Berlin (ots) -
Prävention gilt als eine der wirksamsten Antworten auf steigende Gesundheitskosten. Ausgerechnet sie gerät jedoch zunehmend unter Druck. Zum Tag der Zahngesundheit 2026 fordert die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) deshalb, Gesundheitsförderung und Prävention politisch deutlich höher zu gewichten.
Die Erfolge der zahnmedizinischen Prävention zeigen seit Jahren, dass Erkrankungen vermieden werden können, bevor Behandlungen notwendig werden.
"Wer die Gesundheitskosten nachhaltig senken will, darf Prävention nicht schwächen. Aufklärung und frühe Vorsorge wirken messbar. Deshalb ist es das falsche Signal, wenn bei Präventionsangeboten gekürzt oder deren Ausbau ausgebremst wird. Wer heute bei Gesundheitsförderung und Prävention kürzt, produziert die Kosten von morgen", erklärt Dr. Ralf Hausweiler, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer.
Das diesjährige Motto des Tags der Zahngesundheit 2026 (https://www.tagderzahngesundheit.de/) rückt die Bedeutung des Kauens für Gesundheit und Lebensqualität in den Mittelpunkt. Gesunde Ernährung, aktives Kauen und eine gute Gesundheit greifen ineinander. Kauen ist weit mehr als Nahrungsaufnahme. Es fördert die Sprachentwicklung, unterstützt die Verdauung, stärkt die Mundgesundheit und kann möglicherweise bis ins hohe Alter zum Erhalt kognitiver Fähigkeiten beitragen.
Für die BZÄK ist dies ein Beispiel dafür, wie Prävention funktioniert: früh ansetzen, Wissen vermitteln und gesundheitliche Risiken vermeiden, bevor sie entstehen.
"In der Gesundheitspolitik wird häufig über die Finanzierung von Krankheiten gesprochen. Wir sollten stärker darüber sprechen, wie Krankheiten gar nicht erst entstehen. Prävention erhält die Lebensqualität, entlastet die Menschen und langfristig die Sozialsysteme", so Hausweiler.
Pressekontakt:
Dipl.-Des. Jette Krämer-Götte, Telefon: +49 30 40005-150, E-Mail:
presse@bzaek.de
Original-Content von: Bundeszahnärztekammer, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/30852/6357510
Prävention gilt als eine der wirksamsten Antworten auf steigende Gesundheitskosten. Ausgerechnet sie gerät jedoch zunehmend unter Druck. Zum Tag der Zahngesundheit 2026 fordert die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) deshalb, Gesundheitsförderung und Prävention politisch deutlich höher zu gewichten.
Die Erfolge der zahnmedizinischen Prävention zeigen seit Jahren, dass Erkrankungen vermieden werden können, bevor Behandlungen notwendig werden.
"Wer die Gesundheitskosten nachhaltig senken will, darf Prävention nicht schwächen. Aufklärung und frühe Vorsorge wirken messbar. Deshalb ist es das falsche Signal, wenn bei Präventionsangeboten gekürzt oder deren Ausbau ausgebremst wird. Wer heute bei Gesundheitsförderung und Prävention kürzt, produziert die Kosten von morgen", erklärt Dr. Ralf Hausweiler, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer.
Das diesjährige Motto des Tags der Zahngesundheit 2026 (https://www.tagderzahngesundheit.de/) rückt die Bedeutung des Kauens für Gesundheit und Lebensqualität in den Mittelpunkt. Gesunde Ernährung, aktives Kauen und eine gute Gesundheit greifen ineinander. Kauen ist weit mehr als Nahrungsaufnahme. Es fördert die Sprachentwicklung, unterstützt die Verdauung, stärkt die Mundgesundheit und kann möglicherweise bis ins hohe Alter zum Erhalt kognitiver Fähigkeiten beitragen.
Für die BZÄK ist dies ein Beispiel dafür, wie Prävention funktioniert: früh ansetzen, Wissen vermitteln und gesundheitliche Risiken vermeiden, bevor sie entstehen.
"In der Gesundheitspolitik wird häufig über die Finanzierung von Krankheiten gesprochen. Wir sollten stärker darüber sprechen, wie Krankheiten gar nicht erst entstehen. Prävention erhält die Lebensqualität, entlastet die Menschen und langfristig die Sozialsysteme", so Hausweiler.
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