Morgan Stanley hat untersucht, welche europäischen Aktien am stärksten von einer Wiederöffnung der Straße von Hormus (SoH) bzw. einer Entspannung im Iran-Konflikt profitieren würden. Hintergrund sind zunehmende diplomatische Signale zwischen den USA und Iran. Eine Normalisierung dürfte Ölpreise und Inflationsdruck senken und zugleich die Anleiherenditen entlasten. Europa weist unter den großen Aktienmärkten die höchste Sensitivität für dieses Szenario auf; besonders der CAC 40.

Auf Sektorebene reagieren vor allem Airlines, Aerospace, Bau/Materialien, Einzelhandel, Luxus und Banken positiv. Morgan Stanley unterscheidet dabei allerdings zwischen einem kurzfristigen "Reopening Trade" und nachhaltigeren Chancen: Bei Banken, Halbleitern und Industriewerten sieht das Haus die robustere Performance und das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis. Insbesondere Banken entwickelten sich nach Ölpreis-Spitzen infolge geopolitischer Eskalationen historisch längerfristig überdurchschnittlich.

Interessant ist zudem das Nachholpotenzial: Der Korb der 50 größten Reopening-Profiteure hat gegenüber den Gewinnern einer Hormus-Blockade bereits mehr als die Hälfte seiner relativen Gewinne seit dem ursprünglichen Waffenstillstand wieder abgegeben. Eine erneute Entspannung könnte daher eine deutliche Gegenbewegung auslösen.
Die 10 Aktien mit der höchsten positiven Sensitivität laut Morgan-Stanley-Screen: IAG, Ryanair, Lufthansa, Rolls-Royce, Santander, Safran, Accor, MTU Aero Engines, Groupe ADP und Marks & Spencer. Die Rangfolge basiert nicht auf fundamentalem Kurspotenzial, sondern auf einer Kombination aus historischen Reaktionen auf Entspannungsmeldungen sowie der inversen Korrelation zu Ölpreisen und Anleiherenditen.
Besonders klar ist die Logik bei IAG, Ryanair und Lufthansa: Sinkende Ölpreise reduzieren Treibstoffkosten, während eine geopolitische Normalisierung Reise- und Konsumstimmung verbessert. Umgekehrt wären Ölkonzerne wie Equinor, BP, Eni, Aker BP und Vår Energi die offensichtlichsten relativen Verlierer einer Wiederöffnung.

Auf Sektorebene reagieren vor allem Airlines, Aerospace, Bau/Materialien, Einzelhandel, Luxus und Banken positiv. Morgan Stanley unterscheidet dabei allerdings zwischen einem kurzfristigen "Reopening Trade" und nachhaltigeren Chancen: Bei Banken, Halbleitern und Industriewerten sieht das Haus die robustere Performance und das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis. Insbesondere Banken entwickelten sich nach Ölpreis-Spitzen infolge geopolitischer Eskalationen historisch längerfristig überdurchschnittlich.

Interessant ist zudem das Nachholpotenzial: Der Korb der 50 größten Reopening-Profiteure hat gegenüber den Gewinnern einer Hormus-Blockade bereits mehr als die Hälfte seiner relativen Gewinne seit dem ursprünglichen Waffenstillstand wieder abgegeben. Eine erneute Entspannung könnte daher eine deutliche Gegenbewegung auslösen.
Die 10 Aktien mit der höchsten positiven Sensitivität laut Morgan-Stanley-Screen: IAG, Ryanair, Lufthansa, Rolls-Royce, Santander, Safran, Accor, MTU Aero Engines, Groupe ADP und Marks & Spencer. Die Rangfolge basiert nicht auf fundamentalem Kurspotenzial, sondern auf einer Kombination aus historischen Reaktionen auf Entspannungsmeldungen sowie der inversen Korrelation zu Ölpreisen und Anleiherenditen.
Besonders klar ist die Logik bei IAG, Ryanair und Lufthansa: Sinkende Ölpreise reduzieren Treibstoffkosten, während eine geopolitische Normalisierung Reise- und Konsumstimmung verbessert. Umgekehrt wären Ölkonzerne wie Equinor, BP, Eni, Aker BP und Vår Energi die offensichtlichsten relativen Verlierer einer Wiederöffnung.
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