DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
BIONTECH/ARIFE - Die Biontech-Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci gründen das neue Unternehmen Arife und planen eine Belegschaft im niedrigen dreistelligen Bereich. Das zeigen Handelsblattrecherchen im Unternehmensregister und aus dem Unternehmensumfeld. Die Gesellschaft verfügt derzeit über ein Grundkapital von 120.000 Euro und ist, wie Biontech, als europäische Aktiengesellschaft (SE) eingetragen. Laut Informationen aus Insiderkreisen soll Michael Maximilian Kring, der von 2009 bis 2014 Finanzchef von Biontech war und derzeit Finanzchef des Biotech-Unternehmens Cellbrick Therapeutics mit Sitz in Berlin und Boston ist, auch bei Arife die Rolle des Finanzvorstands übernehmen. Als Geschäftszweck sind die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung pharmazeutischer Produkte mit Fokus auf innovative mRNA-Therapien angegeben. (Handelsblatt)
BIONTECH - Der geplante Deal zwischen Biontech und der neuen Firma der Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci steht nach Informationen des Handelsblatts auf der Kippe. Das Verhältnis zwischen den Gründern und der übrigen Biontech-Führung gilt als abgekühlt. Die Aufteilung der Vermögenswerte und Patente erweist sich nach Informationen des Handelsblatts aus Kreisen der Beteiligten als deutlich konfliktbeladener und langwieriger als geplant, eine Einigung ist bislang nicht unterschrieben. Die Verhandlungen sollen zwar in einigen Wochen zum Ende kommen, Beteiligte schließen einen vollständigen Abbruch aber nicht aus. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Vertreter von Volkswagen, IG Metall und Betriebsrat treffen sich am 30. September in Hannover zu einem Überprüfungsgespräch über den Zukunftstarifvertrag von 2024. Das erfuhr das Handelsblatt aus Verhandlungskreisen. Im Mittelpunkt stehen die Zusagen für die Werke Emden, Zwickau und Hannover, deren Folgebelegung VW derzeit nicht gewährleisten kann. VW, IG Metall und Betriebsrat wollten sich zu dem Termin nicht äußern. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Neuer Ärger bei VW: Die Arbeitnehmerseite tritt dem Eindruck entgegen, neuerliche Kürzungspläne gebilligt zu haben. Man habe "keinem Abbau von 50.000 Stellen zugestimmt", sagte Betriebsratschefin Daniela Cavallo der Süddeutschen Zeitung. "Wenn der Vorstand jetzt weitere Stellen abbauen will, muss er das erstmal rechnerisch im Detail hinterlegen, und dann verhandeln wir darüber." Nach der jüngsten Sitzung des VW-Aufsichtsrat hieß es in einer Mitteilung, eine Erhebung im Zukunftsplan 2030 sehe etwa 50.000 abzubauende Stellen vor. "Es ist nur eine Erhebung", sagt Cavallo dazu. "Dahinter ist keine abgestimmte Zielzahl definiert. Die Auseinandersetzung zu diesen Themen beginnt jetzt erst." Wenn es nach ihr gehe, werde keine einzige Stelle bei VW abgebaut. (Süddeutsche Zeitung)
SGB-SMIT - Der deutsche Stromnetzausrüster SGB-Smit treibt seine Börsenpläne voran. Dazu hat das Unternehmen aus Regensburg als Berater Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley mandatiert, ebenso wie die Anwaltskanzlei Freshfields. Das erfuhr das Handelsblatt von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen. SGB-Smit peile einen Börsengang im ersten Quartal kommenden Jahres an und wolle dabei den Insidern zufolge rund eine Milliarde Euro erlösen. Damit käme der Stromnetzausrüster auf eine Bewertung zwischen 4 und 5 Milliarden Euro. (Handelsblatt)
HSBC - Die Bank HSBC hat eine für diesen Monat in Dubai geplante Vorstandssitzung nach London verlegt. Grund dafür sind Sicherheitsbedenken, da der Krieg im Iran die Geschäftsreisen von Führungskräften in die Region weiterhin beeinträchtigt. Vorstandsmitglieder der größten europäischen Bank werden sich Ende des Monats im Rahmen ihrer jährlichen Routine-Sitzungen in London statt in Dubai treffen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Die Planänderung erfolgte nach Gesprächen mit HSBC-Mitarbeitern in Dubai, die Sicherheitsbedenken geäußert hätten. (Financial Times)
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September 24, 2026 00:26 ET (04:26 GMT)
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