Hamburg (ots) -
- Intensive Nutzung von Social Media führt zu weniger tiefgründigen Gesprächen
- 42 Prozent der Deutschen können sich schlechter in lebhafte Gespräche einbringen
Obwohl Internetnutzerinnen und -nutzer durchschnittlich 20,7 Stunden pro Woche privat auf Social Media chatten, vermissen 65 Prozent echte Nähe beim persönlichen Austausch. 81 Prozent der Befragten haben zudem das Gefühl, dass es in sozialen Medien häufiger zu Missverständnissen kommt als im direkten Gespräch. Mehr als die Hälfte lässt ihre Nachrichten von KI gegenchecken, um die Posts zu verbessern oder heikle Formulierungen zu überprüfen. Das sind Ergebnisse aus dem "Social-Media-Atlas 2026". Für die repräsentative Studie befragte Toluna im Auftrag von PER Consulting in Zusammenarbeit mit PER Intelligence rund 3.600 Internetnutzer ab 16 Jahren.
Knapp ein Drittel der Deutschen kommuniziert mit Freunden und Bekannten bevorzugt per Social Media. 22 Prozent der Befragten nutzen diesen Weg für die Kommunikation mit Familienmitgliedern und 15 Prozent in der Partnerschaft. Diese Entwicklung hat Auswirkungen: Die ständige Erreichbarkeit stresst 58 Prozent der Befragten. Sie haben das Gefühl, sofort antworten zu müssen. Vor allem in der Generation Z (16 bis 29 Jahre) und in der Generation Y (30 bis 45 Jahre) ist dieser Druck überdurchschnittlich hoch. Zudem steigt die Gefahr von Missverständnissen. Mehr als die Hälfte der Befragten beschäftigt sich beim Chatten mit anderen Dingen und übersieht dadurch Inhalte oder versteht sie falsch. "Wer nebenbei chattet, fühlt sich oft unter Druck, sofort reagieren zu müssen. Das führt zu weniger Sorgfalt und öffnet Missverständnissen Tür und Tor. Viele Deutsche verunsichert das digitale Miteinander und der psychische Druck steigt", sagt Dr. Roland Heintze, Social-Media-Experte und Geschäftsführer der PER Group.
Digitales Feintuning durch KI
Mehr Sicherheit versprechen sich die Befragten durch KI. Bereits 54 Prozent der Befragten lassen ihre Nachrichten vorab zum Beispiel von ChatGPT verbessern und bei heiklen Themen überprüfen. Auch hier sind es vor allem wieder die unter 45-Jährigen, die diese Möglichkeit nutzen: 72 Prozent in der Generation Z optimieren ihre Posts mit KI, in der Generation Y sind es 65 Prozent. Dennoch sind 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass sie sich durch die Social-Media-Nutzung einfacher und weniger gewählt ausdrücken als früher.
Weniger Tiefe im persönlichen Gespräch
Gleichzeitig wirkt sich die Kommunikation auf Social Media auch auf das direkte Gespräch von Angesicht zu Angesicht aus. Für 43 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer fühlen sich diese Gespräche manchmal ungewohnt oder etwas gezwungen an. Fast ebenso vielen fällt es schwerer, sich aktiv in lebhafte Gespräche einzubringen. Jede und jeder Zweite führt weniger tiefgründige Gespräche. "Die Ergebnisse sind eine Einladung, bewusster zu kommunizieren. Entscheidend ist dabei, wie wir Social Media nutzen. Wer mit Chats echte Treffen anstößt, profitiert davon. Wer aber persönliche Gespräche mehr und mehr durch Chats ersetzt, läuft Gefahr, eine Kernkompetenz zu verlernen: den unmittelbaren Austausch mit Mimik, Gestik und Zwischentönen. Deshalb bleiben persönliche Gespräche unersetzlich für die Nähe, nach der sich die meisten sehnen", ordnet Dr. Roland Heintze ein.
Über die Studie
Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland und dient Unternehmen als unverzichtbare Grundlage zur strategischen Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten. Die Studie liefert unter anderem belastbare Fakten darüber, welche Dienste im Web 2.0 von wem wie intensiv genutzt werden, welche Themen auf welchen Kanälen diskutiert werden und inwieweit Soziale Medien Kaufentscheidungen beeinflussen. Der Social-Media-Atlas wird von der Beratungsgesellschaft PER Consulting und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit PER Intelligence herausgegeben.
Für den Social-Media-Atlas 2026 wurden rund 3.600 deutsche Internetnutzer ab 16 Jahren online befragt. Die repräsentative Umfrage erfolgte im Januar 2026. Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Die komplette Studie kann unter info@per-group.com gegen eine Schutzgebühr von 890,- Euro zzgl. MwSt. bestellt werden.
Über die PER Group
Mehr Kommunikation - aber nicht mehr Wirkung. Mehr Daten - aber nicht bessere Entscheidungen. Und mehr Technologie - aber nicht mehr Erfolg. Deshalb verbindet die PER Group als Netzwerk spezialisierter Impact Architects Kommunikation, Daten und Technologie zu Impact Architectures, die messbar auf die Ziele von Unternehmen einzahlen.
Less Noise. More Impact.
Pressekontakt:
PER Group
Dr. Roland Heintze
E-Mail: dr.roland.heintze@per-group.com
Telefon: +49 40 253185-111
Ludwig-Erhard-Straße 37
D-20459 Hamburg
www.PER-Group.com
Original-Content von: PER Group, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183275/6358170
- Intensive Nutzung von Social Media führt zu weniger tiefgründigen Gesprächen
- 42 Prozent der Deutschen können sich schlechter in lebhafte Gespräche einbringen
Obwohl Internetnutzerinnen und -nutzer durchschnittlich 20,7 Stunden pro Woche privat auf Social Media chatten, vermissen 65 Prozent echte Nähe beim persönlichen Austausch. 81 Prozent der Befragten haben zudem das Gefühl, dass es in sozialen Medien häufiger zu Missverständnissen kommt als im direkten Gespräch. Mehr als die Hälfte lässt ihre Nachrichten von KI gegenchecken, um die Posts zu verbessern oder heikle Formulierungen zu überprüfen. Das sind Ergebnisse aus dem "Social-Media-Atlas 2026". Für die repräsentative Studie befragte Toluna im Auftrag von PER Consulting in Zusammenarbeit mit PER Intelligence rund 3.600 Internetnutzer ab 16 Jahren.
Knapp ein Drittel der Deutschen kommuniziert mit Freunden und Bekannten bevorzugt per Social Media. 22 Prozent der Befragten nutzen diesen Weg für die Kommunikation mit Familienmitgliedern und 15 Prozent in der Partnerschaft. Diese Entwicklung hat Auswirkungen: Die ständige Erreichbarkeit stresst 58 Prozent der Befragten. Sie haben das Gefühl, sofort antworten zu müssen. Vor allem in der Generation Z (16 bis 29 Jahre) und in der Generation Y (30 bis 45 Jahre) ist dieser Druck überdurchschnittlich hoch. Zudem steigt die Gefahr von Missverständnissen. Mehr als die Hälfte der Befragten beschäftigt sich beim Chatten mit anderen Dingen und übersieht dadurch Inhalte oder versteht sie falsch. "Wer nebenbei chattet, fühlt sich oft unter Druck, sofort reagieren zu müssen. Das führt zu weniger Sorgfalt und öffnet Missverständnissen Tür und Tor. Viele Deutsche verunsichert das digitale Miteinander und der psychische Druck steigt", sagt Dr. Roland Heintze, Social-Media-Experte und Geschäftsführer der PER Group.
Digitales Feintuning durch KI
Mehr Sicherheit versprechen sich die Befragten durch KI. Bereits 54 Prozent der Befragten lassen ihre Nachrichten vorab zum Beispiel von ChatGPT verbessern und bei heiklen Themen überprüfen. Auch hier sind es vor allem wieder die unter 45-Jährigen, die diese Möglichkeit nutzen: 72 Prozent in der Generation Z optimieren ihre Posts mit KI, in der Generation Y sind es 65 Prozent. Dennoch sind 47 Prozent der Befragten der Meinung, dass sie sich durch die Social-Media-Nutzung einfacher und weniger gewählt ausdrücken als früher.
Weniger Tiefe im persönlichen Gespräch
Gleichzeitig wirkt sich die Kommunikation auf Social Media auch auf das direkte Gespräch von Angesicht zu Angesicht aus. Für 43 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer fühlen sich diese Gespräche manchmal ungewohnt oder etwas gezwungen an. Fast ebenso vielen fällt es schwerer, sich aktiv in lebhafte Gespräche einzubringen. Jede und jeder Zweite führt weniger tiefgründige Gespräche. "Die Ergebnisse sind eine Einladung, bewusster zu kommunizieren. Entscheidend ist dabei, wie wir Social Media nutzen. Wer mit Chats echte Treffen anstößt, profitiert davon. Wer aber persönliche Gespräche mehr und mehr durch Chats ersetzt, läuft Gefahr, eine Kernkompetenz zu verlernen: den unmittelbaren Austausch mit Mimik, Gestik und Zwischentönen. Deshalb bleiben persönliche Gespräche unersetzlich für die Nähe, nach der sich die meisten sehnen", ordnet Dr. Roland Heintze ein.
Über die Studie
Der Social-Media-Atlas erfasst seit 2011 jährlich auf Basis einer repräsentativen Umfrage die Nutzung Sozialer Medien in Deutschland und dient Unternehmen als unverzichtbare Grundlage zur strategischen Planung ihrer Social-Media-Aktivitäten. Die Studie liefert unter anderem belastbare Fakten darüber, welche Dienste im Web 2.0 von wem wie intensiv genutzt werden, welche Themen auf welchen Kanälen diskutiert werden und inwieweit Soziale Medien Kaufentscheidungen beeinflussen. Der Social-Media-Atlas wird von der Beratungsgesellschaft PER Consulting und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit PER Intelligence herausgegeben.
Für den Social-Media-Atlas 2026 wurden rund 3.600 deutsche Internetnutzer ab 16 Jahren online befragt. Die repräsentative Umfrage erfolgte im Januar 2026. Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Die komplette Studie kann unter info@per-group.com gegen eine Schutzgebühr von 890,- Euro zzgl. MwSt. bestellt werden.
Über die PER Group
Mehr Kommunikation - aber nicht mehr Wirkung. Mehr Daten - aber nicht bessere Entscheidungen. Und mehr Technologie - aber nicht mehr Erfolg. Deshalb verbindet die PER Group als Netzwerk spezialisierter Impact Architects Kommunikation, Daten und Technologie zu Impact Architectures, die messbar auf die Ziele von Unternehmen einzahlen.
Less Noise. More Impact.
Pressekontakt:
PER Group
Dr. Roland Heintze
E-Mail: dr.roland.heintze@per-group.com
Telefon: +49 40 253185-111
Ludwig-Erhard-Straße 37
D-20459 Hamburg
www.PER-Group.com
Original-Content von: PER Group, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183275/6358170
© 2026 news aktuell
