Das italienische Verteidigungsministerium hat mit der Beschaffung von 132 Panther Fahrzeugen des Joint Ventures von Rheinmetall und Leonardo begonnen, wie aus der am 21. September veröffentlichten Datenbank der italienischen Antikorruptionsbehörde ANAC hervorgeht. Da ein Auftragsbestand von über EUR 100 Mrd. zum Jahresende aus unserer Sicht weitgehend eingepreist ist, erwarten wir, dass sich der Fokus des Marktes zunehmend vom Auftragseingang auf die Umwandlung des Auftragsbestands und der Rahmenverträge in Umsätze verlagert, wie bereits in unserem August Update erläutert. Rheinmetall erwartet aus dem italienischen Joint Venture bis 2029 keinen wesentlichen Umsatzbeitrag. Dies stützt unsere vorsichtige Einschätzung des Umsatzkonsenses für 2028, stellt jedoch nicht den grundsätzlichen Investment Case infrage. Größere Neuigkeiten erwarten wir vor dem Kapitalmarkttag im November nicht. Nachdem die Aktie rund 50 % unter ihrem Allzeithoch notiert, dürfte die aktuelle Bewertung den Großteil der Risiken bereits widerspiegeln. Wir bestätigen daher unsere HOLD Empfehlung und unser Kursziel von EUR 1.050 und verweisen Investoren mit TKMS (BUY) und HAG (SELL) auf alternative Anlageideen. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/rheinmetall-ag
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