Berlin (ots) -
Der KI-Begleitroboter Doova von Tuya Smart hat auf der IFA in Berlin die Aufmerksamkeit deutscher Journalisten auf sich gezogen. Das Gerät richtet sich vor allem an ältere Menschen, die allein leben. Am 7. September sprach dpa-Reporter Christoph Dernbach mit Alex Yang, Mitgründer sowie COO und CFO von Tuya Smart. Yang stellte ihm dabei die Idee hinter dem neuen Produkt vor.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Frage, welchen konkreten Nutzen ein solcher Roboter im Alltag stiften kann, sowie die technischen Voraussetzungen für verlässliche Hilfe im Notfall. Yang erläuterte, dass Doova auf den Zuruf "Hey Tuya, Help" reagiert, die Stimme lokalisiert und sich selbstständig durch die Wohnung bewegt. Ein LDS-Lidar, ein Vier-Mikrofon-System zur Ortung von Schallquellen und eine KI-gestützte Erkennung von Körperhaltungen sollen dabei helfen, mögliche Notlagen zu erkennen und Angehörige zu benachrichtigen.
Dernbach fragte außerdem nach den Einsatzmöglichkeiten jenseits der Notfallhilfe. Yang beschrieb Doova als eine Kombination aus Gesprächspartner, Alltagshilfe und digitaler Betreuung. Der Roboter kann an Termine und Medikamente erinnern, bei alltäglichen Fragen unterstützen und über Tuya AI Home Licht, Vorhänge sowie weitere Haushaltsgeräte steuern. Bei Abwesenheit des Bewohners kann er festgelegte Bereiche patrouillieren und einen Sicherheitsbericht an das Smartphone senden.
Auch der Umgang mit persönlichen Daten war Gegenstand des Interviews. Yang erklärte, dass die Sprachaktivierung lokal erkannt werde, während die weitere Verarbeitung über die Cloud erfolge. Sensible Patrouillenvideos sollen auf dem Gerät bleiben. Ein physisches Mikrofon-Stummschalten und individuell definierbare Privatzonen geben den Nutzern zusätzliche Kontrolle.
Doova soll im zweiten Quartal 2027 weltweit kommerziell starten. Deutschland ist als wichtiger europäischer Markt vorgesehen. Preis und Geschäftsmodell stehen noch nicht fest. Tuya hat nach eigenen Angaben bereits mehr als eine Milliarde smarte Geräte in über 200 Ländern und Regionen ermöglicht.
Pressekontakt:
https://www.tuya.com
Tuya Inc. (NYSE: TUYA; HKEX: 2391)
marketing@tuya.com
Original-Content von: Tuya Global Inc, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/136081/6358746
Der KI-Begleitroboter Doova von Tuya Smart hat auf der IFA in Berlin die Aufmerksamkeit deutscher Journalisten auf sich gezogen. Das Gerät richtet sich vor allem an ältere Menschen, die allein leben. Am 7. September sprach dpa-Reporter Christoph Dernbach mit Alex Yang, Mitgründer sowie COO und CFO von Tuya Smart. Yang stellte ihm dabei die Idee hinter dem neuen Produkt vor.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Frage, welchen konkreten Nutzen ein solcher Roboter im Alltag stiften kann, sowie die technischen Voraussetzungen für verlässliche Hilfe im Notfall. Yang erläuterte, dass Doova auf den Zuruf "Hey Tuya, Help" reagiert, die Stimme lokalisiert und sich selbstständig durch die Wohnung bewegt. Ein LDS-Lidar, ein Vier-Mikrofon-System zur Ortung von Schallquellen und eine KI-gestützte Erkennung von Körperhaltungen sollen dabei helfen, mögliche Notlagen zu erkennen und Angehörige zu benachrichtigen.
Dernbach fragte außerdem nach den Einsatzmöglichkeiten jenseits der Notfallhilfe. Yang beschrieb Doova als eine Kombination aus Gesprächspartner, Alltagshilfe und digitaler Betreuung. Der Roboter kann an Termine und Medikamente erinnern, bei alltäglichen Fragen unterstützen und über Tuya AI Home Licht, Vorhänge sowie weitere Haushaltsgeräte steuern. Bei Abwesenheit des Bewohners kann er festgelegte Bereiche patrouillieren und einen Sicherheitsbericht an das Smartphone senden.
Auch der Umgang mit persönlichen Daten war Gegenstand des Interviews. Yang erklärte, dass die Sprachaktivierung lokal erkannt werde, während die weitere Verarbeitung über die Cloud erfolge. Sensible Patrouillenvideos sollen auf dem Gerät bleiben. Ein physisches Mikrofon-Stummschalten und individuell definierbare Privatzonen geben den Nutzern zusätzliche Kontrolle.
Doova soll im zweiten Quartal 2027 weltweit kommerziell starten. Deutschland ist als wichtiger europäischer Markt vorgesehen. Preis und Geschäftsmodell stehen noch nicht fest. Tuya hat nach eigenen Angaben bereits mehr als eine Milliarde smarte Geräte in über 200 Ländern und Regionen ermöglicht.
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