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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In Seoul bleiben die Börsen wegen des Erntedankfests Chuseok geschlossen. In Shanghai findet wegen des Mondfests kein Börsenhandel statt.

TAGESTHEMA

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping hat zwar zunächst eine weitere Eskalation im Handelskonflikt verhindert, aber keinen umfassenden Durchbruch gebracht. Der bestehende Zollfrieden wurde um zwei Monate verlängert, eine grundlegende Einigung über strittige Handelsfragen wurde jedoch nicht erzielt. Xi forderte die USA zudem auf, die Unabhängigkeit Taiwans nicht zu unterstützen. Auch bei der Regulierung und Kontrolle künstlicher Intelligenz bestehen weiterhin unterschiedliche Positionen. Die Gespräche dürften damit kurzfristig zur Stabilisierung der bilateralen Beziehungen beitragen, lösen die strukturellen Konflikte zwischen beiden Ländern aber nicht.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine relevanten Unternehmenstermine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August 
     PROGNOSE: -0,3% gg Vm 
     zuvor:   +1,1% gg Vm 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) September 
     PROGNOSE: 47,8 
     vorläufig: 1. Umfrage: 47,8 
     zuvor:   51,7 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.772,75  +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  30.861,50  +0,3 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.663,90  -0,4 
Topix-500 (Tokio)      4.131,05  +1,4 
Kospi (Seoul)        Feiertag 
Shanghai-Composite      Feiertag 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.394,70  -1,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - In Tokio stützen Nachholgewinne im Technologiesektor, nachdem in Tokio an den ersten drei Tagen der Woche wegen Feiertagen nicht gehandelt wurde. Deutlich abwärts geht es in Hongkong. Hier dürfte etwas stärker bremsen, dass es vom US-chinesischen Gipfel in Washington bislang kaum greifbare Ergebnisse gibt, nachdem bereits im Vorfeld eine Verlängerung des gegenseitigen Zollfriedens um zwei Monate verkündet worden war. Daneben belastet übergeordnet der fortgesetzte jüngste Anstieg der Anleiherenditen, ausgehend von den USA. Dort ist die Zehnjahresrendite inzwischen bei 5,18 Prozent, einem 19-Jahreshoch. Zum Vergleich: Zum Ende der Vorwoche lag sie bei 5,00 Prozent. Jüngster Auslöser waren sehr stark ausgefallene US-Konjunkturdaten gepaart mit falkenhaften Kommentaren aus Kreisen der US-Notenbank. Die japanische Zehnjahresrendite liegt bei 3,11 Prozent, das ist sogar das höchste Niveau seit 1996. Dazu kommen wieder gestiegene Ölpreise, die wegen ihrer potenziell inflationstreibenden Folgen ebenfalls die Spekulation über im Oktober weiter steigende US-Leitzinsen anheizen. Unter Druck stehen Softbank Group. Die Aktie des Technologieinvestors verliert 3,7 Prozent. Auf den Kurs drückt, dass Oracle laut einem Agenturbericht versucht, Zahlungen aufzuschieben, falls ein Rechenzentrumsprojekt in New Mexico scheitern sollte oder nicht wie geplant 2028 in Betrieb gehen sollte. Das wirft laut Börsianern Fragen über Finanzierung und Durchführungsrisken von KI-Infrastrukturprojekten auf.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     51.349,98  -0,3  -161,61    51.511,59 
S&P-500    7.704,13  -0,0   -1,90    7.706,03 
NASDAQ Comp 26.939,37  +0,0   +3,34    26.936,04 
NASDAQ 100  30.478,86  +0,0   +8,56    30.470,29 
 
           Donnerstag  Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,18 Mrd   1,17 Mrd 
Gewinner        949     577 
Verlierer      1.810    2.192 
Unverändert       80      56 
 

Wenig verändert - Inflations- und Zinserhöhungssorgen angesichts zuletzt robuster Konjunkturdaten, falkenhafter Aussagen aus Kreisen der Fed und gestiegener Ölpreise bremsten. Die Risikobereitschaft schwinde mit der zunehmenden Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen durch die Fed in diesem Jahr, hieß es. Die Präsidentin der Philadelphia Fed, Anna Paulson, sagte, die Zentralbank habe noch keine Daten gesehen, die darauf hindeuteten, dass die Inflation unter Kontrolle komme. Oracle verloren 3,5 Prozent. Einem Bericht von Bloomberg zufolge will das Unternehmen Zahlungen an den Entwickler eines Datenzentrenprojekts in New Mexico unter Berufung auf höhere Gewalt verschieben, falls dieses scheitert oder nicht wie geplant 2028 in Betrieb genommen werden kann. Das weckte Sorgen vor Unwägbarkeiten der hohen KI-Investitionen. Blackberry gewannen 4,2 Prozent, nachdem das Unternehmen nach einem überraschend guten Abschneiden im zweiten Geschäftsquartal die Jahresziele erhöht hatte. MGM Resorts brachen um 11 Prozent ein. Wie das Wall Street Journal berichtete, hat Investor Barry Diller seine Übernahmeofferte für MGM zurückgezogen. Stitch Fix sackten um 21,6 Prozent ab. Das Unternehmen rechnet mit einem niedrigeren Umsatz und einem schwierigen Geschäftsjahr.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- 
2 Jahre       4,90  unv. 
10 Jahre      5,16 +0,05 
 

Die Renditen setzten ihren Anstieg nach den zuletzt robusten Konjunkturdaten und falkenhaften Kommentaren von US-Notenbanken fort - trotz der Bemühungen des US-Finanzministeriums fort, sie durch den Rückkauf eigener Staatsanleihen einzudämmen. Der Fed gingen die Ausreden aus, die Zinsen nicht zu erhöhen, hieß es im Handel.

DEVISEN

zuletzt +/- %     00:00    Do, 09:06 % YTD 
EUR/USD     1,1374  -0,0     1,1379     1,1385  -3,2 
EUR/JPY     179,97  -0,4     180,74     180,40  -2,2 
EUR/GBP     0,8603  -0,1     0,8607     0,8598  -1,3 
USD/JPY     158,21  -0,4     158,83     158,44  +1,0 
USD/KRW    1.359,98  -0,5    1.366,15    1.367,86  -5,6 
USD/CNY     6,7128  +0,0     6,7128     6,7112  -4,0 
USD/CNH     6,7193  +0,1     6,7157     6,7132  -3,7 
USD/HKD     7,8433  +0,0     7,8420     7,8435  +0,8 
AUD/USD     0,7017  +0,1     0,7010     0,7033  +5,2 
NZD/USD     0,5658  -0,0     0,5659     0,5673  -1,7 
BTC/USD    84.233,25  -0,1   84.349,03    83.979,18  -3,9 
 
 

Die höheren Marktzinsen gaben dem Dollar weiter Rückenwind. Der Euro stand im späten US-Handel knapp unter 1,1380 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.272,77  -0,1     -5,21    4.277,98 
Silber    63,76  -0,2     -0,15      63,91 
Platin   1.749,30  +0,0      0,80    1.748,50 
 

Der Anstieg der Marktzinsen und die Aufwertung des Dollar lasteten auf dem Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 0,4 Prozent auf 4.270 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- %    +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   92,82  -1,9     -1,79      94,61 
Brent/ICE  105,27  -1,3     -1,33     106,60 
 

Ausbleibende Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran trieben die Ölpreise weiter nach oben. Überdies belastete die Nachricht, dass Saudi-Arabien erneut von den vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen angegriffen wurde. Der Preis für das Barrel Brent stieg zeitweise auf rund 108 Dollar. Später kam er wieder etwas zurück mit einem Medienbericht, dem zufolge USA und Iran über ein mehrstufiges Abkommen verhandelten. Brent kostete zuletzt im US-Handel 106,60 Dollar, 3,4 Prozent mehr als am Vortag.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

THAILAND - Wirtschaftspolitik

Thailand will bis 2050 Investitionen in Höhe von rund 80 Milliarden Dollar anlocken, um seine Kapazitäten von der Chipmontage auf Chipdesign und -fertigung auszuweiten. Der nationale Board für Halbleiter- und fortschrittliche Elektronikpolitik hat dazu die erste nationale Strategie des Landes für die Halbleiter- und fortschrittliche Elektronikindustrie genehmigt.

MEXIKO

Die Zentralbank hat den Leitzins mit 6,50 Prozent unverändert gelassen.

COSTCO WHOLESALE

hat im vierten Geschäftsquartal einen Gewinn von 3 (Vorjahr: 2,61) Milliarden Dollar oder 6,75 (5,87) Dollar je Aktie erzielt. Analysten hatten 6,54 Dollar je Aktie erwartet. Der Umsatz stieg auf 95,72 (Vorjahr: 86,16) Milliarden Dollar und übertraf die Analystenschätzungen von 94,97 Milliarden Dollar. Die vergleichbaren Umsätze legten um 9,4 Prozent zu.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

September 25, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

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