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MÄRKTE EUROPA/Börsen legen noch ein wenig nach

DJ MÄRKTE EUROPA/Börsen legen noch ein wenig nach

DOW JONES--Europas Börsen bauen die Gewinne bis Freitagmittag noch leicht aus. Etwas Unterstützung erhält der Markt durch Medien-Berichte über neue diplomatische Bemühungen für eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten. Danach soll der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärt haben, dass sein Land dem Weißen Haus einen neuen Plan zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus innerhalb einer Woche vorgelegt habe. Der Vorschlag orientiere sich an dem "Memorandum of Understanding", dass der Iran und die USA im Juni beschlossen hatten.

Brent gibt daraufhin nach, notiert mit rund 105 Dollar das Fass aber weiter auf einem für die Börsen sehr hohen Niveau. Die vielbeachtete Rendite der 10-jährigen Treasurys steigt sogar um einen weiteren Basispunkt auf 5,17 Prozent. Die Erholung an den Börsen steht mithin auf tönernen Füßen. Das Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping hat aus Marktsicht keine neuen Erkenntnisse gebracht. Bereits zuvor hatte US-Finanzminister Scott Bessent mitgeteilt, dass die USA und China ihre Zollpause bis Mitte Januar verlängern werden.

Der DAX gewinnt 0,7 Prozent auf 25.451 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,8 Prozent auf 6.322 Punkte nach oben. Am Devisenmarkt wertet der Yen auf. US-Präsident Trump hat nach Angaben der japanischen Finanzministerin Satsuki Katayama bei seinem jüngsten Treffen mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi Bedenken hinsichtlich der Schwäche des Yen geäußert. Das nährt neue Spekulationen über mögliche Interventionen am Markt.

Mit den hohen Renditen sind Banken gefragt. Im DAX geht es für Deutsche Bank um 2,7 Prozent nach oben, Commerzbank gewinnen 3 Prozent. In Resteuropa geht es für Unicredit 2,6 Prozent nach oben, BNP Paribas gewinnen 1,5 Prozent oder Societe Generale 4,5 Prozent.

Airbus geben 1,6 Prozent nach. Hintergrund ist ein Reuters-Bericht zu Qualitätsproblemen beim A321neo. Das Problem, das keine Auswirkungen auf die Sicherheit habe, betreffe 500 Flugzeuge, die sich zu gleichen Teilen auf bereits in Dienst gestellte und in der Produktion befindliche Maschinen verteilen. Die Anzahl betroffener Flugzeuge ist laut Jefferies zwar hoch, doch sollten das Fehlen eines Sicherheitsrisikos und das Vorhandensein einer Lösung die potenziellen Auswirkungen auf die Auslieferungen in diesem Jahr begrenzen.

Hellofresh knicken nach einer Gewinnwarnung um 10 Prozent ein. Der Kochboxenversender hat seine Jahresprognose gesenkt, nachdem das vorläufige Ergebnis im dritten Quartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Für das laufende Jahr erwartet Hellofresh nun einen währungsbereinigten Umsatzrückgang um 9 bis 11 Prozent, während Analysten zuletzt ein Minus von 6,9 Prozent erwartet hatten. Das bereinigte EBITDA wird nun auf währungsbereinigter Basis bei 350 bis 370 Millionen und damit ebenfalls unter dem Analystenkonsens von 375,6 Millionen Euro gesehen.

Nach einer Kaufempfehlung der UBS geht es für Cancom 1,6 Prozent nach oben. Cancom sei der fünftgrößte Value-Added-Reseller in der DACH-Region und somit ein Play auf die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft, heißt es. In den vergangenen fünf Jahren hätten die Aktien eine Underperformance gegenüber den Haupt-Konkurrenten Bechtle und Computacenter gezeigt und seien unter Druck geblieben, da das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 hinter dem organischen Wachstum der börsennotierten Konkurrenten zurückgeblieben sei.

=== 
Index          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.321,96  +0,8   49,46    6.272,50      9,2 
Stoxx-50        5.367,90  +0,5   26,32    5.341,58      9,1 
DAX          25.450,71  +0,7   184,18    25.266,53      3,9 
MDAX          31.149,16  +1,2   366,56    27.039,42      1,7 
TecDAX         3.981,69  +0,6   24,06    3.091,28      9,9 
SDAX          18.183,30  +0,7   117,59    13.062,07      5,9 
FTSE          10.709,14  +0,3   29,15    10.679,99      7,8 
CAC           8.098,34  +0,2   16,91    8.081,43      -0,6 
SMI          13.964,54  +0,4   58,72    13.905,82      5,2 
ATX           6.987,57  +1,5   105,53    6.882,04      31,2 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:15 Uhr 
EUR/USD          1,1403  +0,2   0,0024     1,1379     1,1365 
EUR/JPY          179,8  -0,5  -0,9400     180,74    180,6800 
EUR/CHF          0,9449  +0,3   0,0031     0,9418     0,9426 
EUR/GBP          0,8604  -0,0  -0,0003     0,8607     0,8601 
USD/JPY          157,68  -0,7  -1,1500     158,83    158,9800 
GBP/USD          1,3251  +0,3   0,0036     1,3215     1,3211 
USD/CNY          6,7128  +0,0   0,0017     6,7128     6,7125 
USD/CNH          6,7223  +0,1   0,0066     6,7157     6,7166 
AUS/USD          0,703  +0,3   0,0020      0,701     0,7011 
Bitcoin/USD      84.820,81  +0,6   471,78    84.349,03   83.863,73 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         92,52  -2,2   -2,09      94,61 
Brent/ICE         104,99  -1,5   -1,61     106,60 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.300,27  +0,5   22,29    4.277,98 
Silber           64,71  +1,3    0,81      63,91 
Platin         1.773,83  +1,4   25,33    1.748,50 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/cln

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September 25, 2026 07:42 ET (11:42 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
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