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Quantum X Labs (WKN: A40KCG / ISIN: US9267113002) hat einen weiteren Schritt im Bereich der Quanten-Sicherheit angekündigt. Die Quanten-Technologiegesellschaft entwickelt Lösungen in den Bereichen Quantencomputer, Quanten-Sicherheit, Quanten-Software und Quanten-Sensorik. Nun hat die Sicherheitssparte QuantumQ Security beim US-Patent- und Markenamt einen Patentantrag eingereicht. Der Titel lautet "Watermarking of Quantum Circuits Using Decomposition of Weyl (KAK) Coordinates in Two-Qubit Blocks".
Die Einreichung folgt auf die Berufung des früheren Mossad-Chefs Yossi Cohen zum Präsidenten des Wissenschaftlichen Beirats von Quantum X Labs. Zu seinen Aufgaben soll unter anderem die Erweiterung der Aktivitäten von Quantum X Labs in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit gehören.
Quanten-Schaltkreise als schützenswertes geistiges Eigentum
Im Mittelpunkt des Patentantrags steht eine Sicherheitslösung für eine Herausforderung, die mit der zunehmenden Vermarktung von Quantencomputing an Bedeutung gewinnen könnte: der Schutz des Eigentums und des geistigen Eigentums an Quanten-Schaltkreisen vor unbefugtem Kopieren, Weitergeben und Nutzen.
Mit dem Fortschritt der Quantencomputer könnten proprietäre Quanten-Algorithmen und -Schaltkreise zu wertvollen Vermögenswerten werden. Vor ihrer Ausführung auf Quanten-Hardware werden die Schaltkreise optimiert und in elementare Gatter zerlegt. Dies kann auch über Quantencomputer von Drittanbietern oder cloudbasierte Umgebungen erfolgen. Dadurch kann proprietäres Design potenziell unbefugtem Zugriff, Kopieren oder Weiterverteilung ausgesetzt sein.
Wasserzeichen sollen Eigentum nachvollziehbar machen
Der Patentantrag von QuantumQ Security zielt auf ein Verfahren ab, mit dem sich erkennbare Eigentümerinformationen in Quantentechnologie einbetten lassen. Grundlage ist die Zerlegung von Weyl- beziehungsweise KAK-Koordinaten in Zwei-Qubit-Blöcke. Ziel ist es, dass ein Eigentümer die Zuordnung zu seiner Technologie später überprüfen kann. Gleichzeitig soll der zusätzliche Rechenaufwand begrenzt werden. Auch eine mögliche Verschlechterung der Genauigkeit gegenüber bestimmten bestehenden Wasserzeichenverfahren soll reduziert werden.
Unter Wasserzeichen versteht Quantum X Labs in diesem Zusammenhang eine kontrollierte Veränderung einer Quantenberechnung. Dadurch kann eine eingebettete Signatur mit einem autorisierten Eigentümer verknüpft werden. Anders als bei klassischen digitalen Wasserzeichen muss ein solches Verfahren jedoch die besonderen Bedingungen der Quantenberechnung berücksichtigen.
Zusätzliche Gatter und eine größere Schaltkreistiefe können bei Quantencomputern mehr Störungen verursachen. Dadurch kann die Genauigkeit der Ausführung sinken.
NISQ-Systeme rücken in den Fokus
Diese Herausforderung ist insbesondere für sogenannte Noisy Intermediate-Scale Quantum-Systeme relevant. Bei diesen Systemen sind die verfügbaren Quantenressourcen weiterhin begrenzt. Zudem sind Qubits anfällig für Fehler.
Sicherheitsverfahren müssen deshalb neben der Möglichkeit, Eigentum nachzuweisen, auch mögliche Auswirkungen auf die Schaltkreistiefe, die Zahl der Zwei-Qubit-Gatter und die Gesamtleistung berücksichtigen. Quantum X Labs geht davon aus, dass der Nachweis und die Überprüfung des Eigentums an proprietärer Quantentechnologie mit der weiteren Entwicklung des Quantencomputings an Bedeutung gewinnen könnten.
Das gilt insbesondere für cloudbasierte und verteilte Modelle. Entwickler könnten ihre proprietären Algorithmen dabei künftig auf Quanteninfrastrukturen ausführen, die von Drittanbietern kontrolliert werden.
QuantumQ Security entwickelt eigene Sicherheitsarchitektur
Der Patentantrag ist Teil der breiteren Strategie von QuantumQ Security, Sicherheitstechnologien für das entstehende Quantencomputer-Ökosystem zu entwickeln. Dabei will sich die Sparte nicht ausschließlich darauf konzentrieren, klassische Verfahren der Cybersicherheit an Bedrohungen rund um Quantencomputer anzupassen.
Stattdessen entwickelt QuantumQ Security Technologien, die gezielt die Eigenschaften und die Architektur von Quantensystemen als Bestandteil des Sicherheitsrahmens nutzen sollen.
"Mit der zunehmenden Kommerzialisierung des Quantencomputings könnten proprietäre Quantenalgorithmen und die sie implementierenden Schaltkreise zu äußerst wertvollem geistigem Eigentum werden", sagte Prof. Nir Sharon, Chief Technology Scientist von Quantum X Labs. "Ein Entwickler könnte künftig proprietäre Quantentechnologie an eine Recheninfrastruktur senden müssen, die er weder besitzt noch kontrolliert. Unsere Arbeit konzentriert sich darauf, einen Mechanismus zu schaffen, durch den das Eigentum effektiv mit dieser Technologie mitgeführt werden kann, während gleichzeitig versucht wird, den mit diesem Schutz verbundenen Rechenaufwand zu minimieren."
Weiterer Entwicklungsschritt bei QuantumQ Security
Der Patentantrag ist ein weiterer Bestandteil der sich entwickelnden mehrschichtigen Sicherheitsarchitektur von QuantumQ Security. Diese konzentriert sich auf Erkennung, Schutz und Überprüfung über den gesamten Lebenszyklus des Quantencomputings. Quantum X Labs will die theoretische Bewertung, Simulation und Erprobung der Wasserzeichen-Technologie im Rahmen des weiteren Entwicklungsprozesses fortsetzen.
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Quellen:
investor.quantumxlabs.xyz
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Quantum X Labs Inc
Land: Israelisch / ISIN: US9267113002
https://quantumxlabs.xyz
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Enthaltene Werte: US9267113002
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