DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Ifo: Firmen streichen etwas weniger Jobs
Das Ifo-Institut sieht Anzeichen für eine Stabilisierung des Arbeitsmarkts. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg im September auf 95,1 (August: 94,8) Punkte. "Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich, eine echte Erholung ist aber noch nicht in Sicht", sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. "In der Industrie und im Handel werden weiterhin Stellen abgebaut." In der Industrie hat sich die Situation demnach nur geringfügig verbessert. Die Unternehmen planen in der Mehrheit weiterhin mit weniger Personal. Einstellungen sind lediglich in der Nahrungsmittelindustrie sowie bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen vorgesehen. Bei den Dienstleistern halten sich Einstellungs- und Abbaupläne weitgehend die Waage.
Gewinnwachstum der chinesischen Industrie kühlt sich im August ab
Das Gewinnwachstum der chinesischen Industrie hat sich im August deutlich abgeschwächt. Für die ersten acht Monate des Jahres wurde jedoch weiterhin eine zweistellige Wachstumsrate verzeichnet. Die Industriegewinne stiegen im August um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit verlangsamte sich das Wachstum aufgrund eines hohen Basiseffekts nach einem Anstieg von 11,2 Prozent im Juli. Wie aus den am Montag vom Nationalen Statistikamt veröffentlichten Daten weiter hervorgeht, legten die kumulierten Industriegewinne in den ersten acht Monaten des Jahres um 15,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Das war etwas weniger als der Anstieg von 17,6 Prozent, der für den Zeitraum von Januar bis Juli verzeichnet wurde. Eine robuste Expansion in der Hightech-Fertigung und im breiteren Technologie-Hardware-Sektor habe die industrielle Gesamtleistung gestützt, sagte Yu Weining, ein Statistiker des Statistikamtes.
US-Präsident Trump lehnt Iran-Waffenruhe ab
US-Präsident Donald Trump hat den Vorschlag des Iran für einen siebentägigen Waffenstillstand abgelehnt. Er habe Beratern erklärt, dass er nach den Zwischenwahlen im November mit einer Wiederaufnahme der Bombardierungen des Iran rechne, sagten US-Beamte. Mit Teherans Vorschlag wären im Gegenzug für die Aufhebung der amerikanischen Blockade iranischer Häfen, die der Wirtschaft des Landes schweren Schaden zufügt, die Straße von Hormus wieder geöffnet und die Atomgespräche wieder aufgenommen worden. Öffentlich behauptete Trump, Teheran flehe förmlich um eine Einigung nach den Zwischenwahlen, die zur Abwicklung des iranischen Atomprogramms führen würde. Intern zeigt er sich jedoch skeptisch, dass der Iran seinen Forderungen nachkommen wird.
USA und China einigen sich auf Zollsenkungen für weniger sensible Güter
Die USA und China haben nach eigenen Angaben vereinbart, die Zölle auf weniger sensible Handelsgüter im Wert von 30 Milliarden US-Dollar in beide Richtungen zu senken. Dies ist ein greifbares Ergebnis des kürzlich abgeschlossenen Gipfeltreffens zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump in Washington. Beide Seiten teilten zudem mit, man habe sich auf die Aufnahme eines bilateralen Dialogs über Künstliche Intelligenz geeinigt, der bis November beginnen soll. Darüber hinaus bestätigten sie Pläne für zwei weitere Treffen der beiden Staatschefs in diesem Jahr im Rahmen von multilateralen Zusammenkünften im chinesischen Shenzhen und in Miami.
US-Regierung dementiert Pläne für Waffenverkäufe an China
Vertreter der Trump-Regierung haben erklärt, dass die USA nicht planten, Waffen an Peking zu verkaufen. Zuvor hatte US-Botschafter David Perdue in einem Interview in China gesagt, der Präsident habe dem chinesischen Staatschef Xi Jinping "an einem Punkt" ein Geschäft über den Transfer amerikanischer Rüstungsgüter angeboten. Während einer Diskussion am Sonntag über Waffenverkäufe an Taiwan hatte der US-Botschafter in China Fox News gesagt: "Präsident Trump sagt weiterhin: Hey, wir verkaufen Waffen an andere Menschen auf der ganzen Welt" und fügte dann hinzu: "Er hat Präsident Xi tatsächlich an einem Punkt gefragt, ob er welche kaufen möchte." Perdue ging nicht näher auf das Angebot ein.
OpenAI-Agenten haben mit aggressiven Methoden UN-Webseite gehackt
KI-Agenten von OpenAI haben sich im Juni mit einem aggressiven Vorgehen Zugriff auf die Webseite der Vereinten Nationen verschafft. Wie aus einem unabhängigen Forschungsbericht hervorgeht, haben diese Agenten die Seite mit Suchanfragen bombardiert anschließend eine Reihe weiterer aggressiver Methoden eingesetzt. Forscher haben in den vergangenen Wochen eine Häufung von Fällen entdeckt, in denen KI-Modelle von OpenAI online ein außer Kontrolle geratenes Verhalten zeigten. Im Fall der UN, wie auch bei mehreren anderen in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen Beispielen, scheuten die Agenten keine Mühen, um Daten von Websites abzurufen, schrieb Rowan Howard-Jones, Autorin des Berichts, der auf Daten des KI-Forschungsunternehmens Transluce basiert.
Schweden Aug Handelsbilanz Defizit 11,9 Mrd SEK
Schweden Aug Exporte 159,9 Mrd SEK
Schweden Aug Importe 171,8 Mrd SEK
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September 28, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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