Berlin (ots) -
Wer sich aktuell bewirbt, rechnet nicht damit, dass seine Bewerbung fair nach objektiven Kriterien geprüft wird. 57 Prozent der Jobsuchenden gehen davon aus, dass Vorurteile im Hinblick auf Alter, Geschlecht oder Herkunft Auswahlentscheidungen in Bewerbungsverfahren beeinflussen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1.044 Berufstätigen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten beworben haben. Im Auftrag von Paul's job hat das Marktforschungsinstitut Bilendi die Erhebung im Juli 2026 durchgeführt.
Besonders deutlich fällt das Urteil der Jobsuchenden aus, wenn es um die Frage geht, was am Ende über Erfolg oder Absage entscheidet. Hier ist eine Mehrheit von 61 Prozent davon überzeugt, dass die "persönliche Sympathie von Recruiter:innen" eher Auswahlentscheidungen im Bewerbungsprozess beeinflusst als objektive Kriterien. Aus Sicht der meisten Jobsuchenden entscheidet nicht in erster Linie die fachliche Eignung, sondern das Bauchgefühl der Person auf der anderen Seite des Tisches. Diese Wahrnehmung steht im deutlichen Widerspruch zum Selbstbild vieler Personalabteilungen, die ihre Auswahlprozesse in der Regel als strukturiert, objektiv und kriteriengeleitet beschreiben.
Black Box und Machtlosigkeit
Der Eindruck mangelnder Objektivität geht mit einem starken Gefühl der Intransparenz einher: Nur 35 Prozent der Befragten empfinden aktuelle Bewerbungsverfahren als transparent, fast zwei Drittel (65 Prozent) erleben sie dagegen als unkalkulierbare "Black Box". Verstärkt wird dieser Eindruck durch ein Gefühl der Machtlosigkeit: 56 Prozent sehen sich als "Bittsteller", Arbeitgeber dagegen "am längeren Hebel". Nur eine Minderheit von 44 Prozent empfindet im Bewerbungsprozess "Augenhöhe".
Kein Anschluss unter dieser Nummer
Hinzu kommt praktische Frustration, die dadurch entsteht, dass Arbeitgeber im Prozess nicht oder nur schwer erreichbar sind. 59 Prozent der Befragten stimmen dem Statement zu, Arbeitgeber seien während des Verfahrens bei Rückfragen für Bewerbende nur schwer zu erreichen, um offene Fragen zu klären.
Großer Teil sieht Bewerbung als Glücksspiel
Folgen Bewerbungsverfahren "nachvollziehbaren Regeln"? Oder sind sie "wie ein Glückspiel: oft willkürlich und schwer nachvollziehbar". Zwar können hier 54 Prozent eher nachvollziehbare Regeln erkennen. Immerhin 46 Prozent aber empfinden den Prozess eher als Glücksspiel denn als nachvollziehbar geregeltes Verfahren.
Bewerberwünsche: Transparenz, sympathische Menschen, Freiheit von Vorurteilen
Neben dem kritischen Blick von Bewerbenden auf aktuelle Prozesse zeigt die Umfrage auch, worauf es ankommt, wenn Arbeitgeber Vertrauen in den Prozess zurückgewinnen möchten. Auf die Frage nach den drei wichtigsten Bestandteilen eines idealen Bewerbungsprozesses, die sie aus zehn Aspekten auswählen sollen, nennen die Teilnehmenden an erster Stelle Transparenz über die Kriterien bei einer Absage (43 Prozent), dicht gefolgt vom Wunsch nach sympathischen Ansprechpartner:innen bei Recruiter:innen und möglichen Vorgesetzten (42 Prozent). Auf dem dritten Platz landet die Freiheit von Vorurteilen (32 Prozent).
Talent-Bremsklotz für die nächste Aufschwungphase
"Auch Krisen und schlechte Konjunktur machen aus kandidatenorientierten Prozessen noch kein Schönwetterthema", sagt Yannick Evans, Mitgründer und -geschäftsführer von Paul's job: "In der Pflege, im Handwerk und in anderen Branchen bleibt der Fachkräftemangel akut, ganz egal, wie viele Bewerbungen anderswo eingehen. Wer hier Bewerbende im Verfahren nicht überzeugt, verliert sie an Wettbewerber, die es besser organisieren und freundlicher auftreten. Und wer über solche Branchen hinaus Image und Kompetenzen zur Kandidatengewinnung in schlechten Prozessen verbrennt, setzt einen unbeweglichen Talent-Bremsklotz vor die nächste Aufschwungphase."
Das Whitepaper zur Umfrage steht unter www.paulsjob.ai/studie-bewerbung zum kostenlosen Download bereit.
Über die Studie
Im Auftrag des HR-Technologieunternehmens Paul's job hat das Marktforschungsinstitut Bilendi im Juli 2026 1.044 Voll- oder Teilzeitbeschäftigte aus Deutschland befragt, die sich in den vergangenen zwölf Monaten um einen Job beworben hatten.
Über Paul's job
Paul's job ist ein Technologieunternehmen aus Berlin, das im Auftrag seiner Kunden die DSGVO-konforme Automatisierung von Geschäftsprozessen mit Hilfe agentischer KI vorantreibt. Recruitingprozesse zum Beispiel laufen in den meisten Unternehmen derzeit nur langsam und personalintensiv ab. Bewerbungen werden gesammelt, manuell geprüft und zeitverzögert bearbeitet. Dieses Modell ist historisch gewachsen, weil Recruiting lange Zeit kein Faktor für die betriebswirtschaftliche Steuerung von Organisationen war. Mit den von Paul's job entwickelten KI-Lösungen entsteht hier ein großer Hebel, da zentrale Recruiting-Prozesse erstmals in Echtzeit ablaufen können - unabhängig von Wochentagen und Uhrzeiten.
www.paulsjob.ai
Pressekontakt:
HR-Präsenz, ein Angebot der Böcker Theisen Consulting GmbH & Co. KG
Dr. Manfred Böcker
Grüner Weg 28
50825 Köln
Telefon: 0221 34668237
E-Mail: mb ( ) hr-praesenz.de
Original-Content von: Paul's Job Recruiting Intelligence GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183494/6360327
Wer sich aktuell bewirbt, rechnet nicht damit, dass seine Bewerbung fair nach objektiven Kriterien geprüft wird. 57 Prozent der Jobsuchenden gehen davon aus, dass Vorurteile im Hinblick auf Alter, Geschlecht oder Herkunft Auswahlentscheidungen in Bewerbungsverfahren beeinflussen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1.044 Berufstätigen, die sich in den vergangenen zwölf Monaten beworben haben. Im Auftrag von Paul's job hat das Marktforschungsinstitut Bilendi die Erhebung im Juli 2026 durchgeführt.
Besonders deutlich fällt das Urteil der Jobsuchenden aus, wenn es um die Frage geht, was am Ende über Erfolg oder Absage entscheidet. Hier ist eine Mehrheit von 61 Prozent davon überzeugt, dass die "persönliche Sympathie von Recruiter:innen" eher Auswahlentscheidungen im Bewerbungsprozess beeinflusst als objektive Kriterien. Aus Sicht der meisten Jobsuchenden entscheidet nicht in erster Linie die fachliche Eignung, sondern das Bauchgefühl der Person auf der anderen Seite des Tisches. Diese Wahrnehmung steht im deutlichen Widerspruch zum Selbstbild vieler Personalabteilungen, die ihre Auswahlprozesse in der Regel als strukturiert, objektiv und kriteriengeleitet beschreiben.
Black Box und Machtlosigkeit
Der Eindruck mangelnder Objektivität geht mit einem starken Gefühl der Intransparenz einher: Nur 35 Prozent der Befragten empfinden aktuelle Bewerbungsverfahren als transparent, fast zwei Drittel (65 Prozent) erleben sie dagegen als unkalkulierbare "Black Box". Verstärkt wird dieser Eindruck durch ein Gefühl der Machtlosigkeit: 56 Prozent sehen sich als "Bittsteller", Arbeitgeber dagegen "am längeren Hebel". Nur eine Minderheit von 44 Prozent empfindet im Bewerbungsprozess "Augenhöhe".
Kein Anschluss unter dieser Nummer
Hinzu kommt praktische Frustration, die dadurch entsteht, dass Arbeitgeber im Prozess nicht oder nur schwer erreichbar sind. 59 Prozent der Befragten stimmen dem Statement zu, Arbeitgeber seien während des Verfahrens bei Rückfragen für Bewerbende nur schwer zu erreichen, um offene Fragen zu klären.
Großer Teil sieht Bewerbung als Glücksspiel
Folgen Bewerbungsverfahren "nachvollziehbaren Regeln"? Oder sind sie "wie ein Glückspiel: oft willkürlich und schwer nachvollziehbar". Zwar können hier 54 Prozent eher nachvollziehbare Regeln erkennen. Immerhin 46 Prozent aber empfinden den Prozess eher als Glücksspiel denn als nachvollziehbar geregeltes Verfahren.
Bewerberwünsche: Transparenz, sympathische Menschen, Freiheit von Vorurteilen
Neben dem kritischen Blick von Bewerbenden auf aktuelle Prozesse zeigt die Umfrage auch, worauf es ankommt, wenn Arbeitgeber Vertrauen in den Prozess zurückgewinnen möchten. Auf die Frage nach den drei wichtigsten Bestandteilen eines idealen Bewerbungsprozesses, die sie aus zehn Aspekten auswählen sollen, nennen die Teilnehmenden an erster Stelle Transparenz über die Kriterien bei einer Absage (43 Prozent), dicht gefolgt vom Wunsch nach sympathischen Ansprechpartner:innen bei Recruiter:innen und möglichen Vorgesetzten (42 Prozent). Auf dem dritten Platz landet die Freiheit von Vorurteilen (32 Prozent).
Talent-Bremsklotz für die nächste Aufschwungphase
"Auch Krisen und schlechte Konjunktur machen aus kandidatenorientierten Prozessen noch kein Schönwetterthema", sagt Yannick Evans, Mitgründer und -geschäftsführer von Paul's job: "In der Pflege, im Handwerk und in anderen Branchen bleibt der Fachkräftemangel akut, ganz egal, wie viele Bewerbungen anderswo eingehen. Wer hier Bewerbende im Verfahren nicht überzeugt, verliert sie an Wettbewerber, die es besser organisieren und freundlicher auftreten. Und wer über solche Branchen hinaus Image und Kompetenzen zur Kandidatengewinnung in schlechten Prozessen verbrennt, setzt einen unbeweglichen Talent-Bremsklotz vor die nächste Aufschwungphase."
Das Whitepaper zur Umfrage steht unter www.paulsjob.ai/studie-bewerbung zum kostenlosen Download bereit.
Über die Studie
Im Auftrag des HR-Technologieunternehmens Paul's job hat das Marktforschungsinstitut Bilendi im Juli 2026 1.044 Voll- oder Teilzeitbeschäftigte aus Deutschland befragt, die sich in den vergangenen zwölf Monaten um einen Job beworben hatten.
Über Paul's job
Paul's job ist ein Technologieunternehmen aus Berlin, das im Auftrag seiner Kunden die DSGVO-konforme Automatisierung von Geschäftsprozessen mit Hilfe agentischer KI vorantreibt. Recruitingprozesse zum Beispiel laufen in den meisten Unternehmen derzeit nur langsam und personalintensiv ab. Bewerbungen werden gesammelt, manuell geprüft und zeitverzögert bearbeitet. Dieses Modell ist historisch gewachsen, weil Recruiting lange Zeit kein Faktor für die betriebswirtschaftliche Steuerung von Organisationen war. Mit den von Paul's job entwickelten KI-Lösungen entsteht hier ein großer Hebel, da zentrale Recruiting-Prozesse erstmals in Echtzeit ablaufen können - unabhängig von Wochentagen und Uhrzeiten.
www.paulsjob.ai
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HR-Präsenz, ein Angebot der Böcker Theisen Consulting GmbH & Co. KG
Dr. Manfred Böcker
Grüner Weg 28
50825 Köln
Telefon: 0221 34668237
E-Mail: mb ( ) hr-praesenz.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183494/6360327
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