Mainz (ots) -
Rund 11,9 Prozent der Erwachsenen hatten laut Studie (Biwas et.al.) bereits eine Form von Tinnitus, hochgerechnet sind das 9,9 Millionen Menschen in Deutschland. Die subjektiven Ohrgeräusche können einen enormen Leidensdruck bei Betroffenen bewirken und ihre Lebensqualität im Alltag erheblich beeinträchtigen.
"Da die Auslöser für Tinnitus vielfältig sein können, suchen Patienten erfahrungsgemäß verschiedene Spezialisten auf, um Linderung zu erfahren", sagt Robin Hartmeyer, Vizepräsident der Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha), die zum 13. Tinnitus-Tag der Deutschen Hörakustiker lud. Die interdisziplinäre Fachtagung findet jährlich in Frankfurt am Main statt. Sie fördert den fachlichen Austausch von Hörakustikern, Ärzten, Audiotherapeuten und Selbsthilfegruppen zum aktuellen Stand möglicher Therapien und der Ursachenforschung. Vor Ort waren rund 60 Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet.
Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums der Charité Universitätsmedizin in Berlin und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Tinnitus & Hören Charité berichtet über die psychosomatischen Aspekte und begleitenden Komorbiditäten des Volksleidens Tinnitus. Dabei beleuchtet sie unter anderem den Zusammenhang von Tinnitus mit Depressionen und Schlafstörungen.
Dr. Frank Matthias Rudolph, Stellvertretender Sprecher des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. (DTL), ehemaliger Chefarzt der Abteilung für Psychosomatik und ehemaliger Ärztlicher Direktor der Mittelrhein-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Boppard-Bad Salzig, spricht in seiner Rolle als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie über die psychosomatische Rehabilitation bei chronischem Tinnitus. Er gibt praxisnahe Empfehlungen zur Antragsstellung, welche viele Tinnitus-Patienten vor Herausforderungen stellt.
Prof. Dr. Winfried Schlee, Professor am Institut für Informations- & Prozessmanagement der Ostschweizer Fachhochschule (OST), Leiter der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Tinnitus am Lehrstuhl für Psychiatrie & Psychotherapie der Universität Regensburg, widmet sich der objektiven Tinnitusdiagnostik und der personalisierten Tinnitustherapie. Professor Schlee ist Mitbegründer des Forschungsprojekts TIDE, welches sich mit der Analyse objektiver Biomarker zur verbesserten Diagnose von Tinnitus beschäftigt.
Judith Bierle, Hörakustiker-Meisterin aus Landau in der Pfalz, widmet ihren Vortrag der Skizzierung eines erfahrenen Tinnitus-Hörakustikers. Dabei legt sie den Fokus insbesondere auf den erhöhten Aufwand und die zeitlichen Dimensionen einer umfassenden Tinnitus-Versorgung beim Hörakustiker. Judith Bierle betreut seit vielen Jahren Tinnitus-Patienten in ihrem Fachbetrieb und bietet Lösungen und Anpassungswege gegen die unerwünschten Ohrgeräusche, um den ständigen Stress und die Belastung im Alltag für die Betroffenen zu minimieren.
Rund 20.000 Hörakustiker in über 7.500 Fachgeschäften versorgen flächendeckend rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen und beraten zu Tinnitus, Gehörschutz sowie zu allen Themen rund ums Hören.
Mehr zur Studie: Laut Biwas et. al., 2022, hatten 11,9 Prozent der Befragten in Deutschland eine Form von Tinnitus erlebt. Davon hatten 5,5 Prozent einen belastenden Tinnitus. 1 Prozent hatte einen sehr schweren Tinnitus. 6,2 Prozent der Bevölkerung wegen Tinnitus suchten eine ärztliche Behandlung auf. Quelle: The Lancet, Tinnitus prevalence in Europe: a multi-country cross-sectional population study https://www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(21)00236-2/fulltext (http://ots.de/vFqyFS)
Mehr zu Tinnitus: https://www.richtig-gut-hoeren.de/ich-habe-tinnitus/
Pressekontakt:
presse@biha.de
Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/70547/6360735
Rund 11,9 Prozent der Erwachsenen hatten laut Studie (Biwas et.al.) bereits eine Form von Tinnitus, hochgerechnet sind das 9,9 Millionen Menschen in Deutschland. Die subjektiven Ohrgeräusche können einen enormen Leidensdruck bei Betroffenen bewirken und ihre Lebensqualität im Alltag erheblich beeinträchtigen.
"Da die Auslöser für Tinnitus vielfältig sein können, suchen Patienten erfahrungsgemäß verschiedene Spezialisten auf, um Linderung zu erfahren", sagt Robin Hartmeyer, Vizepräsident der Bundesinnung der Hörakustiker KdöR (biha), die zum 13. Tinnitus-Tag der Deutschen Hörakustiker lud. Die interdisziplinäre Fachtagung findet jährlich in Frankfurt am Main statt. Sie fördert den fachlichen Austausch von Hörakustikern, Ärzten, Audiotherapeuten und Selbsthilfegruppen zum aktuellen Stand möglicher Therapien und der Ursachenforschung. Vor Ort waren rund 60 Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet.
Prof. Dr. Birgit Mazurek, Direktorin des Tinnituszentrums der Charité Universitätsmedizin in Berlin und Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Tinnitus & Hören Charité berichtet über die psychosomatischen Aspekte und begleitenden Komorbiditäten des Volksleidens Tinnitus. Dabei beleuchtet sie unter anderem den Zusammenhang von Tinnitus mit Depressionen und Schlafstörungen.
Dr. Frank Matthias Rudolph, Stellvertretender Sprecher des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Tinnitus-Liga e.V. (DTL), ehemaliger Chefarzt der Abteilung für Psychosomatik und ehemaliger Ärztlicher Direktor der Mittelrhein-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Boppard-Bad Salzig, spricht in seiner Rolle als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie über die psychosomatische Rehabilitation bei chronischem Tinnitus. Er gibt praxisnahe Empfehlungen zur Antragsstellung, welche viele Tinnitus-Patienten vor Herausforderungen stellt.
Prof. Dr. Winfried Schlee, Professor am Institut für Informations- & Prozessmanagement der Ostschweizer Fachhochschule (OST), Leiter der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Tinnitus am Lehrstuhl für Psychiatrie & Psychotherapie der Universität Regensburg, widmet sich der objektiven Tinnitusdiagnostik und der personalisierten Tinnitustherapie. Professor Schlee ist Mitbegründer des Forschungsprojekts TIDE, welches sich mit der Analyse objektiver Biomarker zur verbesserten Diagnose von Tinnitus beschäftigt.
Judith Bierle, Hörakustiker-Meisterin aus Landau in der Pfalz, widmet ihren Vortrag der Skizzierung eines erfahrenen Tinnitus-Hörakustikers. Dabei legt sie den Fokus insbesondere auf den erhöhten Aufwand und die zeitlichen Dimensionen einer umfassenden Tinnitus-Versorgung beim Hörakustiker. Judith Bierle betreut seit vielen Jahren Tinnitus-Patienten in ihrem Fachbetrieb und bietet Lösungen und Anpassungswege gegen die unerwünschten Ohrgeräusche, um den ständigen Stress und die Belastung im Alltag für die Betroffenen zu minimieren.
Rund 20.000 Hörakustiker in über 7.500 Fachgeschäften versorgen flächendeckend rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland mit modernsten Hörsystemen und beraten zu Tinnitus, Gehörschutz sowie zu allen Themen rund ums Hören.
Mehr zur Studie: Laut Biwas et. al., 2022, hatten 11,9 Prozent der Befragten in Deutschland eine Form von Tinnitus erlebt. Davon hatten 5,5 Prozent einen belastenden Tinnitus. 1 Prozent hatte einen sehr schweren Tinnitus. 6,2 Prozent der Bevölkerung wegen Tinnitus suchten eine ärztliche Behandlung auf. Quelle: The Lancet, Tinnitus prevalence in Europe: a multi-country cross-sectional population study https://www.thelancet.com/journals/lanepe/article/PIIS2666-7762(21)00236-2/fulltext (http://ots.de/vFqyFS)
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