Anzeige
❌
Mehr »
Dienstag, 29.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Operation Vivaldi verändert die Kriegsführung: Bodendrohnen-Aktie mit Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
482 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

TAGESTHEMA

Die Reederei Hapag-Lloyd AG hat wegen andauernd starker Nachfrage und hoher Spotfrachtraten ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 erneut nach oben korrigiert. Wie der MDax-Konzern mitteilte, wird das Konzern-EBITDA nun in der Bandbreite von 3,9 bis 4,4 Milliarden US-Dollar (vorher: 2,7 bis 3,7 Milliarden Dollar) und das Konzern-EBIT in einer Bandbreite von 1,25 bis 1,75 Milliarden Dollar (vorher: 0,1 bis 1,1 Milliarden Dollar) erwartet.

In Euro entspricht dies einem Konzern-EBITDA von 3,4 bis 3,8 Milliarden Euro (vorher: 2,3 bis 3,2 Milliarden Euro) und einem Konzern-EBIT von 1,1 bis 1,5 Milliarden Euro (vorher: 0,1 bis 1,0 Milliarden Euro).

Aufgrund volatiler Frachtraten und anhaltender geopolitischer Herausforderungen bleibe der Ausblick jedoch mit hoher Unsicherheit behaftet, hieß es weiter.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

07:00 DE/Hornbach Holding AG & Co KGaA, Ergebnis 1H

Außerdem im Tagesverlauf:

- GB/British American Tobacco plc (BAT), Kapitalmarkttag

- DE/BMW AG, Kapitalmarkttag

- DE/Medios AG, Kapitalmarkttag

AUSBLICK KONJUNKTUR

-ES 
  09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) September 
     HVPI 
     PROGNOSE: +5,1% gg Vj 
     zuvor:  +4,6% gg Vj 
 
-EU 
  11:00 Index Wirtschaftsstimmung September 
     Wirtschaftsstimmung Eurozone 
     PROGNOSE: 98,9 
     zuvor:  98,4 
     Industrievertrauen Eurozone 
     PROGNOSE: -4,9 
     zuvor:  -5,3 
     Verbrauchervertrauen Eurozone 
     PROGNOSE:    -16,5 
     Vorabschätzung: -16,5 
     zuvor:     -15,5 
 
-US 
  16:00 Index des Verbrauchervertrauens September 
     PROGNOSE: 89,0 
     zuvor:  98,4 
 
  16:00 Job Openings and Labor Turnover Survey, August 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.573,00  -0,0 
E-Mini-Future S&P-500   7.723,25  -0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.413,25  -0,5 
Topix (Tokio)       4.032,50  -1,9 
Hang-Seng (Hongk.)    24.484,83  -0,6 
Shanghai-Comp.       3.821,72  -0,1 
 
 
Montag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.374,42  -0,1 
DAX-Future    25.684,00  +0,4 
MDAX       30.895,59  -0,4 
TecDAX       3.969,15  -0,2 
SDAX       18.248,52  +0,7 
Euro-Stoxx-50   6.301,28  -0,0 
Stoxx-50      5.357,91  +0,1 
XDAX       25.512,30  +0,5 
Dow-Jones     51.481,51  -0,7 
S&P-500      7.683,69  -0,8 
Nasdaq Composite 26.820,38  -0,9 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem wenig veränderten Start in den Dienstag rechnen Händler an Europas Börsen. Im Fokus stehen weiter die festgefahrenen Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den USA und Iran. Der Brent-Ölpreis notiert wieder über der Marke von 107 Dollar. Der Anstieg des Ölpreises nährt Inflationssorgen, was an den Anleihemärkten die Renditen nach oben treibt. Das wiederum setzt die Aktienmärkte unter Druck. Wichtige Konjunkturdaten stehen am Dienstag nicht an. Aus der Eurozone werden einige Stimmungsindikatoren veröffentlicht. Aus den USA kommen die Jolts-Daten zum Arbeitsmarkt und das Verbrauchervertrauen. Letzeres könnte am Nachmittag für Bewegung sorgen, falls sich die Zeichen für einen Einbruch des US-Konsums wegen steigender Kraftstoffpreise mehren.

Rückblick: Wenig verändert - Die europäischen Aktienmärkte haben praktisch unverändert geschlossen. Und das trotz eines kräftigen Anstiegs des Ölpreises und weiter anziehender Renditen. Im Handel wurde die Widerstandsfähigkeit der Börsen als bemerkenswert beschrieben. Hintergrund seien die zuletzt starken Wirtschaftsdaten trotz des Energiepreisschocks. Konjunkturseitig haben die Akteure mit Blick auf die Inflation bereits der Preisindex der Persönlichen Konsumausgaben in den USA im Blick, der am Mittwoch veröffentlicht wird. Das zweite Highlight folgt am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht. Gesucht waren Ölwerte. Der Subindex legte um 0,8 Prozent zu. BP gewannen 0,9 Prozent und Repsol 1,8 Prozent. Die hohen Energiepreise machten Stahlaktien zu schaffen: Salzgitter verloren 1,7 Prozent oder Arcelormittal 0,8 Prozent. Thyssenkrupp büßten 1,1 Prozent ein. Kurssprünge verzeichneten die Aktien britischer Bauunternehmen, die auf die Errichtung von Eigenheimen spezialisiert sind. nachdem die britische Regierung das Förderprogramm "Help to Buy" wiederaufgelegt hat. Im Sektor sprangen Persimmon und Taylor Wimpey um bis zu 14,6 Prozent nach oben.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Im Blick standen Aktien von Medizintechnikherstellern. Möglicherweise profitierte der Sektor von einem erhöhten Anlegerinteresse anlässlich der zwischen dem 26. und dem 28. September stattfindenden Astro-Krebskonferenz in Boston. JP Morgan wies darauf hin, dass auf dieser Siemens Healthineers ihre neue Strahlentherapie-Plattform auf den Markt bringen wird. Siemens Healthineers gewannen 2,3 Prozent. In dem Umfeld ging es auch für Sartorius 0,2 Prozent nach oben. Merck KGaA stellten den Tagesgewinner im DAX mit plus 2,6 Prozent. Südzucker hat das Ergebnis im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 deutlich gesteigert. Wegen der guten Entwicklung im zweiten Quartal konkretisierte Südzucker die Prognosen für das Geschäftsjahr 2026/27. Der Konzernumsatz wird nun in einer Bandbreite zwischen 8,3 bis 8,7 Milliarden Euro gesehen und das operative Konzern-EBITDA zwischen 540 bis 680 (bisher: 480 bis 680) Millionen Euro. Südzucker gewannen 3,1 Prozent. Um 12,7 Prozent nach oben schossen Redcare nach Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr.

XETRA-NACHBÖRSE

Hapag-Lloyd wurden 5 Prozent höher getaxt, nachdem der Reedereikonzern abermals die Jahresprognose erhöht hatte.

USA - AKTIEN

Schwach - Weiter steigende Ölpreise und erneut zulegende Renditen haben zu Wochenbeginn die Wall Street belastet. Im Iran-Krieg stehen die Zeichen weiter auf Konfrontation. So hat US-Präsident Trump den Vorschlag des Irans für einen siebentägigen Waffenstillstand abgelehnt. Friedensvermittler drängten derweil den Iran zu einem Zugeständnis in seinem Atomprogramm, um die Waffenstillstandsgespräche mit den USA wiederzubeleben. Konjunkturdaten standen zu Wochenbeginn nicht auf der Agenda. Mit Blick auf die Inflation wartet der Markt auf den Preisindex der Persönlichen Konsumausgaben in den USA, der am Mittwoch veröffentlicht wird. Daneben steht zum Wochenausklang noch der US-Arbeitsmarktbericht für September an. Chip-Werte zeigten sich mit Abgaben. So verloren Intel 5,7 Prozent, Marvell 3,8 Prozent und Sandisk 3,7 Prozent. Erneut gab es Befürchtungen in Bezug auf eine zu rasche und nicht kontrollierbare Entwicklung von KI. Nvidia legten dagegen um 1,7 Prozent zu. Der Konzern hat sein bestehendes Aktienrückkaufprogramm um 150 Milliarden US-Dollar auf 235 Milliarden US-Dollar aufgestockt - der größte Rückkauf in der Geschichte. Boeing fielen um 6,9 Prozent, nachdem das Wall Street Journal berichtet hatte, dass der Flugzeughersteller einen Softwarefehler identifiziert habe, der eine automatische Landefunktion stören könnte. "Unsere Ingenieure arbeiten an einem Software-Update, um das Problem dauerhaft zu beheben", teilte Boeing Barron's mit.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- 
2 Jahre      4,92 +0,06 
10 Jahre     5,24 +0,06 
 

Der Anstieg des Ölpreises nährte Inflationssorgen, was die Renditen am Anleihemarkt wegen der damit verbundenen Spekulationen um weitere Zinserhöhungen nach oben trieb. Im Zehnjahresbereich ging es um 6 Basispunkte auf 5,24 Prozent aufwärts.

DEVISENMARKT

DEVISEN      zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag  Mo, 17:04 Uhr 
EUR/USD       1,1359  -0,1  -0,0011     1,1370     1,1361 
EUR/JPY       178,86  -0,0  -0,0700    178,9300    179,0200 
EUR/CHF       0,9468  +0,1  0,0009     0,9459     0,9454 
EUR/GBP       0,8579  +0,0  0,0003     0,8576     0,8574 
USD/JPY       157,44  +0,1  0,0900    157,3500    157,5600 
GBP/USD       1,3236  -0,1  -0,0016     1,3252     1,3245 
USD/CNY       6,7052  -0,1  -0,0051     6,7103     6,7103 
USD/CNH       6,7068  -0,1  -0,0058     6,7126     6,7135 
AUS/USD       0,7017  +0,0  0,0003     0,7014     0,7017 
Bitcoin/USD   83.256,49  -0,3  -252,71    83.509,20    83.056,63 
 

Der "sichere Hafen" Dollar stieg, da die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg weiter schwinden. Der Dollar-Index verbesserte sich um 0,3 Prozent.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle      zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold       4.127,55  +0,3   13,28    4.114,27 
Silber        60,39  -0,9   -0,58      60,97 
Platin      1.690,57  -1,5  -26,46    1.717,03 
 

Der Goldpreis fiel deutlich zurück, da steigende Ölpreise die Erwartung verstärkten, dass die US-Notenbank die Zinsen im Oktober weiter anheben könnte, hieß es. Ein solcher Schritt würde das zinslose Edelmetall unter Druck setzen. Die Feinunze gab um 3,8 Prozent auf 4.125 Dollar nach.

ÖL

ROHOEL       zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex      94,35  +1,9   1,75      92,6 
Brent/ICE      107,45  +2,1   2,17     105,28 
 

Die Ölpreise stiegen erneut. Für Brent ging es um 0,9 Prozent nach oben auf 105,28 Dollar das Fass. Damit notierte der Preis zuletzt deutlich unter Tageshoch. Der Grund hierfür dürfte gewesen sein, dass wieder signifikante Ölmengen durch die zuletzt beschädigte East-West-Pipeline fließen. Laut Angaben von Bloomberg sollen wieder rund 3,5 Millionen Barrel durch die Pipeline fließen, also etwas die Hälfte der Gesamtkapazität.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

DEUTSCHE BANK

hat ihr am 25. August 2026 gestartetes Aktienrückkaufprogramm planmäßig am 25. September 2026 abgeschlossen. Wie die Bank mitteilte, wurden im genannten Zeitraum insgesamt 15.063.631 eigene Aktien über die Börse zurückgekauft. Dies entspricht rund 0,8 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Der volumengewichtete Durchschnittskurs je Aktie lag bei 33,19 Euro. Daraus ergibt sich ein Gesamtkaufpreis von rund 500 Millionen Euro.

THYSSENKRUPP STEEL

strebt nach eigenen Angaben mittelfristig eine höhere Profitabilität an, während das Unternehmen Restrukturierungsmaßnahmen vorantreibt und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken will. Die Sparte Stahl des deutschen Konzerns teilte mit, dass sie mittelfristig ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von mindestens 1,2 Milliarden Euro bei einer Marge von mindestens 11 Prozent prognostiziert. Zudem erwartet das Unternehmen einen positiven freien Cashflow.

BORUSSIA DORTMUND

hat wichtige Personalentscheidungen getroffen. Wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA mitteilte, wurde Carsten Cramer mit sofortiger Wirkung vom Sprecher zum Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt und sein Vertrag vorzeitig um vier Jahre bis zum 30. Juni 2031 verlängert. Auch der Kontrakt von Sport-Geschäftsführer Lars Ricken wurde vorzeitig verlängert; er unterschrieb bis zum 30. Juni 2030.

ASTRAZENECA

investiert im Rahmen einer erweiterten Partnerschaft 2 Milliarden US-Dollar in das US-Unternehmen Summit Therapeutics. Summit teilte mit, dass Astrazeneca wandelbare Vorzugsaktien im Wert von 2 Milliarden Dollar erwerben werde. Dies entspreche einem Stammaktienpreis von 18,36 Dollar je Aktie, was einen Aufschlag von 10 Prozent auf den volumengewichteten Fünf-Tage-Durchschnittskurs der Aktien darstelle.

BOEING

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration wird die Zertifizierung des neuesten 737-MAX-Modells von Boeing verschieben. Wie der Chef der Behörde mitteilte, prüfen die Flugsicherheitsbehörden ein neues Software-Problem. Einige Branchenvertreter befürchten, dass dies ein potenzielles Sicherheitsrisiko bei der Landung darstellen könnte. Boeing bemüht sich seit geraumer Zeit um die Genehmigung der FAA für die MAX 10, die längste Version der 737-Variante.

OPENAI

hat nach eigenen Angaben die Veröffentlichung seines KI-Modells der nächsten Generation aufgrund von Sicherheitsbedenken verworfen. Forscher hatten diese während interner Tests geäußert. Dies ist eines der bisher deutlichsten Anzeichen dafür, dass Fehlverhalten von Agenten den rasanten Fortschritt der Branche bremsen könnte.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 29, 2026 01:34 ET (05:34 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.