EQS-News: 2G Energy AG
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2G Energy AG gewinnt im dritten Quartal erneut Aufträge oberhalb von 400 Mio. Euro
Heek, 29. September 2026 - Die 2G Energy AG (ISIN DE000A0HL8N9), einer der international führenden Hersteller von nachhaltigen Kraftwerken und Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Anlagen sowie Produzent von Wärmepumpen, verbucht im dritten Quartal erneut einen Auftragseingang oberhalb von 400 Mio. Euro. Rechenzentrumsgeschäft treibt weiter massiv das Wachstum an, gleichzeitig legen nahezu alle Segmente und Regionen deutlich zu Wie erwartet konnte 2G im Laufe des dritten Quartals einen weiteren Großauftrag eines Kunden aus der Rechenzentrums-Branche für die Lieferung von containerisierten Kraftwerken akquirieren. Das Volumen beläuft sich auf 275 MW (vgl. Corporate News vom 23. September 2026) und übersteigt damit die Gesamtproduktion des Geschäftsjahres 2025. Wie bei Großaufträgen üblich, berichtet 2G über den Auftragseingang erst mit Vertragsunterschrift und Erhalt der Anzahlung, die in der Regel zwischen 20% und 30% vom Auftragswert liegt. Zur Ablösung einer vorherigen Reservierung wurde auch in diesem Fall eine entsprechende signifikante Anzahlung im mittleren zweistelligen Millionenbereich durch den Kunden geleistet und zum Teil zur Absicherung der Lieferkette verwendet. Daneben wurde auch der bereits avisierte Großauftrag aus dem Bereich Mining im Juli fixiert. Darüber hinaus zeigen die traditionellen Märkte und Segmente ebenfalls erfreuliche Entwicklungen mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten. Das gilt auch für den Geschäftsbereich Wärmepumpen, der die hohen Erwartungen erfüllt, und für den weiterhin ein Auftragseingang in Höhe von bis zu 30 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2026 zu erwarten ist. Der Vorstand erhöht die Umsatzprognose für 2027 auf 600 bis 650 Mio. Euro (bisher: 570 bis 620 Mio. Euro) und schätzt erstmals das Umsatzvolumen für 2028 auf 750 bis 850 Mio. Euro Die überaus positive Entwicklung beim Auftragseingang wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die nächsten Quartale anhalten. Gleichzeitig lief der steile Produktionshochlauf für bestehende Rechenzentren-Aufträge erfreulich positiv an. Vor diesem Hintergrund hebt der Vorstand die Prognose für das Jahr 2027 auf 600 bis 650 Mio. Euro (bisher: 570 bis 620 Mio. Euro) an. Da für das laufende Jahr weiterhin mit einem Umsatz von 490 Mio. Euro gerechnet wird, ergäbe sich ein Wachstum auf Jahresbasis von 22,5 bis 33%. Mit Blick auf die EBIT-Marge geht der Vorstand weiterhin davon aus, diese ab dem Jahr 2027 auf über 11% steigern zu können. Für das Geschäftsjahr 2028 plant der Vorstand erneut mit einem überdurchschnittlichen Wachstum, das auf Jahresbasis mindestens 100 Mio. Euro, möglicherweise aber bis zu 250 Mio. Euro ausmachen kann. Die erstmals aufgestellte Umsatzprognose für 2028 beläuft sich somit auf 750 bis 850 Mio. Euro. Mit der Inbetriebnahme der neuen Montagehalle am Standort Heek zum Jahresende 2027 und dem bereits eingeleiteten, behutsamen Personalaufbau wird auch ein Umsatz am oberen Ende dieser Prognose möglich sein. 2G schließt das erste Halbjahr 2026 mit einer Gesamtleistung von 184,0 Mio. Euro (Vj.: 193,0 Mio. Euro, -4,7%) und einer EBIT-Marge von 0,6% (Vj.: 3,3%) ab 2G ist mit vergleichsweise vollen Auftragsbüchern in das erste Halbjahr 2026 gestartet. Mit 184,0 Mio. Euro (Vj.: 193,0 Mio. Euro) war daher die Gesamtleistung entsprechend hoch. Die Gesamtleistung des Vorjahres wurde nicht ganz erreicht (-4,7%), da der Jahresauftakt 2025 von außerordentlich vielen, ungewöhnlich kurzfristigen Aufträgen für die Ukraine geprägt war. Der Umsatz mit Kraftwerken belief sich daher auf 52,7 Mio. Euro (Vj.: 82,7 Mio. Euro, -36,4%). Wesentliche Abweichungen lagen in den Schlussrechnungen für die Ukraine (1,1 Mio. Euro, Vj.: 33,7 Mio. Euro). Der Serviceumsatz normalisierte sich im Laufe des ersten Halbjahres, nachdem unter anderem die Effekte aus der ERP-Umstellung minimiert wurden. Mit 83,5 Mio. Euro lag der Serviceumsatz nur geringfügig (-4,3%) unter dem Vorjahr (87,2 Mio. Euro), wobei das zweite Quartal nochmals spürbar besser lief und den Vorjahreswert bereits übertraf. In Folge des deutlich höheren relativen Service-Anteils am Gesamtumsatz verbessert sich die Materialaufwandsquote auf 58,3% (Vj.: 63,2%). Der Personalaufwand legte weiter um 7,3 Mio. Euro auf 49,1 Mio. Euro zu (+17,3%). Zum einen zeigten sich hier Konsolidierungseffekte durch Tochterunternehmen, die vor einem Jahr noch nicht vollkonsolidiert wurden (insbesondere KWK-Tec aus Deutschland und Celsius & Watt aus Belgien). Zum anderen spiegelt sich hier der behutsame Ausbau der Belegschaft im Hinblick auf das sich abzeichnende, außerordentlich starke Wachstum in den kommenden Quartalen und Jahren wider. Die Abschreibungen stiegen um 1,2 Mio. Euro auf 5,4 Mio. Euro (+28,5%) insbesondere im Zusammenhang mit Abschreibungen auf das neue ERP-System, das mit Wirkung zum 01. Juli 2025 aktiviert wurde. Insgesamt endete das erste Halbjahr mit einem EBIT in Höhe von 0,8 Mio. Euro (Vj.: 5,7 Mio. Euro) und stellt mit Blick auf die starken Perspektiven für das zweite Halbjahr und die Folgejahre eine gute Ausgangslage dar, die zudem von der deutlich gestiegenen Liquidität (30. Juni 2026: 29,3 Mio. Euro, 31. Dezember 2025: 0,1 Mio. Euro) weiter unterstützt wird. Für das laufende Jahr wird die Prognose unverändert am oberen Ende (490 Mio. Euro, EBIT-Marge 9,5 bis 10,5%) bestätigt Die Abarbeitung des ersten Großauftrags aus dem Segment Rechenzentren verläuft planmäßig. Die Auslieferung der Anlagen wird im vierten Quartal beginnen. Die Umsatzrealisierung erfolgt dabei sukzessive auf Basis der ausgelieferten Einzelkraftwerke, jeweils nach Ankunft des entsprechenden Kraftwerks in den USA. Parallel dazu gewinnt die Verumsatzung der Aufträge aus dem sogenannten Biomassepaket im deutschen Markt deutlich und zunehmend an Dynamik. Vor diesem Hintergrund blickt der Vorstand zuversichtlich auf den weiteren Geschäftsverlauf und hält es weiterhin für realistisch, die für das laufende Geschäftsjahr prognostizierten Umsatzerlöse von 440 bis 490 Mio. Euro am oberen Ende der Prognosebandbreite zu erreichen. Damit verbunden bleibt die Erwartung bestehen, eine EBIT-Marge von 9,5 bis 10,5% zu realisieren.
Das Produktportfolio umfasst drei Energieerzeugungstypen: KWK-Anlagen und Kraftwerkslösungen im Leistungsbereich pro Einheit von 20 kW bis 4.500 kW für den Betrieb mit Wasserstoff, Erdgas, Biogas sowie anderen Schwachgasen, containerisierte Kraftwerke zur Absicherung von Grundlast und Spitzenlast mit einer elektrischen Leistung von 500 kW bis 2.500 kW sowie Großwärmepumpen im Bereich von 100 kW bis 3.200 kW. KWK-Anlagen arbeiten mit Wirkungsgraden von 90 Prozent und mehr. Die Effizienz von Großwärmepumpen wird durch die Arbeitskennzahl ausgedrückt und kann je nach Rahmenbedingungen bis auf 5 ansteigen. 2G steht mit seinen Produkten und Services an der Schnittstelle zu einer dezentralen, sicheren und je nach Anwendungsfall weitestgehend dekarbonisierten Energieversorgung. Weltweit versorgen bereits über 10.000 installierte 2G Anlagen in unterschiedlichen Anwendungen ein breites Kundenspektrum von Unternehmen der Wohnungswirtschaft, Landwirtschaft, Gewerbe- und Industrieunternehmen, Energieversorgern, Stadtwerken und Kommunen mit elektrischer und thermischer Energie. 2G ist mit der Kombination aus KWK-Anlagen, containerisierte Kraftwerkslösungen und Großwärmepumpen als Systemanbieter für dezentrale Energielösungen weltweit positioniert. Das Unternehmen profitiert dabei von weitreichenden Synergien der drei Anlagenkategorien, die sich von der Projektentwicklung, der Beschaffung, der Produktion und der überwiegend containerisierten Bauart über die weitgehend identische Kundenbasis und den regulatorischen Rahmen sowie die Vertriebswege bis zur digitalen Steuerung und dem Service erstrecken. Ihre Technologieführerschaft baut 2G durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowohl in Kraftwerks- und Pumpentechnologien als auch in der spezifischen Softwareentwicklung für die Service- und Wartungstätigkeiten stetig aus. Die von 2G konsequent umgesetzte digitale Netzintegration im zukünftigen Strommarktdesign im Verbund mit den Erzeugern aus Sonne, Wind und grünen Gasen ist ein unverzichtbares, systemrelevantes Element und stellt eine hohe Markteintrittshürde für Wettbewerber dar. Die Sektorenkopplung, die zum Gelingen der Energiewende erforderlich ist, spiegelt sich im Portfolio der 2G wider. 2G beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter, die in Deutschland, in Nordamerika sowie in weiteren europäischen Standorten tätig sind. Insgesamt ist das Unternehmen in mehr als 60 Ländern aktiv und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 Konzernumsätze von 398 Mio. Euro bei einer EBIT-Marge von 6,6%. 2G wurde 1995 gegründet. Die Aktien der 2G Energy AG (ISIN DE000A0HL8N9) werden seit 2007 an der Börse gehandelt und sind im Segment "Scale" der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen sowie im Auswahlindex Scale30 gelistet. Termine 2026
29.09.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
| Sprache: | Deutsch |
| Unternehmen: | 2G Energy AG |
| Benzstr. 3 | |
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| Deutschland | |
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| Fax: | +49 (0)2568-9347-15 |
| E-Mail: | service@2-g.de |
| Internet: | www.2-g.de |
| ISIN: | DE000A0HL8N9 |
| WKN: | A0HL8N |
| Indizes: | Scale 30 |
| Börsen: | Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt (Scale), Stuttgart, Tradegate BSX |
| LEI Code: | 529900GC2NUJ6F0TSK26 |
| EQS News ID: | 2406584 |
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2406584 29.09.2026 CET/CEST



