Linz (www.anleihencheck.de) - EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat vor dem Europäischen Parlament betont, dass ein maßvolles Vorgehen der Notenbank weiterhin angemessen sei, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Der Energiepreisschock sei zwar zu groß, um ihn einfach zu ignorieren, doch Zweitrundeneffekte über die Löhne seien bislang nicht erkennbar. Die Verbraucherpreise (HVPI) im Euroraum seien zuletzt im Jahresvergleich um 3,2% gestiegen. Die gestiegenen Marktrenditen würden zudem Wachstum und Teuerung dämpfen und der EZB damit ein Stück Arbeit abnehmen. Am Freitag folge die Vorab-Schätzung der Septemberinflation, Volkswirte würden einen weiteren Anstieg auf rund 3,6% erwarten. Falle sie höher aus, dürfte die Debatte über weitere Schritte bei der nächsten Sitzung Ende Oktober an Schärfe gewinnen. Zugleich bleibe ein Ölpreis über 100 USD je Fass ein hartnäckiger Preistreiber. Die EZB stehe damit zwischen einem energiegetriebenen Preisschub und einer Konjunktur, die unter steigenden Finanzierungskosten leiden könnte. (29.09.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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