Anzeige
❌
Mehr »
Dienstag, 29.09.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Operation Vivaldi verändert die Kriegsführung: Bodendrohnen-Aktie mit Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
AN

WKN: 5375 | ISIN: US00ANTHROP0 | Ticker-Symbol:
Branche
Software
Aktienmarkt
Vor-IPO
1-Jahres-Chart  (nicht börsennotiert)
ANTHROPIC PBC Chart 1 Jahr
Dow Jones News
279 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Tech-Aktien dank Anthropic erholt

DJ MÄRKTE EUROPA/Freundlich - Tech-Aktien dank Anthropic erholt

DOW JONES--Freundlich sind Europas Börsen am Dienstag in den Handel gestartet. Der DAX legt um 0,3 Prozent zu auf 25.455 Punkte, der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,7 Prozent auf 6.347 Zähler. Kurstreiber sind vor allem starke Tech-Werte. Im Fokus stehen aber weiter die festgefahrenen Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den USA und Iran. Der Brent-Ölpreis notiert wieder über der Marke von 106 Dollar. Sorgen machen die US-Äußerungen über ein eventuelles Exportverbot von Diesel. Dies würde die Ölmärkte global völlig durcheinanderbringen.

Trump hatte bereits einen Verhandlungsvorschlag aus dem Iran abgelehnt. "Iran und die USA sind bei einer Waffenstillstandsvereinbarung und der Wiedereröffnung der Straße von Hormus weiterhin weit voneinander entfernt", kommentierte Sally Auld von der NAB. Presseberichten zufolge nehmen die Transporte durch die Straße von Hormus derweil zu. Die Exporte von Rohöl aus dem Nahen Osten sind in diesem Monat laut Öldaten-Trackern auf das höchste Niveau seit Beginn des Krieges im Februar gestiegen.

Im Fokus steht weiter der steile Renditeanstieg weltweit. Er setzt die Bewertung der Aktienmärkte unter Druck. "Mit steigenden Anleiherenditen wird festverzinsliches Kapital für Investoren zunehmend konkurrenzfähig gegenüber Aktien", sagte Seema Shah, Chefstrategin bei Principal Asset Management. "Selbst wenn die Gewinne stark bleiben, werden höhere Diskontierungssätze wahrscheinlich stärkeren Druck auf die Bewertungen ausüben und zu volatileren Marktbedingungen beitragen."

Wichtige Konjunkturdaten stehen am Dienstag nicht an. Aus der Eurozone werden einige Stimmungsindikatoren veröffentlicht. Aus den USA kommen die Jolts-Daten zum Arbeitsmarkt und das Verbrauchervertrauen. Letzeres könnte am Nachmittag für Bewegung sorgen, falls sich die Zeichen für einen Einbruch des US-Konsums wegen steigender Benzinpreise mehren.

Kräftig gesucht gegen den eher zurückhaltenden Markt sind Europas Technologiewerte. Der Sektor-Index notiert mit 1,6 Prozent Plus mit weitem Abstand vorn. Bei Schneider Electric, STMicro, ASML und BE Semiconductor geht es sogar bis 2,4 Prozent höher. Kurstreiber ist unter anderem die Rally von Nvidia am Vorabend. Dazu sorgt der Prospekt zum Börsengang von Anthropic für Zuversicht. "Das hebt die Vorsicht nach dem Zurückrudern von OpenAI wieder auf", sagt ein Händler. Laut den Strategen der Helaba treiben vor allem "exorbitante" Ausgabepläne von Anthropic für die KI-Infrastruktur von bis zu 518 Milliarden US-Dollar.

Europas Modeaktien aus dem Fast-Fashion-Bereich von Zalando bis Inditex reagieren nicht auf schwache Zahlen der chinesischen Shein und legen bis zu 0,4 Prozent zu. Shein leide vor allem unter Zoll-Maßnahmen, die die anderen Anbieter nicht betreffen, heißt es im Handel.

Die Aktien von Julius Bär springen um 8 Prozent. Hier treibt zum einen die Erleichterung über das Ende der Untersuchungen der Finanzaufsicht gegen die Bank. "Dazu kommt aber, dass damit der Weg für einen neuen Aktienrückkauf frei ist und die Eigenkapitalanforderung sinkt", sagt ein Händler.

Kräftig abwärts um 6 Prozent geht es nach der zweiten Umsatzwarnung in einem Jahr bei Lindt & Sprüngli. Seit dem Absatzdebakel der Osterhasen werden die Preispunkte von Lindt-Schokoladen als überteuert kritisiert, das Absatzvolumen sinkt daher. Lindt erwartet nun nur noch einen Umsatzanstieg von 0 bis 2 Prozent nach zuvor plus 4 bis 6 Prozent. Auch Barry Callebaut in der Schweiz fallen um 1 Prozent.

Hapag-Lloyd legen um 2,2 Prozent zu. Der Reedereikonzern hat wie erhofft erneut die Prognose für 2026 erhöht.

=== 
Index          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.346,70  +0,7   45,42    6.301,28      9,6 
Stoxx-50        5.399,14  +0,8   41,23    5.357,91      9,8 
DAX          25.455,27  +0,3   80,85    25.374,42      4,0 
MDAX          30.958,52  +0,2   62,93    27.039,42      1,1 
TecDAX         3.997,94  +0,7   28,79    3.091,28      10,4 
SDAX          18.338,39  +0,5   89,87    13.062,07      6,8 
FTSE          10.733,46  +0,5   48,58    10.684,88      8,1 
CAC           8.097,54  +0,2   19,06    8.078,48      -0,6 
SMI          14.038,54  +0,7   95,63    13.942,91      5,8 
ATX           6.994,88  -0,3   -17,25    7.012,13      31,3 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:04 Uhr 
EUR/USD          1,1348  -0,2  -0,0022     1,1370     1,1361 
EUR/JPY          178,56  -0,2  -0,3700     178,93    179,0200 
EUR/CHF          0,9457  -0,0  -0,0002     0,9459     0,9454 
EUR/GBP          0,8574  -0,0  -0,0002     0,8576     0,8574 
USD/JPY          157,34  -0,0  -0,0100     157,35    157,5600 
GBP/USD          1,3234  -0,1  -0,0018     1,3252     1,3245 
USD/CNY          6,7036  -0,1  -0,0067     6,7103     6,7103 
USD/CNH          6,7042  -0,1  -0,0084     6,7126     6,7135 
AUS/USD          0,6988  -0,4  -0,0026     0,7014     0,7017 
Bitcoin/USD      84.037,00  +0,6   527,80    83.509,20   83.056,63 
 
ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         93,32  +0,8    0,72      92,6 
Brent/ICE         106,28  +1,0    1,00     105,28 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.141,69  +0,7   27,42    4.114,27 
Silber           60,88  -0,1   -0,09      60,97 
Platin         1.688,93  -1,6   -28,10    1.717,03 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 29, 2026 03:48 ET (07:48 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.