Aachen/Bonn (ots) -
Armin Laschet, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine weiter zu unterstützen und der Möglichkeit eines Angriffs Russlands auf die Nato sachlich zu begegnen. Im phoenix-Interview sagte er: "Wenn ein Angriff auf Nato-Territorium erfolgt, ist doch klar, dass wir dann unserem Nato-Partner beistehen." Und weiter: "Nur, ich würde uns empfehlen, auf die Bedrohung, die jetzt da ist, zu reagieren, der Ukraine zu helfen und nicht darüber zu spekulieren, an welcher Stelle irgendwann Russland bestimmte Stellen im Baltikum angreift. Darauf sind wir vorbereitet, wir haben eine Brigade in Litauen. Aber man muss in solchen ernsten Zeiten sich der Bedrohungslage stellen, die gerade da ist und nicht über die spekulieren, die eventuell auftreten könnte, was manche für wahrscheinlich, manche für völlig unwahrscheinlich halten."
Laschet sprach sich außerdem klar für eine weitere und gebündelte Unterstützung der Ukraine aus. Aktuell seien viele Patriot-Raketen im Nahen Osten eingesetzt worden, europäische Produkte gebe es bisher nicht, und Europa sei von den Amerikanern abhängig. "Und deshalb muss man jetzt alles bündeln, was man tun kann, um die Ukraine zu unterstützen", machte Laschet deutlich.
Das Treffen des deutschen Außenministers Johann Wadephul mit dem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow findet Laschet richtig. "Es ist doch wichtig jetzt, den Russen unsere Position zu erklären. Und wir müssen aus militärischer Stärke die Ukraine unterstützen, aber doch alles tun, um diesen Krieg zu beenden. Eigentlich hat er das viel zu spät gemacht. Und ich glaube, dass wir beides in diesen Zeiten brauchen: Diplomatie und militärische Stärke", sagte Laschet. Jetzt gehe es darum, zu signalisieren: "Wir wollen Russland drängen, diesen Krieg zu beenden. Und wir finden uns nicht damit ab, dass nur die Amerikaner über die Köpfe der Europäer hinweg mit Russland über die Zukunft Europas reden."
Das gesamte Interview finden Sie hier auf: https://phoenix.de/s/ULE (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2FULE&data=05%7C02%7CKommunikation%40phoenix.de%7C30ea8fb7e45a44f4ff9308df1e03b490%7C453fd66002d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639262673407503296%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=g%2BmJr0Emi6rSKDILGeDru0KpGUEGB%2B3NcvfOTAAqT%2FI%3D&reserved=0)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6361205
Armin Laschet, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat sich dafür ausgesprochen, die Ukraine weiter zu unterstützen und der Möglichkeit eines Angriffs Russlands auf die Nato sachlich zu begegnen. Im phoenix-Interview sagte er: "Wenn ein Angriff auf Nato-Territorium erfolgt, ist doch klar, dass wir dann unserem Nato-Partner beistehen." Und weiter: "Nur, ich würde uns empfehlen, auf die Bedrohung, die jetzt da ist, zu reagieren, der Ukraine zu helfen und nicht darüber zu spekulieren, an welcher Stelle irgendwann Russland bestimmte Stellen im Baltikum angreift. Darauf sind wir vorbereitet, wir haben eine Brigade in Litauen. Aber man muss in solchen ernsten Zeiten sich der Bedrohungslage stellen, die gerade da ist und nicht über die spekulieren, die eventuell auftreten könnte, was manche für wahrscheinlich, manche für völlig unwahrscheinlich halten."
Laschet sprach sich außerdem klar für eine weitere und gebündelte Unterstützung der Ukraine aus. Aktuell seien viele Patriot-Raketen im Nahen Osten eingesetzt worden, europäische Produkte gebe es bisher nicht, und Europa sei von den Amerikanern abhängig. "Und deshalb muss man jetzt alles bündeln, was man tun kann, um die Ukraine zu unterstützen", machte Laschet deutlich.
Das Treffen des deutschen Außenministers Johann Wadephul mit dem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow findet Laschet richtig. "Es ist doch wichtig jetzt, den Russen unsere Position zu erklären. Und wir müssen aus militärischer Stärke die Ukraine unterstützen, aber doch alles tun, um diesen Krieg zu beenden. Eigentlich hat er das viel zu spät gemacht. Und ich glaube, dass wir beides in diesen Zeiten brauchen: Diplomatie und militärische Stärke", sagte Laschet. Jetzt gehe es darum, zu signalisieren: "Wir wollen Russland drängen, diesen Krieg zu beenden. Und wir finden uns nicht damit ab, dass nur die Amerikaner über die Köpfe der Europäer hinweg mit Russland über die Zukunft Europas reden."
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