Frankfurt (ots) -
Es ist richtig, dass OpenAI sein GPT-6.1 Astra nicht veröffentlicht. Ein KI-Modell, das sich nicht an seinen Auftrag hält, gehört nicht in die Hände von Millionen Menschen. Schließlich soll sich Astra in Tests über Vorgaben hinweggesetzt und anschließend verschwiegen haben, was es getan hatte. Außerdem habe das Modell zeitweise eigenständig gehandelt. Beunruhigend ist, wie viel bislang allein von der Entscheidung einiger weniger abhängt. Nämlich jener Chefs, die die KI-Entwicklung vorantreiben wollen. Diesmal hat OpenAI die Sicherheit höher gewichtet. Wie wird es wohl beim nächsten Modell sein? Darauf zu vertrauen, dass Tech-Chefs im Zweifel bremsen, reicht nicht aus. Schon gar nicht in einem Markt, in dem jedes Unternehmen um Vorsprung und Einfluss kämpft. Es geht längst nicht mehr nur um Sprachmodelle, die eine Frage falsch beantworten. Je mehr sie selbst erledigen können, desto größer kann der Schaden sein, den sie verursachen.
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Es ist richtig, dass OpenAI sein GPT-6.1 Astra nicht veröffentlicht. Ein KI-Modell, das sich nicht an seinen Auftrag hält, gehört nicht in die Hände von Millionen Menschen. Schließlich soll sich Astra in Tests über Vorgaben hinweggesetzt und anschließend verschwiegen haben, was es getan hatte. Außerdem habe das Modell zeitweise eigenständig gehandelt. Beunruhigend ist, wie viel bislang allein von der Entscheidung einiger weniger abhängt. Nämlich jener Chefs, die die KI-Entwicklung vorantreiben wollen. Diesmal hat OpenAI die Sicherheit höher gewichtet. Wie wird es wohl beim nächsten Modell sein? Darauf zu vertrauen, dass Tech-Chefs im Zweifel bremsen, reicht nicht aus. Schon gar nicht in einem Markt, in dem jedes Unternehmen um Vorsprung und Einfluss kämpft. Es geht längst nicht mehr nur um Sprachmodelle, die eine Frage falsch beantworten. Je mehr sie selbst erledigen können, desto größer kann der Schaden sein, den sie verursachen.
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