DJ Deutsche Importpreise steigen im August beschleunigt
Von Hans Bentzien
DOW JONES--Der Inflationsdruck von der Einfuhrseite hat in Deutschland im August deutlich zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stiegen die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent und lagen um 8,3 (Juli: 6,8) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das war der höchste Wert seit Dezember 2022. Energieeinfuhren verteuerten sich um 7,5 Prozent auf Monats- und 43,0 Prozent auf Jahressicht, und die Einfuhr von Vorleistungsgütern um 0,6 bzw. 11,0 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise stiegen die Importpreise mit einer Jahresrate von 5,1 Prozent.
Die Einfuhr von Strom verteuerte sich auf Jahressicht um 63,9 Prozent und die von Mineralölerzeugnissen um 63,3 Prozent. Die Einfuhr von Erdöl kostete 32,0 Prozent mehr als vor einem Jahr, und die von Erdgas 41,9 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat war insbesondere elektrischer Strom teurer (plus 20,2 Prozent), Erdgas kostete 9,8 Prozent mehr, Mineralölerzeugnisse verteuerten sich um 7,0 Prozent. Hier musste vor allem für importierten Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl (plus 11,3 Prozent) mehr bezahlt werden als einen Monat zuvor. Erdöl verteuerte sich im Vormonatsvergleich um 5,2 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Steinkohle um 1,6 Prozent.
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September 30, 2026 02:14 ET (06:14 GMT)
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