Mainz (ots) -
Eine Schwerhörigkeit kann nicht nur im Alltag beeinträchtigen, im Beruf kann sie ein echtes Sicherheitsrisiko sein. Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), informiert über die Relevanz von Hören im Beruf und möglichen Gefahren.
Sicherheitsrisiko Schwerhörigkeit
"Überall dort, wo akustische Signale eingesetzt werden, um sicher arbeiten zu können, stellt Schwerhörigkeit ein Sicherheitsrisiko dar", sagt Hörakustiker-Meister Eberhard Schmidt. Denn werden zum Beispiel auf einer Baustelle, in der Luftfahrt oder bei der Bahn Warnsignale von Maschinen, Sirenen, Durchsagen oder Zurufe wie "Stopp!" oder "Achtung!" überhört oder Funksprüche und Codes falsch verstanden, drohen Unfälle und Verletzungen.
Auch in Berufen, in denen es um die schnelle und zuverlässige Versorgung von Menschen geht wie in der Pflege, im Rettungsdienst oder in der Medizin, ist gutes Hören und damit auch das Hörverstehen unerlässlich. Falsch verstandene ärztliche Anordnungen wie "5 mg" statt "15 mg", überhörte Alarmtöne von Geräten, wie einem Beatmungsgerät, oder letztlich nicht gehörte Hilferufe von Patienten können fatale Folgen haben.
"Desinteressiert" oder schwerhörig?
Auch in Berufen, bei denen Kommunikation im Mittelpunkt steht wie im Callcenter, im Unterricht oder auch bei Meetings und Verhandlungen, kann schlechtes Hören zu Missverständnissen führen. Wenn wichtige Hinweise wie "Deadline wurde verschoben" oder "Es soll sofort zurückgerufen werden" nicht oder falsch verstanden werden, kann das unaufmerksam oder desinteressiert wirken oder zu Problemen führen.
Nicht oder schlechtes Hören oder ständiges Nachfragen birgt zudem nicht nur ein Gefahrenrisiko, sondern kann auf Dauer zu Stress und psychischer Belastung führen. Wenn man bemerkt, dass man nicht mehr gut hört, sollte man deshalb sein Gehör beim Hörakustiker überprüfen lassen. Dieser kann feststellen, ob eine Schwerhörigkeit vorliegt und dann mit einer individuellen Hörhilfe versorgen.
Schutz der Ohren im Beruf
Umgekehrt sollte man in geräuschintensiven Berufen auf einen passenden Gehörschutz achten. Denn auf Basis von Zahlen aus dem Jahr 2025 ist laut DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) die lärmbedingte Schwerhörigkeit die häufigste anerkannte Berufskrankheit. So ist die Zahl von 8.897 im Jahr 2024 auf 9.819 in 2025 gestiegen. Da dauerhafter Lärm ab 80 Dezibel das Gehör schädigen kann, ist ein passender Gehörschutz deshalb sinnvoll. Hörakustiker beraten und versorgen mit individuellen Hörschutzmöglichkeiten.
Mehr Informationen rund ums Hören:
https://www.richtig-gut-hoeren.de
https://www.instagram.com/biha.kdoer/
Hörakustiker-Fachbetriebe vor Ort:
https://www.hoerakustiker-suche.de/
Pressekontakt:
presse@biha.de
Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/70547/6362256
Eine Schwerhörigkeit kann nicht nur im Alltag beeinträchtigen, im Beruf kann sie ein echtes Sicherheitsrisiko sein. Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), informiert über die Relevanz von Hören im Beruf und möglichen Gefahren.
Sicherheitsrisiko Schwerhörigkeit
"Überall dort, wo akustische Signale eingesetzt werden, um sicher arbeiten zu können, stellt Schwerhörigkeit ein Sicherheitsrisiko dar", sagt Hörakustiker-Meister Eberhard Schmidt. Denn werden zum Beispiel auf einer Baustelle, in der Luftfahrt oder bei der Bahn Warnsignale von Maschinen, Sirenen, Durchsagen oder Zurufe wie "Stopp!" oder "Achtung!" überhört oder Funksprüche und Codes falsch verstanden, drohen Unfälle und Verletzungen.
Auch in Berufen, in denen es um die schnelle und zuverlässige Versorgung von Menschen geht wie in der Pflege, im Rettungsdienst oder in der Medizin, ist gutes Hören und damit auch das Hörverstehen unerlässlich. Falsch verstandene ärztliche Anordnungen wie "5 mg" statt "15 mg", überhörte Alarmtöne von Geräten, wie einem Beatmungsgerät, oder letztlich nicht gehörte Hilferufe von Patienten können fatale Folgen haben.
"Desinteressiert" oder schwerhörig?
Auch in Berufen, bei denen Kommunikation im Mittelpunkt steht wie im Callcenter, im Unterricht oder auch bei Meetings und Verhandlungen, kann schlechtes Hören zu Missverständnissen führen. Wenn wichtige Hinweise wie "Deadline wurde verschoben" oder "Es soll sofort zurückgerufen werden" nicht oder falsch verstanden werden, kann das unaufmerksam oder desinteressiert wirken oder zu Problemen führen.
Nicht oder schlechtes Hören oder ständiges Nachfragen birgt zudem nicht nur ein Gefahrenrisiko, sondern kann auf Dauer zu Stress und psychischer Belastung führen. Wenn man bemerkt, dass man nicht mehr gut hört, sollte man deshalb sein Gehör beim Hörakustiker überprüfen lassen. Dieser kann feststellen, ob eine Schwerhörigkeit vorliegt und dann mit einer individuellen Hörhilfe versorgen.
Schutz der Ohren im Beruf
Umgekehrt sollte man in geräuschintensiven Berufen auf einen passenden Gehörschutz achten. Denn auf Basis von Zahlen aus dem Jahr 2025 ist laut DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) die lärmbedingte Schwerhörigkeit die häufigste anerkannte Berufskrankheit. So ist die Zahl von 8.897 im Jahr 2024 auf 9.819 in 2025 gestiegen. Da dauerhafter Lärm ab 80 Dezibel das Gehör schädigen kann, ist ein passender Gehörschutz deshalb sinnvoll. Hörakustiker beraten und versorgen mit individuellen Hörschutzmöglichkeiten.
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Hörakustiker-Fachbetriebe vor Ort:
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