Der Rohstoffmarkt zeigt historisch ungewöhnliche Muster: Trotz steigender Zinsen und einer US-Staatsverschuldung von über 40 Billionen Dollar sucht das Kapital den sicheren Hafen in Gold. Analysten erwarten, dass sich die klassische inverse Korrelation dreht und Gold gemeinsam mit den Zinsen weiter steigt. Gleichzeitig spitzt sich die Lage beim Rohöl weiter zu: Wegen geopolitischer Blockaden an der Straße von Hormus und sinkender Lagerbestände droht im Worst-Case-Szenario ein Ölpreis von bis zu 150 US-Dollar pro Barrel Brent. Zudem erklärt Kemal Bagci den Preisunterschied zwischen Brent und WTI und gibt eine Prognose für die kommende Berichtssaison am Aktienmarkt.
