DJ Aktien Schweiz etwas leichter - Inflationsdaten aus Europa belasten
DOW JONES--Der schweizerische Aktienmarkt hat auch zur Wochenmitte den Handel mit Abgaben beendet. Zur Begründung wurde auf die deutlich gestiegenen Inflationsdaten aus Europa verwiesen. Die Inflation stieg in Frankreich mit einer Jahresrate von 3,4 Prozent nach 2,6 Prozent im August. Volkswirte hatten mit einem derartigen Preissprung nicht gerechnet und lediglich ein Plus von 3,1 Prozent erwartet. In Italien ging es sogar um 4,1 Prozent nach oben, nach 3,2 Prozent im August. In Deutschland hat sich der Inflationsdruck im September wie erwartet verstärkt. Die Daten für die Eurozone werden erst am Freitag vorgelegt.
Dagegen sind die mit Spannung erwarteten Inflationsdaten in den USA unter der Prognose ausgefallen, was die Erwartung an eine Zinserhöhung der US-Notenbank noch im Oktober weiter reduzierte. Bereits zuvor hatten die Märkte ihre Erwartungen an weitere Zinsanhebungen gesenkt, nach Aussagen des New Yorker Fed-Präsidenten John Williams, wonach sich die US-Notenbank mit ihrer nächsten Zinserhöhung noch etwas Zeit lassen kann. Die Schätzung für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der USA wurde im zweiten Quartal auf 2,2 Prozent nach oben genommen. Dies deutet auf eine weiterhin robuste Konjunktur trotz des Inflationsdrucks infolge des Iran-Krieges hin. Dies unterstrich der Einkaufsmanager-Index (PMI) Chicago, der deutlich auf 58,8 Punkte nach 47,1 im Vormonat zulegte.
Der SMI reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 13.830 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 15 Kursverlierer und 4 -gewinner gegenüber.
Unternehmensnachrichten waren zur Wochenmitte Mangelware. Die defensiven Index-Schwergewichte verzeichneten leichte Abgaben. Die Nestle-Aktie verlor 0,3 Prozent, die Papiere von Novartis und Roche fielen um 0,8 bzw. 0,1 Prozent.
Die Aktien von Lindt & Sprüngli erholten sich nur moderat von dem Kursabsturz um 8,4 Prozent am Vortag. Hier ging es um 0,1 Prozent nach oben. Das Unternehmen hatte in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die Prognose gesenkt. Der Schokoladenhersteller teilte am Dienstag mit, dass er für das Gesamtjahr nun ein organisches Umsatzwachstum von 0 bis 2 Prozent erwartet, während zuvor mit einem Plus von 4 bis 6 Prozent gerechnet worden war. Barry Callebaut erholten sich um 0,6 Prozent.
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September 30, 2026 11:44 ET (15:44 GMT)
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