Nürnberg (ots) -
Das sind die Ergebnisse des aktuellen immowelt Mietkompass für die 15 größten deutschen Städte:
- Angebotsmieten von Bestandswohnungen verteuern sich deutschlandweit seit Jahresbeginn um 2,1 Prozent auf durchschnittlich 10,83 Euro pro Quadratmeter
- Berlin verzeichnet vergleichsweise geringes Plus von 1,8 Prozent auf 14,63 Euro
- Hamburg (+4,8 Prozent; 13,98 Euro) und Frankfurt am Main (+4,7 Prozent; 17,12 Euro) mit stärksten Mietsteigerungen
- München bleibt mit 21,65 Euro pro Quadratmeter (+2,8 Prozent) unangefochten die teuerste Stadt
Der deutsche Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt. Vor allem in den Großstädten konkurrieren viele Wohnungssuchende um ein begrenztes Angebot. Hohe Finanzierungskosten erschweren zudem den Immobilienkauf, wodurch der Anteil der Mietanfragen auf immowelt deutschlandweit auf 81,7 Prozent gestiegen ist (Vorjahr: 80,6 Prozent).
Wie der neue immowelt Mietkompass zeigt, steigen die Angebotsmieten von Bestandswohnungen deutschlandweit seit Jahresbeginn um 2,1 Prozent auf durchschnittlich 10,83 Euro pro Quadratmeter. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anstieg noch 3,9 Prozent betragen. In den 15 größten deutschen Städten fiel der Zuwachs mit durchschnittlich 2,9 Prozent jedoch deutlich stärker aus als im Bundesdurchschnitt.
"Der Druck auf dem Mietmarkt bleibt hoch. Viele Menschen können oder wollen den Schritt ins Wohneigentum unter den aktuellen Bedingungen nicht gehen und suchen weiter nach einer Mietwohnung", sagt immowelt CEO Theo Mseka. "Gleichzeitig kommt zu wenig neuer Wohnraum auf den Markt. Dass die Mieten in diesem Jahr in einigen Städten weniger stark steigen als zuvor, ändert deshalb nichts an der angespannten Situation für Wohnungssuchende. Besonders deutlich zeigen Hamburg und Frankfurt, dass in einzelnen Metropolen weiterhin kräftige Mietsteigerungen möglich sind."
Die zentralen Ergebnisse im Überblick:
- Berlin verliert an Dynamik: In Berlin legen die Mieten seit Jahresbeginn um 1,8 Prozent auf 14,63 Euro pro Quadratmeter zu und steigen damit deutlich schwächer als im Vorjahreszeitraum (+4,4 Prozent). Hohe Preise begrenzen den finanziellen Spielraum der Haushalte; zudem sank der Wanderungsgewinn der Hauptstadt 2025 um rund 27 Prozent[1].
- Hamburg und Frankfurt ziehen an: In Hamburg steigen die Angebotsmieten von Bestandswohnungen mit +4,8 Prozent (auf 13,98 Euro pro Quadratmeter) am stärksten unter den Top 15. Frankfurt folgt knapp dahinter mit +4,7 Prozent (auf 17,12 Euro). Sowohl in Hamburg[2] als auch in Frankfurt [3] trifft eine hohe Nachfrage auf stark rückläufige Fertigstellungszahlen im Neubau.
- München unverändert am teuersten: Mit 21,65 Euro pro Quadratmeter (+2,8 Prozent) liegt München weit vor der zweitteuersten Stadt Frankfurt
- Kräftige Zuwächse: In Bremen (+3,4 Prozent; 10,54 Euro pro Quadratmeter), Dresden (+3,4 Prozent; 9,59 Euro), Köln (+3,1 Prozent; 13,90 Euro) und Nürnberg (+3,0 Prozent; 12,15 Euro) steigen die Mieten überdurchschnittlich stark
- Geringste Dynamik: Leipzig verzeichnet mit +1,3 Prozent (9,68 Euro) den schwächsten Anstieg der Großstädte. Die günstigsten Mietmärkte der Analyse bleiben Duisburg (7,60 Euro) und Dortmund (8,34 Euro)
Daten für alle 15 Großstädte sowie weiterführende Analysen finden Sie im immowelt Mietkompass. Die aktuelle Ausgabe steht hier zum Download zur Verfügung. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/20261001_immowelt_Mietkompass_Q3.pdf)
Informationen zum aktuellen Mietpreisniveau in Ihrer Stadt liefert die immowelt Mietmap. (https://www.immowelt.de/immobilienpreise/mietpreise/deutschland)
Berechnungsgrundlage:
Basierend auf den auf immowelt.de veröffentlichten Immobilienanzeigen werden jeden Monat die Mieten für Wohnungen und Häuser für jede Stadt in Deutschland berechnet. Für den immowelt Mietkompass werden die Angebotsmieten für Wohnungen in den 15 Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern analysiert. Um eine Vergleichbarkeit der Preise herzustellen, wird die Kaltmiete einer Standardwohnung (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre, keine weiteren Besonderheiten) verwendet. Damit die Heterogenität und die zeitliche Entwicklung des Immobilienmarktes der jeweiligen Stadt berücksichtigt werden können, wird für die Preisberechnung eine hedonische Anpassungsmethode verwendet. Diese basiert auf der langjährigen Expertise in der Preisberechnung des französischen Partnerportals Meilleurs Agents.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich (https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/).
Über immowelt:
Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30 Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis, Immobilieneigentümer und Käufer.
Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört, einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.
[1] Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/bevoelkerung/demografie/zu-und-fortzuege)
[2] Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg - 2024 (https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/aktuelles/pressemeldungen/2024-wurden-in-hamburg-wieder-mehr-neue-wohnungen-gebaut-1063378)und 2025
[3] Quelle: Stadt Frankfurt am Main - Statistik aktuell (https://statistikportal.frankfurt.de/statistik_aktuell/2026/FSA_2026_09.html)
Pressekontakt:
AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
presse@immowelt.de
Original-Content von: immowelt, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/24964/6362636
Das sind die Ergebnisse des aktuellen immowelt Mietkompass für die 15 größten deutschen Städte:
- Angebotsmieten von Bestandswohnungen verteuern sich deutschlandweit seit Jahresbeginn um 2,1 Prozent auf durchschnittlich 10,83 Euro pro Quadratmeter
- Berlin verzeichnet vergleichsweise geringes Plus von 1,8 Prozent auf 14,63 Euro
- Hamburg (+4,8 Prozent; 13,98 Euro) und Frankfurt am Main (+4,7 Prozent; 17,12 Euro) mit stärksten Mietsteigerungen
- München bleibt mit 21,65 Euro pro Quadratmeter (+2,8 Prozent) unangefochten die teuerste Stadt
Der deutsche Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt. Vor allem in den Großstädten konkurrieren viele Wohnungssuchende um ein begrenztes Angebot. Hohe Finanzierungskosten erschweren zudem den Immobilienkauf, wodurch der Anteil der Mietanfragen auf immowelt deutschlandweit auf 81,7 Prozent gestiegen ist (Vorjahr: 80,6 Prozent).
Wie der neue immowelt Mietkompass zeigt, steigen die Angebotsmieten von Bestandswohnungen deutschlandweit seit Jahresbeginn um 2,1 Prozent auf durchschnittlich 10,83 Euro pro Quadratmeter. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Anstieg noch 3,9 Prozent betragen. In den 15 größten deutschen Städten fiel der Zuwachs mit durchschnittlich 2,9 Prozent jedoch deutlich stärker aus als im Bundesdurchschnitt.
"Der Druck auf dem Mietmarkt bleibt hoch. Viele Menschen können oder wollen den Schritt ins Wohneigentum unter den aktuellen Bedingungen nicht gehen und suchen weiter nach einer Mietwohnung", sagt immowelt CEO Theo Mseka. "Gleichzeitig kommt zu wenig neuer Wohnraum auf den Markt. Dass die Mieten in diesem Jahr in einigen Städten weniger stark steigen als zuvor, ändert deshalb nichts an der angespannten Situation für Wohnungssuchende. Besonders deutlich zeigen Hamburg und Frankfurt, dass in einzelnen Metropolen weiterhin kräftige Mietsteigerungen möglich sind."
Die zentralen Ergebnisse im Überblick:
- Berlin verliert an Dynamik: In Berlin legen die Mieten seit Jahresbeginn um 1,8 Prozent auf 14,63 Euro pro Quadratmeter zu und steigen damit deutlich schwächer als im Vorjahreszeitraum (+4,4 Prozent). Hohe Preise begrenzen den finanziellen Spielraum der Haushalte; zudem sank der Wanderungsgewinn der Hauptstadt 2025 um rund 27 Prozent[1].
- Hamburg und Frankfurt ziehen an: In Hamburg steigen die Angebotsmieten von Bestandswohnungen mit +4,8 Prozent (auf 13,98 Euro pro Quadratmeter) am stärksten unter den Top 15. Frankfurt folgt knapp dahinter mit +4,7 Prozent (auf 17,12 Euro). Sowohl in Hamburg[2] als auch in Frankfurt [3] trifft eine hohe Nachfrage auf stark rückläufige Fertigstellungszahlen im Neubau.
- München unverändert am teuersten: Mit 21,65 Euro pro Quadratmeter (+2,8 Prozent) liegt München weit vor der zweitteuersten Stadt Frankfurt
- Kräftige Zuwächse: In Bremen (+3,4 Prozent; 10,54 Euro pro Quadratmeter), Dresden (+3,4 Prozent; 9,59 Euro), Köln (+3,1 Prozent; 13,90 Euro) und Nürnberg (+3,0 Prozent; 12,15 Euro) steigen die Mieten überdurchschnittlich stark
- Geringste Dynamik: Leipzig verzeichnet mit +1,3 Prozent (9,68 Euro) den schwächsten Anstieg der Großstädte. Die günstigsten Mietmärkte der Analyse bleiben Duisburg (7,60 Euro) und Dortmund (8,34 Euro)
Daten für alle 15 Großstädte sowie weiterführende Analysen finden Sie im immowelt Mietkompass. Die aktuelle Ausgabe steht hier zum Download zur Verfügung. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/20261001_immowelt_Mietkompass_Q3.pdf)
Informationen zum aktuellen Mietpreisniveau in Ihrer Stadt liefert die immowelt Mietmap. (https://www.immowelt.de/immobilienpreise/mietpreise/deutschland)
Berechnungsgrundlage:
Basierend auf den auf immowelt.de veröffentlichten Immobilienanzeigen werden jeden Monat die Mieten für Wohnungen und Häuser für jede Stadt in Deutschland berechnet. Für den immowelt Mietkompass werden die Angebotsmieten für Wohnungen in den 15 Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern analysiert. Um eine Vergleichbarkeit der Preise herzustellen, wird die Kaltmiete einer Standardwohnung (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre, keine weiteren Besonderheiten) verwendet. Damit die Heterogenität und die zeitliche Entwicklung des Immobilienmarktes der jeweiligen Stadt berücksichtigt werden können, wird für die Preisberechnung eine hedonische Anpassungsmethode verwendet. Diese basiert auf der langjährigen Expertise in der Preisberechnung des französischen Partnerportals Meilleurs Agents.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich (https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/).
Über immowelt:
Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30 Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis, Immobilieneigentümer und Käufer.
Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört, einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.
[1] Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/bevoelkerung/demografie/zu-und-fortzuege)
[2] Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg - 2024 (https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/behoerde-fuer-stadtentwicklung-und-wohnen/aktuelles/pressemeldungen/2024-wurden-in-hamburg-wieder-mehr-neue-wohnungen-gebaut-1063378)und 2025
[3] Quelle: Stadt Frankfurt am Main - Statistik aktuell (https://statistikportal.frankfurt.de/statistik_aktuell/2026/FSA_2026_09.html)
Pressekontakt:
AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
presse@immowelt.de
Original-Content von: immowelt, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/24964/6362636
© 2026 news aktuell
