Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 23.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
URAN: JETZT WIRD ES SPANNEND
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
643 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE ASIEN/Tokio und Seoul fest - Chipaktien im Rallymodus - Sydney schwach

DJ MÄRKTE ASIEN/Tokio und Seoul fest - Chipaktien im Rallymodus - Sydney schwach

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die asiatischen Aktienmärkte haben am Donnerstag überwiegend zugelegt. Für einen positiven Impuls sorgten niedriger als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten vom Vortag, weil sie die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank dämpfen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Oktober ist weiter gesunken auf rund 38 Prozent.

In Tokio verbesserte sich der breite Topix um 0,6 Prozent, der technologielastigere Nikkei-225 machte aber einen Satz um über 3 Prozent nach oben. Dazu trugen feste Chipaktien bei, nachdem Micron am Vorabend für das erste Quartal einen Umsatz über den Schätzungen der Analysten prognostizierte und damit die Erwartungen bekräftigte, dass die Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz den Absatz von Speicherchips weiterhin stützen wird. Der technologielastige Kospi in Seoul legte um 2,0 Prozent zu. Hier stützen auch stark gestiegene Exporte Südkoreas. Dabei erreichten die Halbleiterlieferungen ein Rekordhoch im Zuge der weltweiten Investitionen in KI.

Im Chipsektor ging es in Tokio für Advantest um 9,3 und für Kioxia um 5,4 Prozent nach oben. Tokyo Electron zogen um 6,5 Prozent an, Softbank Group gewannen 4,2 Prozent. In Seoul verteuerten sich SK Hynix um 3,1 und Samsung Electronics um 2,6 Prozent. In Taipeh schlossen TSMC 1,2 Prozent höher.

An den chinesischen Börsen wurde wegen des Nationalfeiertags nicht gehandelt. Die Festlandbörsen bleiben bis einschließlich 7. Oktober geschlossen.

Nach einer dreitägigen Gewinnserie ging es in Sydney zum Auftakt des letzten Quartals des Kalenderjahres um 2,0 Prozent steil nach unten auf das niedrigste Niveau seit vier Monaten. Marktteilnehmer verwiesen als Belastungsfaktor auf die zuletzt bereits zum vierten Mal erhöhten Leitzinsen und die Aussicht noch weiter steigender Zinsen. Am Anleihemarkt stiegen die Renditen entsprechend weiter. Verkauft wurden unter anderem Bankaktien, weil das hohe Zinsniveau die Nachfrage nach Krediten dämpfen könnte.

Die Aktie von Lynas Rare Earths verbilligte sich um 8,6 Prozent, nachdem der Förderer Seltener Erden zugestimmt hat, den brasilianischen Wettbewerber Meteoric Resources in einem reinen Aktientauschgeschäft zu übernehmen. Der Kraftstoffraffinerie- und Einzelhandelskonzern Ampol teilte mit, 225 Millionen australische Dollar für eines der größten Ladenetze für Elektrofahrzeuge des Landes zu zahlen. Der Kurs gab darauf um 1,3 Prozent nach.

Für Suncorp ging es nach kräftigen Vortagsgewinnen um 7,4 Prozent südwärts. Der australische Versicherer hatte Berichte dementiert, vorläufige Übernahmegespräche mit Japans Tokio Marine Holdings geführt zu haben. Das Unternehmen reagierte damit auf einen spekulativen Artikel in The Australian. In Tokio verbilligten sich Tokio Marine um 3,1 Prozent.

Ebenfalls in Tokio brachen Nidec um 10,8 Prozent ein, nachdem sich der Wirtschaftsprüfer des Unternehmens geweigert hat, die Richtigkeit des seit langem überfälligen Jahresberichts zu bestätigen. Der Autozulieferer veröffentlichte am Mittwoch seinen Jahresbericht, in dem ein deutlich höherer operativer Verlust ausgewiesen wurde vor dem Hintergrund massiver Wertminderungsverluste im angeschlagenen Elektromotorengeschäft.

INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.614,40  -2,0    -1,1      08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.226,79  +0,6   +21,3      08:00 
Kospi (Seoul)       6.971,35  +2,0   +65,4      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)    Feiertag       -4,0 
Shanghai-Composite     Feiertag       -3,2 
Straits-Times (Singapur)  5.691,26  +0,3   +22,5      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   6.024,88  -0,8   -30,3      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.634,34  -1,0    -2,7      10:00 
 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:13 % YTD 
EUR/USD           1,1309  -0,2   1,1328     1,1351  -3,7 
EUR/JPY           178,89  +0,3   178,32     177,93  -2,8 
EUR/GBP           0,8532  -0,1   0,8538     0,8556  -2,1 
USD/JPY           158,16  +0,5   157,39     156,74  +1,0 
USD/KRW          1.358,92  +0,2  1.356,66    1.352,86  -5,7 
USD/CNY           6,7045  +0,0   6,7045     6,7035  -4,1 
USD/CNH           6,7152  +0,1   6,7086     6,7050  -3,7 
USD/HKD           7,8467  0,0   7,8464     7,8456  +0,8 
AUD/USD           0,6948  +0,1   0,6943     0,6976  +4,1 
NZD/USD           0,5616  -0,3   0,5631     0,5655  -2,4 
BTC/USD          84.142,59  +0,6 83.626,90    82.991,78  -4,1 
 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           90,34  -0,1   -0,08      90,42 
Brent/ICE           97,69  -0,4   -0,34      98,03 
 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.184,80  +0,7   28,81    4.155,99 
Silber            61,02  +1,0    0,62      60,41 
Platin           1.716,27  +0,6   10,02    1.706,25 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/uxd

(END) Dow Jones Newswires

October 01, 2026 03:03 ET (07:03 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.