Hannover (www.anleihencheck.de) - Der Anstieg der Verbraucherpreise hat sich in Deutschland im abgelaufenen Monat wie erwartet deutlich beschleunigt, so die Analysten der NORD/LB in ihrer aktuellen Ausgabe von "NORD/LB am Morgen".Im September sei die Inflationsrate auf 3,3% y/y geklettert. Vor allem Energie habe sich spürbar um 14,9% y/y verteuert. Neben der ungünstigen Ölpreisentwicklung hätten hierzu auch zusätzliche Belastungen der Raffinerien beigetragen. Die Kernrate hingegen verharre bei 2,4% und die Dienstleistungspreise würden sogar die niedrigste Dynamik seit über vier Jahren ausweisen. Allerdings würden die Preisdaten aus anderen Eurostaaten auf einen deutlichen Sprung der Inflationsrate im Euroraum bis fast an die 4%-Marke hindeuten. Zwar versprächen staatliche Preisdämpfungsmaßnahmen ab Oktober Entlastung. Für die EZB gehe es dennoch nicht mehr darum, ob sie die Leitzinsen weiter erhöhe, sondern nur noch, wann. Da es bislang keine Anzeichen für Zweitrundeneffekte gebe und wesentliche neue Makrodaten erst nach der Oktobersitzung veröffentlicht würden, sei es vertretbar, wenn die EZB mit der nächsten Zinserhöhung bis Dezember und den dann neuen Projektionen warte. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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