Gleisdorf (ots) -
Kinder gelten schnell als unkonzentriert, Erwachsene zweifeln an ihrer Veränderungsfähigkeit und Lernen wird häufig vom Körper getrennt betrachtet. Marco Schnabl beschäftigt sich seit rund 23 Jahren mit einer anderen Perspektive. Aus seiner praktischen Arbeit entstand body'n brain und daraus ein Ausbildungs- und Lizenzsystem für Neuro-Fitness. Doch was hat Marco Schnabl in all diesen Jahren über Menschen gelernt?
Im Alltag reichen oft wenige Auffälligkeiten für eine schnelle Einschätzung: Ein Kind sitzt nicht still, verweigert Aufgaben oder schweift mit den Gedanken ab und gilt schnell als schwierig, bockig oder wenig motiviert. Erwachsene kennen ähnliche Zuschreibungen gegenüber sich selbst: zu alt für Veränderungen, zu unbeweglich für neue Herausforderungen, zu undiszipliniert für konsequentes Training. Eltern und Pädagogen stehen derweil vor der Frage, was tatsächlich hilft. Mehr Übung? Mehr Ruhe? Mehr Konsequenz? Gleichzeitig behandeln viele Angebote Lernen, Bewegung und Wahrnehmung als getrennte Bereiche, obwohl Menschen ihren Alltag mit Körper und Kopf zugleich bewältigen. Wer Schwierigkeiten vorschnell auf mangelnde Disziplin reduziert, übersieht deshalb womöglich, dass ein anderer Zugang erforderlich wäre. "Mich interessiert nicht zuerst, was ein Mensch gerade nicht kann. Mich interessiert, wie wir ihn wieder erreichen können. Wenn wir nur bewerten, verlieren wir oft genau den Zugang, den wir eigentlich suchen", sagt Marco Schnabl von body'n brain.
"Dieser Zugang entsteht oft dann, wenn der Druck nachlässt und Menschen Aufgaben bekommen, die sie verstehen und bewältigen können. Dadurch wächst wieder das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten", so Marco Schnabl weiter. Zu dieser Überzeugung kam er nicht durch ein theoretisches Konzept, sondern durch Erfahrungen aus mehr als 23 Jahren Kurs-, Workshop- und Unternehmerpraxis. Dabei beobachtete er immer wieder, wie eng Bewegung, Wahrnehmung, Koordination, Reaktion und Denken im Umgang mit Menschen zusammenhängen. Marco Schnabl versteht sich deshalb nicht als Neurowissenschaftler, der jede Detailfrage über das Gehirn beantworten will, sondern als Praktiker und Übersetzer, der solche Zusammenhänge für den Alltag greifbar macht. Aus diesen Erfahrungen entstand body'n brain. Heute bildet das Unternehmen Trainer aus, mehr als 5.000 bisher in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die den Ansatz mit Kindern sowie Erwachsenen von 35 bis über 80 Jahren einsetzen können. Im Mittelpunkt steht damit nicht ein einzelner Kurs, sondern die Frage, wie sich langjährige Praxiserfahrung so strukturieren lässt, dass andere Menschen sie verantwortungsvoll weitertragen können.
body'n brain beginnt mit einer Beobachtung aus der Praxis
Im Alltag arbeitet der Mensch nicht in getrennten Bereichen. Wer etwas Neues lernt, muss Informationen aufnehmen und verarbeiten, aufmerksam bleiben, auf Veränderungen reagieren und häufig gleichzeitig seinen Körper koordinieren. Genau dieses Zusammenspiel von Gehirn, Körper und Nervensystem versteht Marco Schnabl unter Neuro-Fitness. Bei body'n brain werden deshalb Bewegung, Wahrnehmung, Koordination, Reaktion und Denkaufgaben bewusst miteinander verbunden. Eine Aufgabe kann beispielsweise gleichzeitig körperliche Koordination und geistige Aufmerksamkeit verlangen, sodass nicht nur eine einzelne Fähigkeit isoliert trainiert wird. Für Marco Schnabl geht es dabei nicht um klassisches Gehirnjogging oder darum, Menschen möglichst schnell leistungsfähiger zu machen. Entscheidend ist vielmehr, sie mit machbaren Herausforderungen immer wieder in Situationen zu bringen, in denen sie sich ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln können.
Dieser Ansatz entwickelte sich aus Beobachtungen, die Marco Schnabl über viele Jahre in Kursen und Workshops machte. Immer wieder erlebte er, dass Menschen leichter einen Zugang zu neuen Aufgaben fanden, wenn der Druck nachließ und sie Herausforderungen Schritt für Schritt bewältigen konnten. Aus solchen Erfahrungen entstanden zunächst einzelne Übungen, die sich mit der Zeit zu einer zusammenhängenden Methode entwickelten. Dabei rückte zunehmend die Frage in den Vordergrund, wie Menschen mit einer Herausforderung umgehen und nicht nur, ob sie eine Aufgabe fehlerfrei lösen. Gerade bei Kindern zeigt sich eine Veränderung deshalb oft an kleinen Reaktionen. "Manchmal ist der wichtigste Moment einer Stunde der Augenblick, in dem ein Kind nach einem Fehler lacht und es noch einmal versucht. Dann verliert der Fehler seinen Schrecken und die Bereitschaft, sich auf die nächste Herausforderung einzulassen, kommt zurück", erklärt Marco Schnabl. Bei Kindern folgt body'n brain deshalb dem Grundsatz "Spaß statt Leistungsdruck". Bei Erwachsenen geht es darum, neuen Aufgaben mit mehr Ruhe, Sicherheit und Leichtigkeit zu begegnen.
Aus Marco Schnabls Methode wird ein System für Trainer
Mit der Zeit wollte Marco Schnabl die Methode nicht mehr nur in den eigenen Trainings einsetzen, sondern Neuro-Fitness auch über seine persönliche Arbeit hinaus zugänglich machen. Dafür brauchte es Trainer, die den Ansatz selbstständig mit Kindern und Erwachsenen umsetzen können. Also begann er, seine Erfahrungen und die über Jahre entwickelte Methode so aufzubereiten, dass andere darauf aufbauen können, ohne sich Übungen und Abläufe erst selbst zusammensuchen zu müssen.
Daraus entstand die heutige Ausbildung von body'n brain. Traineranwärter lernen die fachlichen Grundlagen und erhalten zugleich konkrete Materialien für die spätere Praxis, darunter Videos, vertiefende Dokumente, Aufgaben und ausgearbeitete Trainingspläne. Für Zehn-Wochen-Kurse stehen beispielsweise 60-minütige Einheiten zur Verfügung, deren Ablauf, zeitlicher Rahmen und Steigerungsmöglichkeiten bereits festgelegt sind. Diese Vorgaben geben den Trainern einen Rahmen, lassen ihnen aber genügend Spielraum, um auf ihre Gruppe, deren Tagesform und das jeweilige Einsatzfeld einzugehen. "Ein gutes System soll Sicherheit geben, aber keinen Menschen zum Abspulen eines Programms machen. Trainer müssen verstehen, was sie tun, und gleichzeitig die Menschen vor sich wahrnehmen", sagt Marco Schnabl.
Wie eng sie anschließend mit body'n brain verbunden bleiben möchten, entscheiden die Trainer selbst. Sie können unter eigenem Namen arbeiten oder den freiwilligen Lizenzweg nutzen, der je nach Einsatzfeld etwa den Markenauftritt, Trainingsmaterialien, digitale Infrastruktur, fachliche Updates und weitere Begleitung umfasst. Wer sich dafür entscheidet und unter der Marke mit Kindern arbeiten möchte, muss zusätzlich ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis oder den entsprechenden behördlichen Nachweis seines Landes vorlegen. Damit ist der Kinderschutz auch in den Voraussetzungen verankert, die body'n brain an seine Kindertrainer stellt.
Wenn aus persönlicher Erfahrung eine neue Aufgabe entsteht
Wer sich bei body'n brain zum Trainer ausbilden lässt, bringt ganz unterschiedliche Erfahrungen mit. Pädagogen, Therapeuten, Ärzte, Psychologen und Coaches treffen auf Menschen aus Bewegungs-, Gesundheits- und Sozialberufen. Gleichzeitig entscheiden sich auch Eltern und Quereinsteiger für die Ausbildung, weil sie sich beruflich neu orientieren, ein zweites Standbein aufbauen oder einer Tätigkeit mit persönlichem Mehrwert nachgehen möchten. Entscheidend ist deshalb weniger ein einheitlicher beruflicher Hintergrund als die Frage, was die angehenden Trainer bereits mitbringen und wie sie darauf aufbauen können. Während Fachleute auf ihr berufliches Wissen zurückgreifen können, bringen andere Erfahrungen aus dem eigenen Alltag oder Familienleben mit. Die Ausbildung schafft dafür einen gemeinsamen fachlichen Rahmen, von dem aus die Teilnehmer ihren eigenen Weg in die praktische Arbeit entwickeln können.
Wie daraus eine neue berufliche Aufgabe entstehen kann, zeigt das Beispiel einer Mutter von drei Jungen. Sie begann die Ausbildung zunächst mit dem Wunsch, das Gelernte für ihre eigenen Kinder zu nutzen. Im Laufe der Ausbildung entstand daraus die Idee, die Übungen auch mit anderen Kindern einzusetzen und die persönlichen Erfahrungen auf ein neues Tätigkeitsfeld zu übertragen. "Manche Menschen kommen zu uns, weil sie zunächst nur eine Antwort für ihre eigene Familie suchen. Im Laufe der Ausbildung entdecken sie dann, dass sie ihre Erfahrungen auch für andere einsetzen möchten. Genau diese Entwicklung mitzuerleben, ist für mich besonders schön", erklärt Marco Schnabl.
Neuro-Fitness braucht klare Grenzen
Gerade weil Neuro-Fitness unterschiedliche Lebensbereiche berührt, ist für Marco Schnabl eine klare Abgrenzung wichtig. body'n brain versteht den Ansatz als Ergänzung und nicht als Ersatz für Schule, Therapie, Medizin, Ergotherapie oder Psychologie. Das Training stellt keine Diagnosen, gibt keine Heilversprechen und garantiert keine bestimmten Ergebnisse. Ebenso wenig handelt es sich um klassische Nachhilfe, reines Kinderturnen oder isoliertes Gehirnjogging. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Zusammenspiel aus Bewegung, Wahrnehmung, Koordination, Reaktion und Denkaufgaben.
Zu diesem Verständnis gehört auch, die Möglichkeiten des Trainings nicht größer darzustellen, als sie sind. Dieser Anspruch zeigt sich nicht nur in der Arbeit der Trainer, sondern auch in den Strukturen hinter body'n brain. Das Qualitätsmanagementsystem der Vitacia GmbH ist seit 2021 nach ISO 9001 zertifiziert. Dabei geht es nicht um die Bestätigung eines bestimmten Trainingserfolgs, sondern um das Qualitätsmanagementsystem und die damit verbundenen Abläufe. So schafft die Zertifizierung einen verbindlichen organisatorischen Rahmen, ohne Aussagen über die Wirkung des Trainings oder individuelle Ergebnisse zu treffen.
Marco Schnabl: Neuro-Fitness als Thema einer digitalen Zukunft
Diese persönliche Begegnung gewinnt aus Sicht von Marco Schnabl gerade deshalb an Bedeutung, weil immer mehr Bereiche des Alltags digital werden. KI und automatisierte Systeme können Informationen bereitstellen und Aufgaben übernehmen. Umso wichtiger werden für ihn Fähigkeiten, die Menschen nicht einfach auslagern können: eigenständig zu denken, gute Fragen zu stellen, Quellen zu prüfen, Probleme zu lösen und mit Frustration umzugehen. Gleichzeitig bleiben Bewegung, gemeinsames Erleben und die unmittelbare Reaktion eines anderen Menschen wichtige Bestandteile des Lernens und Trainings.
Für die weitere Entwicklung von body'n brain bedeutet das nicht, auf digitale Möglichkeiten zu verzichten. Vielmehr möchte Marco Schnabl sie gezielt dort einsetzen, wo sie Abläufe vereinfachen, Wissen vermitteln oder Trainer bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Arbeit mit den Teilnehmern selbst soll dagegen weiterhin von der persönlichen Begegnung geprägt sein. Langfristig verfolgt er dabei eine größere Idee: Neuro-Fitness soll für Menschen ähnlich selbstverständlich werden wie körperliche Fitness - und nicht erst dann zum Thema werden, wenn bereits konkrete Schwierigkeiten auftreten. "Verwaltung können wir automatisieren und digitale Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Aber die Begegnung zwischen Menschen möchte ich nicht ersetzen. Mein Ziel ist, dass Neuro-Fitness fürs echte Leben so selbstverständlich wird wie körperliche Fitness. Sie soll Menschen einen Raum geben, in dem sie sich ausprobieren, Herausforderungen annehmen und Vertrauen in ihre eigene Entwicklung gewinnen können", betont Marco Schnabl abschließend.
Möchten Sie Menschen dabei unterstützen, Lernen wieder stärker mit Neugier, Selbstvertrauen und Freude zu verbinden? Dann informieren Sie sich über das Konzept von body'n brain (https://body-n-brain.com/) und erfahren Sie, wie Bewegung, Wahrnehmung und spielerische Denkaufgaben miteinander verbunden werden - und welche Möglichkeiten es gibt, selbst als Trainer (https://kindertrainer.info) mit der Methode zu arbeiten!
Pressekontakt:
VITACIA GmbH
Geschäftsführer: Marco Schnabl
E-Mail: info@body-brain-activity.com
Web: https://kindertrainer.info
Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
Original-Content von: Vitacia GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/180257/6362969
Kinder gelten schnell als unkonzentriert, Erwachsene zweifeln an ihrer Veränderungsfähigkeit und Lernen wird häufig vom Körper getrennt betrachtet. Marco Schnabl beschäftigt sich seit rund 23 Jahren mit einer anderen Perspektive. Aus seiner praktischen Arbeit entstand body'n brain und daraus ein Ausbildungs- und Lizenzsystem für Neuro-Fitness. Doch was hat Marco Schnabl in all diesen Jahren über Menschen gelernt?
Im Alltag reichen oft wenige Auffälligkeiten für eine schnelle Einschätzung: Ein Kind sitzt nicht still, verweigert Aufgaben oder schweift mit den Gedanken ab und gilt schnell als schwierig, bockig oder wenig motiviert. Erwachsene kennen ähnliche Zuschreibungen gegenüber sich selbst: zu alt für Veränderungen, zu unbeweglich für neue Herausforderungen, zu undiszipliniert für konsequentes Training. Eltern und Pädagogen stehen derweil vor der Frage, was tatsächlich hilft. Mehr Übung? Mehr Ruhe? Mehr Konsequenz? Gleichzeitig behandeln viele Angebote Lernen, Bewegung und Wahrnehmung als getrennte Bereiche, obwohl Menschen ihren Alltag mit Körper und Kopf zugleich bewältigen. Wer Schwierigkeiten vorschnell auf mangelnde Disziplin reduziert, übersieht deshalb womöglich, dass ein anderer Zugang erforderlich wäre. "Mich interessiert nicht zuerst, was ein Mensch gerade nicht kann. Mich interessiert, wie wir ihn wieder erreichen können. Wenn wir nur bewerten, verlieren wir oft genau den Zugang, den wir eigentlich suchen", sagt Marco Schnabl von body'n brain.
"Dieser Zugang entsteht oft dann, wenn der Druck nachlässt und Menschen Aufgaben bekommen, die sie verstehen und bewältigen können. Dadurch wächst wieder das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten", so Marco Schnabl weiter. Zu dieser Überzeugung kam er nicht durch ein theoretisches Konzept, sondern durch Erfahrungen aus mehr als 23 Jahren Kurs-, Workshop- und Unternehmerpraxis. Dabei beobachtete er immer wieder, wie eng Bewegung, Wahrnehmung, Koordination, Reaktion und Denken im Umgang mit Menschen zusammenhängen. Marco Schnabl versteht sich deshalb nicht als Neurowissenschaftler, der jede Detailfrage über das Gehirn beantworten will, sondern als Praktiker und Übersetzer, der solche Zusammenhänge für den Alltag greifbar macht. Aus diesen Erfahrungen entstand body'n brain. Heute bildet das Unternehmen Trainer aus, mehr als 5.000 bisher in Österreich, Deutschland und der Schweiz, die den Ansatz mit Kindern sowie Erwachsenen von 35 bis über 80 Jahren einsetzen können. Im Mittelpunkt steht damit nicht ein einzelner Kurs, sondern die Frage, wie sich langjährige Praxiserfahrung so strukturieren lässt, dass andere Menschen sie verantwortungsvoll weitertragen können.
body'n brain beginnt mit einer Beobachtung aus der Praxis
Im Alltag arbeitet der Mensch nicht in getrennten Bereichen. Wer etwas Neues lernt, muss Informationen aufnehmen und verarbeiten, aufmerksam bleiben, auf Veränderungen reagieren und häufig gleichzeitig seinen Körper koordinieren. Genau dieses Zusammenspiel von Gehirn, Körper und Nervensystem versteht Marco Schnabl unter Neuro-Fitness. Bei body'n brain werden deshalb Bewegung, Wahrnehmung, Koordination, Reaktion und Denkaufgaben bewusst miteinander verbunden. Eine Aufgabe kann beispielsweise gleichzeitig körperliche Koordination und geistige Aufmerksamkeit verlangen, sodass nicht nur eine einzelne Fähigkeit isoliert trainiert wird. Für Marco Schnabl geht es dabei nicht um klassisches Gehirnjogging oder darum, Menschen möglichst schnell leistungsfähiger zu machen. Entscheidend ist vielmehr, sie mit machbaren Herausforderungen immer wieder in Situationen zu bringen, in denen sie sich ausprobieren und neue Erfahrungen sammeln können.
Dieser Ansatz entwickelte sich aus Beobachtungen, die Marco Schnabl über viele Jahre in Kursen und Workshops machte. Immer wieder erlebte er, dass Menschen leichter einen Zugang zu neuen Aufgaben fanden, wenn der Druck nachließ und sie Herausforderungen Schritt für Schritt bewältigen konnten. Aus solchen Erfahrungen entstanden zunächst einzelne Übungen, die sich mit der Zeit zu einer zusammenhängenden Methode entwickelten. Dabei rückte zunehmend die Frage in den Vordergrund, wie Menschen mit einer Herausforderung umgehen und nicht nur, ob sie eine Aufgabe fehlerfrei lösen. Gerade bei Kindern zeigt sich eine Veränderung deshalb oft an kleinen Reaktionen. "Manchmal ist der wichtigste Moment einer Stunde der Augenblick, in dem ein Kind nach einem Fehler lacht und es noch einmal versucht. Dann verliert der Fehler seinen Schrecken und die Bereitschaft, sich auf die nächste Herausforderung einzulassen, kommt zurück", erklärt Marco Schnabl. Bei Kindern folgt body'n brain deshalb dem Grundsatz "Spaß statt Leistungsdruck". Bei Erwachsenen geht es darum, neuen Aufgaben mit mehr Ruhe, Sicherheit und Leichtigkeit zu begegnen.
Aus Marco Schnabls Methode wird ein System für Trainer
Mit der Zeit wollte Marco Schnabl die Methode nicht mehr nur in den eigenen Trainings einsetzen, sondern Neuro-Fitness auch über seine persönliche Arbeit hinaus zugänglich machen. Dafür brauchte es Trainer, die den Ansatz selbstständig mit Kindern und Erwachsenen umsetzen können. Also begann er, seine Erfahrungen und die über Jahre entwickelte Methode so aufzubereiten, dass andere darauf aufbauen können, ohne sich Übungen und Abläufe erst selbst zusammensuchen zu müssen.
Daraus entstand die heutige Ausbildung von body'n brain. Traineranwärter lernen die fachlichen Grundlagen und erhalten zugleich konkrete Materialien für die spätere Praxis, darunter Videos, vertiefende Dokumente, Aufgaben und ausgearbeitete Trainingspläne. Für Zehn-Wochen-Kurse stehen beispielsweise 60-minütige Einheiten zur Verfügung, deren Ablauf, zeitlicher Rahmen und Steigerungsmöglichkeiten bereits festgelegt sind. Diese Vorgaben geben den Trainern einen Rahmen, lassen ihnen aber genügend Spielraum, um auf ihre Gruppe, deren Tagesform und das jeweilige Einsatzfeld einzugehen. "Ein gutes System soll Sicherheit geben, aber keinen Menschen zum Abspulen eines Programms machen. Trainer müssen verstehen, was sie tun, und gleichzeitig die Menschen vor sich wahrnehmen", sagt Marco Schnabl.
Wie eng sie anschließend mit body'n brain verbunden bleiben möchten, entscheiden die Trainer selbst. Sie können unter eigenem Namen arbeiten oder den freiwilligen Lizenzweg nutzen, der je nach Einsatzfeld etwa den Markenauftritt, Trainingsmaterialien, digitale Infrastruktur, fachliche Updates und weitere Begleitung umfasst. Wer sich dafür entscheidet und unter der Marke mit Kindern arbeiten möchte, muss zusätzlich ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis oder den entsprechenden behördlichen Nachweis seines Landes vorlegen. Damit ist der Kinderschutz auch in den Voraussetzungen verankert, die body'n brain an seine Kindertrainer stellt.
Wenn aus persönlicher Erfahrung eine neue Aufgabe entsteht
Wer sich bei body'n brain zum Trainer ausbilden lässt, bringt ganz unterschiedliche Erfahrungen mit. Pädagogen, Therapeuten, Ärzte, Psychologen und Coaches treffen auf Menschen aus Bewegungs-, Gesundheits- und Sozialberufen. Gleichzeitig entscheiden sich auch Eltern und Quereinsteiger für die Ausbildung, weil sie sich beruflich neu orientieren, ein zweites Standbein aufbauen oder einer Tätigkeit mit persönlichem Mehrwert nachgehen möchten. Entscheidend ist deshalb weniger ein einheitlicher beruflicher Hintergrund als die Frage, was die angehenden Trainer bereits mitbringen und wie sie darauf aufbauen können. Während Fachleute auf ihr berufliches Wissen zurückgreifen können, bringen andere Erfahrungen aus dem eigenen Alltag oder Familienleben mit. Die Ausbildung schafft dafür einen gemeinsamen fachlichen Rahmen, von dem aus die Teilnehmer ihren eigenen Weg in die praktische Arbeit entwickeln können.
Wie daraus eine neue berufliche Aufgabe entstehen kann, zeigt das Beispiel einer Mutter von drei Jungen. Sie begann die Ausbildung zunächst mit dem Wunsch, das Gelernte für ihre eigenen Kinder zu nutzen. Im Laufe der Ausbildung entstand daraus die Idee, die Übungen auch mit anderen Kindern einzusetzen und die persönlichen Erfahrungen auf ein neues Tätigkeitsfeld zu übertragen. "Manche Menschen kommen zu uns, weil sie zunächst nur eine Antwort für ihre eigene Familie suchen. Im Laufe der Ausbildung entdecken sie dann, dass sie ihre Erfahrungen auch für andere einsetzen möchten. Genau diese Entwicklung mitzuerleben, ist für mich besonders schön", erklärt Marco Schnabl.
Neuro-Fitness braucht klare Grenzen
Gerade weil Neuro-Fitness unterschiedliche Lebensbereiche berührt, ist für Marco Schnabl eine klare Abgrenzung wichtig. body'n brain versteht den Ansatz als Ergänzung und nicht als Ersatz für Schule, Therapie, Medizin, Ergotherapie oder Psychologie. Das Training stellt keine Diagnosen, gibt keine Heilversprechen und garantiert keine bestimmten Ergebnisse. Ebenso wenig handelt es sich um klassische Nachhilfe, reines Kinderturnen oder isoliertes Gehirnjogging. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Zusammenspiel aus Bewegung, Wahrnehmung, Koordination, Reaktion und Denkaufgaben.
Zu diesem Verständnis gehört auch, die Möglichkeiten des Trainings nicht größer darzustellen, als sie sind. Dieser Anspruch zeigt sich nicht nur in der Arbeit der Trainer, sondern auch in den Strukturen hinter body'n brain. Das Qualitätsmanagementsystem der Vitacia GmbH ist seit 2021 nach ISO 9001 zertifiziert. Dabei geht es nicht um die Bestätigung eines bestimmten Trainingserfolgs, sondern um das Qualitätsmanagementsystem und die damit verbundenen Abläufe. So schafft die Zertifizierung einen verbindlichen organisatorischen Rahmen, ohne Aussagen über die Wirkung des Trainings oder individuelle Ergebnisse zu treffen.
Marco Schnabl: Neuro-Fitness als Thema einer digitalen Zukunft
Diese persönliche Begegnung gewinnt aus Sicht von Marco Schnabl gerade deshalb an Bedeutung, weil immer mehr Bereiche des Alltags digital werden. KI und automatisierte Systeme können Informationen bereitstellen und Aufgaben übernehmen. Umso wichtiger werden für ihn Fähigkeiten, die Menschen nicht einfach auslagern können: eigenständig zu denken, gute Fragen zu stellen, Quellen zu prüfen, Probleme zu lösen und mit Frustration umzugehen. Gleichzeitig bleiben Bewegung, gemeinsames Erleben und die unmittelbare Reaktion eines anderen Menschen wichtige Bestandteile des Lernens und Trainings.
Für die weitere Entwicklung von body'n brain bedeutet das nicht, auf digitale Möglichkeiten zu verzichten. Vielmehr möchte Marco Schnabl sie gezielt dort einsetzen, wo sie Abläufe vereinfachen, Wissen vermitteln oder Trainer bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Arbeit mit den Teilnehmern selbst soll dagegen weiterhin von der persönlichen Begegnung geprägt sein. Langfristig verfolgt er dabei eine größere Idee: Neuro-Fitness soll für Menschen ähnlich selbstverständlich werden wie körperliche Fitness - und nicht erst dann zum Thema werden, wenn bereits konkrete Schwierigkeiten auftreten. "Verwaltung können wir automatisieren und digitale Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Aber die Begegnung zwischen Menschen möchte ich nicht ersetzen. Mein Ziel ist, dass Neuro-Fitness fürs echte Leben so selbstverständlich wird wie körperliche Fitness. Sie soll Menschen einen Raum geben, in dem sie sich ausprobieren, Herausforderungen annehmen und Vertrauen in ihre eigene Entwicklung gewinnen können", betont Marco Schnabl abschließend.
Möchten Sie Menschen dabei unterstützen, Lernen wieder stärker mit Neugier, Selbstvertrauen und Freude zu verbinden? Dann informieren Sie sich über das Konzept von body'n brain (https://body-n-brain.com/) und erfahren Sie, wie Bewegung, Wahrnehmung und spielerische Denkaufgaben miteinander verbunden werden - und welche Möglichkeiten es gibt, selbst als Trainer (https://kindertrainer.info) mit der Methode zu arbeiten!
Pressekontakt:
VITACIA GmbH
Geschäftsführer: Marco Schnabl
E-Mail: info@body-brain-activity.com
Web: https://kindertrainer.info
Ruben Schäfer
E-Mail: redaktion@dcfverlag.de
Original-Content von: Vitacia GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/180257/6362969
© 2026 news aktuell
