Wunstorf (ots) -
Nach mehr als einem Jahrzehnt intensiven militärischen Engagements im Nordirak zieht die Bundeswehr ihre Einheiten aus Irak ab. Mit der geordneten Rückverlegung des Kontingents findet ein zentraler Pfeiler des deutschen Beitrags zur internationalen Anti-IS-Koalition im Rahmen der Mission Counter-Daesh / Capacity Building Iraq (CD/CBI) seinen Abschluss. Der Abzug markiert den Übergang von direkter militärischer Unterstützung hin zu eigenständiger Sicherheitsverantwortung der irakischen Kräfte.
Ein entscheidender Beitrag im Kampf gegen den Terrorismus
Seit Beginn des Mandats im Jahr 2015 stand der Standort Erbil in der Autonomen Region Kurdistan stellvertretend für die deutsche Entschlossenheit, dem Terrorismus des "Islamischen Staates" (IS) wirksam entgegenzutreten. In einer der kritischsten Phasen der Region übernahm die Bundeswehr Verantwortung für die regionale und globale Sicherheit.
"Nach mehr als einem Jahrzehnt endet die aktuelle Präsenz der Bundeswehr in der Region Kurdistan-Irak. Unter sich dynamisch verändernden Situationen haben die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten ihren Auftrag professionell sowie engagiert erfüllt." (Generalleutnant Günter Katz, Kommandierender General Luftwaffentruppenkommando)
Was erreicht wurde: Befähigung und partnerschaftlicher Aufbau
Der Schwerpunkt der Arbeit in Erbil lag auf der Ausbildung, Beratung und materiellen Unterstützung der regulären irakischen Streitkräfte sowie der kurdischen Peschmerga. Was 2015 als Soforthilfe zur Abwehr einer akuten Bedrohung begann, entwickelte sich zu einem nachhaltigen Fähigkeitsaufbau (Capacity Building).
Zu den wesentlichen Erfolgen des deutschen Engagements in Erbil zählen:
- Ausbildung und Befähigung: Eine niedrige fünfstellige Anzahl von Angehörigen der Peschmerga und der irakischen Sicherheitskräfte wurden von deutschen Spezialisten in Taktik, Sanitätsdienst, Pionierwesen und Minenabwehr geschult.
- Struktur- und Reformberatung: Durch die direkte Beratung des kurdischen Verteidigungsministeriums wurden Voraussetzungen für nachhaltige und einheitliche Kommandostrukturen geschaffen.
- Logistische und sanitätsdienstliche Absicherung: Die Bundeswehr stellte über Jahre hinweg eine hochprofessionelle medizinische Versorgung und logistische Infrastruktur bereit, die nicht nur den eigenen Kräften, sondern dem gesamten Bündnis zugutekam.
Dank dieser intensiven Unterstützung erhielten die lokalen Sicherheitskräfte das operative Rüstzeug sowie das militärische Knowhow, um verbliebenen IS-Zellen eigenständig und wirksam entgegenzutreten.
"Der deutsche Einsatz in Erbil war ein zentraler Baustein des Erfolges der internationalen Gemeinschaft, den Vormarsch des IS zu stoppen. Unsere Soldatinnen und Soldaten haben unter oft herausfordernden Bedingungen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der gesamten Region geleistet." (Generalleutnant Alexander Sollfrank, Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Nationaler Territorialer Befehlshaber)
Geordneter Abzug als Zeichen veränderter Rahmenbedingungen
Der Rückbau des Feldlagers und der Materialabtransport erfolgten in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern und der irakischen Regierung.
Die Bundeswehr dankt den internationalen Partnern der Koalition sowie der Bevölkerung und den Behörden vor Ort für die langjährige, von großem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit.
-HINWEIS FÜR DIE MEDIEN-
Der beigefügte Presselink für Bildmaterial sowie das Passwort ist nicht zu veröffentlichen.
Link - Fotos
Passwort: EF52o5DQ7k
Gültig bis: 06.10.2026
Der beigefügte Presselink für Bildmaterial sowie das Passwort ist nicht zu veröffentlichen
Pressekontakt:
Operatives Führungskommando der Bundeswehr
Presse- und Informationszentrum
Kurt-Schumacher-Damm 41
13405 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 4981-4555
E-Mail: OFKPresse@bundeswehr.org
Internet: www.bundeswehr.de
Original-Content von: Operatives Führungskommando der Bundeswehr, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/179237/6363328
Nach mehr als einem Jahrzehnt intensiven militärischen Engagements im Nordirak zieht die Bundeswehr ihre Einheiten aus Irak ab. Mit der geordneten Rückverlegung des Kontingents findet ein zentraler Pfeiler des deutschen Beitrags zur internationalen Anti-IS-Koalition im Rahmen der Mission Counter-Daesh / Capacity Building Iraq (CD/CBI) seinen Abschluss. Der Abzug markiert den Übergang von direkter militärischer Unterstützung hin zu eigenständiger Sicherheitsverantwortung der irakischen Kräfte.
Ein entscheidender Beitrag im Kampf gegen den Terrorismus
Seit Beginn des Mandats im Jahr 2015 stand der Standort Erbil in der Autonomen Region Kurdistan stellvertretend für die deutsche Entschlossenheit, dem Terrorismus des "Islamischen Staates" (IS) wirksam entgegenzutreten. In einer der kritischsten Phasen der Region übernahm die Bundeswehr Verantwortung für die regionale und globale Sicherheit.
"Nach mehr als einem Jahrzehnt endet die aktuelle Präsenz der Bundeswehr in der Region Kurdistan-Irak. Unter sich dynamisch verändernden Situationen haben die eingesetzten Soldatinnen und Soldaten ihren Auftrag professionell sowie engagiert erfüllt." (Generalleutnant Günter Katz, Kommandierender General Luftwaffentruppenkommando)
Was erreicht wurde: Befähigung und partnerschaftlicher Aufbau
Der Schwerpunkt der Arbeit in Erbil lag auf der Ausbildung, Beratung und materiellen Unterstützung der regulären irakischen Streitkräfte sowie der kurdischen Peschmerga. Was 2015 als Soforthilfe zur Abwehr einer akuten Bedrohung begann, entwickelte sich zu einem nachhaltigen Fähigkeitsaufbau (Capacity Building).
Zu den wesentlichen Erfolgen des deutschen Engagements in Erbil zählen:
- Ausbildung und Befähigung: Eine niedrige fünfstellige Anzahl von Angehörigen der Peschmerga und der irakischen Sicherheitskräfte wurden von deutschen Spezialisten in Taktik, Sanitätsdienst, Pionierwesen und Minenabwehr geschult.
- Struktur- und Reformberatung: Durch die direkte Beratung des kurdischen Verteidigungsministeriums wurden Voraussetzungen für nachhaltige und einheitliche Kommandostrukturen geschaffen.
- Logistische und sanitätsdienstliche Absicherung: Die Bundeswehr stellte über Jahre hinweg eine hochprofessionelle medizinische Versorgung und logistische Infrastruktur bereit, die nicht nur den eigenen Kräften, sondern dem gesamten Bündnis zugutekam.
Dank dieser intensiven Unterstützung erhielten die lokalen Sicherheitskräfte das operative Rüstzeug sowie das militärische Knowhow, um verbliebenen IS-Zellen eigenständig und wirksam entgegenzutreten.
"Der deutsche Einsatz in Erbil war ein zentraler Baustein des Erfolges der internationalen Gemeinschaft, den Vormarsch des IS zu stoppen. Unsere Soldatinnen und Soldaten haben unter oft herausfordernden Bedingungen einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der gesamten Region geleistet." (Generalleutnant Alexander Sollfrank, Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Nationaler Territorialer Befehlshaber)
Geordneter Abzug als Zeichen veränderter Rahmenbedingungen
Der Rückbau des Feldlagers und der Materialabtransport erfolgten in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern und der irakischen Regierung.
Die Bundeswehr dankt den internationalen Partnern der Koalition sowie der Bevölkerung und den Behörden vor Ort für die langjährige, von großem Vertrauen geprägte Zusammenarbeit.
-HINWEIS FÜR DIE MEDIEN-
Der beigefügte Presselink für Bildmaterial sowie das Passwort ist nicht zu veröffentlichen.
Link - Fotos
Passwort: EF52o5DQ7k
Gültig bis: 06.10.2026
Der beigefügte Presselink für Bildmaterial sowie das Passwort ist nicht zu veröffentlichen
Pressekontakt:
Operatives Führungskommando der Bundeswehr
Presse- und Informationszentrum
Kurt-Schumacher-Damm 41
13405 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 4981-4555
E-Mail: OFKPresse@bundeswehr.org
Internet: www.bundeswehr.de
Original-Content von: Operatives Führungskommando der Bundeswehr, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/179237/6363328
© 2026 news aktuell
