Dr. Jennifer Linge, Chief Scientific Officer von AMRA, zeigt auf dem EASD 2026, wie sich mithilfe quantitativer MRT Veränderungen der Muskulatur sichtbar machen lassen, die herkömmliche Messgrößen nicht vollständig erfassen
Im Zuge der Weiterentwicklung der Adipositasbehandlung wird es immer wichtiger zu verstehen, wie sich eine Gewichtsabnahme auf die Muskulatur auswirkt. Auf der 62. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD), zeigt Dr. Jennifer Linge, Chief Scientific Officer von AMRA Medical, wie MRT-basierte Analysen ein detaillierteres Bild von Veränderungen der Muskelzusammensetzung während der Adipositasbehandlung liefern können.
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Advanced MRI-based analysis can provide a more detailed view of changes in muscle composition during obesity treatment
Im Mittelpunkt des Vortrags steht eine Frage, die in der Adipositasforschung zunehmend an Bedeutung gewinnt: Was geschieht mit der Muskulatur, wenn Menschen abnehmen? Dabei kommt es nicht allein auf die Muskelgröße an, sondern auch darauf, wie sich die Zusammensetzung der Muskulatur verändert. Studien mit den MRT-basierten Biomarkern von AMRA haben gezeigt, dass die Fettinfiltration der Muskulatur und der Z-Score des Muskelvolumens jeweils unabhängig mit langfristigen Ergebnissen wie Gesamtmortalität und körperlicher Funktionsfähigkeit zusammenhängen. Der Zusammenhang mit der Fettinfiltration der Muskulatur ist in der Regel stärker ausgeprägt.
Mit der Technologie von AMRA lassen sich diese Merkmale unabhängig voneinander quantifizieren. Die Fettinfiltration der Muskulatur gibt Aufschluss über den Fettanteil im Muskel, während der Z-Score des Muskelvolumens das Muskelvolumen ins Verhältnis zur Körpergröße setzt. Zusammen vermitteln diese Messgrößen ein detaillierteres Bild der Veränderungen in der Muskulatur als Körpergewicht, BMI und Magermasse zusammengenommen.
"Körpergewicht und Magermasse sagen uns nicht, was während der Gewichtsabnahme mit der Muskulatur geschieht", so Dr. Jennifer Linge, Chief Scientific Officer bei AMRA Medical. "Mit der quantitativen MRT können wir die Muskulatur bis ins Innere untersuchen und Veränderungen ihres Volumens und ihrer Zusammensetzung getrennt voneinander messen. So erhalten Forschende detailliertere und aussagekräftigere Informationen darüber, wie der Körper auf eine Adipositasbehandlung reagiert."
Frühere Studien zur Adipositasbehandlung mit MRT haben gezeigt, dass sich die Muskelzusammensetzung verbessern kann, obwohl das Muskelvolumen abnimmt. Die Daten, die Dr. Linge auf der Tagung vorstellen wird, verdeutlichen den zusätzlichen Erkenntnisgewinn durch moderne MRT-Verfahren: Sie machen Veränderungen der Muskulatur während der Behandlung sichtbar, die sich aus Gewichtsabnahme und Magermasse allein nicht ableiten lassen.
Am Donnerstag, 1. Oktober, präsentiert Dr. Linge in Mailand den Vortrag "COURAGE Body Composition: Muscle Composition Assessed by MRI" im Rahmen des EASD-Symposiums "Preserving muscle during GLP-1 RA treatment: insights from the trevogrumab COURAGE study"
Der Vortrag knüpft an den langjährigen Schwerpunkt von AMRA auf der Entwicklung und Validierung quantitativer MRT-Biomarker an, mit denen Pharmaunternehmen und klinische Forschende Veränderungen von Muskel- und Fettgewebe präziser charakterisieren können. Mit den Fortschritten in der Adipositasbehandlung ermöglichen diese Technologien Forschenden, über den reinen Gewichtsverlust hinaus genauer zu untersuchen, was sich während der Behandlung im Körper verändert.
Mehr über die quantitativen MRT-Lösungen von AMRA für die Adipositas- und Stoffwechselforschung erfahren Sie auf unserer Seite "Research Services".
Über AMRA Medical
AMRA Medical ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Gesundheitsinformatik und Wegbereiter der Fett- und Muskelanalyse mit proprietären MRT-basierten Technologien. Unsere Goldstandard-Plattform liefert hochpräzise, standardisierte Biomarker und ermöglicht damit ein differenziertes Verständnis der Stoffwechsel- und Muskel-Skelett-Gesundheit, das über herkömmliche Messgrößen für Muskel und Fett hinausgeht. Diese Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Optimierung des Designs klinischer Studien, zur Auswahl geeigneter Endpunkte und zu datengestützten Entscheidungen in Forschung und klinischer Praxis.
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