Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 02.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Dieselbe Arbeit, dieselbe Rechnung, der vierfache Bruttogewinn
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
372 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE ASIEN/Tokio schwach - Hongkong mit Nachholbedarf sehr schwach

DJ MÄRKTE ASIEN/Tokio schwach - Hongkong mit Nachholbedarf sehr schwach

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den Aktienmärkten in Ostasien und Australien ist die Tendenz am Freitag uneinheitlich. Die Vorgabe der Wall Street gibt nur wenig her. Dort waren die Indizes gut behauptet aus dem Handel gegangen, nachdem es im Tagesverlauf am Anleihemarkt zu einer Entspannung gekommen war. Die Zehnjahresrendite hatte im Hoch fast 5,34 Prozent erreicht, ging aber mit 5,26 Prozent aus dem Tag.

Übergeordnet bremsen laut Marktteilnehmern die wieder deutlicher gestiegenen Ölpreise nach Berichten, wonach die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten verstärken wollen, und Zurückhaltung vor dem US-Arbeitsmarktbericht später am Tag. Er hat das Potenzial die Zinserwartungen maßgeblich zu beeinflussen, nachdem zuletzt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am Zinsterminmarkt deutlich zurückkam und aktuell nur noch bei knapp 28 Prozent liegt. Vor Wochenfrist waren es noch fast 70 Prozent.

In Tokio geht es nach den teils kräftigen Vortagsgewinnen für den Topix um 1,0 Prozent nach unten. Auf der Stimmung lasten deutlich gestiegene japanische Verbraucherpreise. Mit 2,7 Prozent nach 1,8 Prozent lag der Kernpreisindex im September wieder klar über dem Ziel der japanischen Notenbank, was Zinserhöhungsspekulationen anheizt. Zudem fiel die Preissteigerung stärker aus als Ökonomen mit 2,4 Prozent erwartet hatten. Den Yen bewegt dies aber kaum, der Dollar geht wenig verändert mit 157,91 Yen um.

Steil nach unten geht es in Hongkong für den HSI, er verliert 2,6 Prozent. Händler sprechen von Nachholbedarf nach unten, nachdem in Hongkong wie auch in Shanghai am Vortag nicht gehandelt wurde. In Festlandchina ruht das Börsengeschehen auch am Berichtstag, dort wird der Handel erst am 8. Oktober wieder aufgenommen. Auch die indischen Märkte sind geschlossen.

Im südkoreanischen Seoul bewegt sich der Leitindex Kospi um 0,2 Prozent nach oben, in Sydney kommt es zu einer Gegenbewegung nach dem kräftigen Rücksetzer am Vortag. Der S&P/ASX-200 steigt um 0,6 Prozent.

Unter den Einzelwerten geht es in Tokio für die Aktien von drei Regionalbanken nach oben, nachdem Berichte bekannt wurden, dass sie Gespräche über ein Zusammengehen aufnehmen wollen. Im Handel ist von einer zu begrüßenden Aussicht auf eine Konsolidierung im Sektor die Rede. Procrea Holdings gewinnen 6,9 Prozent, Bank of Iwate und Akita Bank je 0,1 Prozent.

Toshiba verbilligen sich um 3,0 Prozent vor dem Hintergrund eines Berichts, dass das Unternehmen umgerechnet 380 Millionen Dollar in den Ausbau seiner Produktionskapazität für Festplattenlaufwerke stecken will, die in KI-Rechenzentren eingesetzt werden.

Mit Abgaben zeigen sich in der Region Aktien von Sportartikelunternehmen, nachdem Nike durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt hatte, worauf die Aktie nachbörslich stark unter Druck geriet. In Tokio geben Asics um 3,0 Prozent nach, in Hongkong Anta Sports um 0,8 und Li Ning um 2,6 Prozent.

INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.663,80  +0,6    -0,6      08:00 
Topix 500 (Tokio)     3.194,88  -1,0   +20,1      08:00 
Kospi (Seoul)       6.987,61  +0,2   +65,8      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   23.964,38  -2,6    -6,5      10:00 
Shanghai-Composite     Feiertag       -3,2 
Straits-Times (Singapur)  5.650,41  -0,3   +21,6      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   5.990,20  -0,3   -30,7      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.635,80  +0,3    -2,7      10:00 
 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00    Do, 08:49 % YTD 
EUR/USD           1,1253  +0,1   1,1241     1,1309  -4,2 
EUR/JPY           177,63  -0,0   177,66     178,90  -3,5 
EUR/GBP           0,8517  -0,0   0,8518     0,8533  -2,3 
USD/JPY           157,85  -0,1   158,07     158,17  +0,8 
USD/KRW          1.357,00  -0,1  1.358,78    1.358,59  -5,8 
USD/CNY           6,7045  +0,0   6,7045     6,7045  -4,1 
USD/CNH           6,7056  -0,1   6,7132     6,7152  -3,9 
USD/HKD           7,8464  +0,0   7,8455     7,8464  +0,8 
AUD/USD           0,6934  +0,1   0,6929     0,6947  +3,9 
NZD/USD           0,5612  +0,2   0,5603     0,5616  -2,5 
BTC/USD          86.485,74  +2,2 84.616,75    84.117,80  -1,4 
 
 
ROHOEL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           92,54  -0,4   -0,33      92,87 
Brent/ICE          102,23  -0,1   -0,08     102,31 
 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.182,31  +0,1    4,55    4.177,76 
Silber            61,16  +0,5    0,31      60,85 
Platin           1.734,69  +0,6   10,64    1.724,05 
 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/uxd

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2026 01:06 ET (05:06 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.