Wien (www.anleihencheck.de) - Die österreichische Inflation ist wieder mal Spielball der Geopolitik, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.Das Tanken sei in den letzten Wochen noch teurer geworden. Das habe die Inflation im September auf 3,5% (HVPI, VPI: 3,6%) und damit auf den höchsten Stand seit Mai steigen lassen. Entspannung sei kurzfristig nicht in Sicht, die Inflation könnte in den nächsten Monaten sogar noch etwas weiter steigen. Bis ins Frühjahr hinein dürfte die Inflation eine 3 vor dem Komma haben, die 2%-Marke sollte erst im nächsten Herbst in Sichtweite geraten. Energie werde 2027 bei weitem kein so großes Thema sein wie heuer, angesichts wohl steigender Preise von Strom und Gas aber trotzdem die Inflation leicht erhöhen. Das größte Risiko für die Inflation sei derzeit die Geopolitik, das größte Problem seien hingegen weiterhin die Dienstleistungen (September: +4,4% p.a.), immerhin sei die Inflation auch im September zu 63% eine reine Dienstleistungsinflation gewesen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
