Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 02.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Welche Fritteuse fällt nächsten Monat aus? Dieses Unternehmen baut die Antwort.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
262 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/Deutliches Plus - US-Arbeitsmarkt macht Zinserhöhung unwahrscheinlicher

DJ MÄRKTE USA/Deutliches Plus - US-Arbeitsmarkt macht Zinserhöhung unwahrscheinlicher

DOW JONES--Mit kräftigen Gewinnen dürfte die Wall Street zum Wochenausklang in den Handel starten. Ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht für September macht eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober zunehmend unwahrscheinlicher. Es wurden lediglich 29.000 neue Stellen geschaffen, entgegen der Erwartung einer Zunahme um 84.000. Die Arbeitslosenqoute lag unverändert bei 4,1 Prozent. Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 (0,3) Prozent. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 3,0 (3,1) Prozent höher. Ökonomen hatten ein monatliches Plus von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 3,1 Prozent erwartet. Der Future auf den S&P-500 baut seine Gewinne nach den Daten aus und liegt nun 0,8 Prozent im Plus, der Nasdaq-Terminkontrakt steigt um 1,1 Prozent.

Aus der Fed kamen zuletzt zudem eher zurückhaltende Töne. Der Gouverneur der US-Notenbank, Philip Jefferson, sagte, die Zentralbank benötige möglicherweise mehr Zeit, um die Richtung der Wirtschaft zu beurteilen, bevor sie weitere geldpolitische Anpassungen vornehme. Dies folgt auf ähnliche Bemerkungen des Präsidenten der New Yorker Fed, John Williams, diese Woche. Die Erwartungen an einen Zinsschritt im Oktober lagen vor den Daten bei rund 22 Prozent.

Die gestiegene Aussicht auf eine ausbleibende Zinserhöhung im Oktober treibt den Goldpreis an. Für die Feinunze geht es um 0,8 Prozent auf 4.209 Dollar nach oben. Das Edelmetall baut nach den Daten seine Gewinne deutlicher aus. Dagegen zeigt sich der Dollar mit leichten Abgaben. Der Dollar-Index fällt um 0,2 Prozent zurück.

Am Anleihemarkt kommen die Renditen unter leichten Abgabedruck. Die Rendite der 10-jährigen Papiere verliert 5 Basispunkte auf 5,19 Prozent und liegt damit deutlich unter der am Vortag erreichten Marke von 5,34 Prozent - dem höchsten Niveau seit 2002.

Leicht stützend wirken auch die deutlich fallenden Ölpreise. Ein Barrel der Sorte Brent verliert 2,7 Prozent auf 99,55 Dollar. Die Ölpreise geben angesichts von Anzeichen für eine Erholung der Rohölexporte aus dem Golf nach, obwohl die Spannungen in der Region aufgrund von Sorgen über weitere militärische Maßnahmen und Angriffe auf die Schifffahrt erhöht bleiben, heißt es. "Knappe Destillatmärkte, eine verringerte Verfügbarkeit von raffinierten Produkten und die Unsicherheit bezüglich der Schifffahrt im Nahen Osten stützen weiterhin die Preise, aber jeder Hinweis auf stärkere Angebotsströme kann schnell Gewinnmitnahmen auslösen", meint Naeem Aslam von Zaye Capital Markets.

Die Nike-Aktie knickt vorbörslich um 7,9 Prozent ein. Die Ergebnisse zeigen, dass der nordamerikanische Erholungsplan des Unternehmens funktioniere, die Leistung in China jedoch das Wachstum belaste, so Randal Konik von Jefferies. Die Prognose von Nike für das Jahr 2027 sei schwächer als erwartet ausgefallen, und China sei der größte Belastungsfaktor für die Aussichten des Unternehmens, ergänzt der Analyst.

ON Semiconductor steigen um 7,4 Prozent, nachdem der Chiphersteller dem Kauf von Synaptics für 5,7 Milliarden US-Dollar in bar zugestimmt hat, verglichen mit zuvor 7 Milliarden US-Dollar in Aktien. Die Aktien von Synaptics klettern um 14,6 Prozent nach oben.

=== 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,73 -0,06    4,81      4,69 
5 Jahre           4,94 -0,06    5,03      4,90 
10 Jahre          5,19 -0,05    5,26      5,16 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:07 Uhr 
EUR/USD          1,1239  -0,0  -0,0002     1,1241     1,1255 
EUR/JPY          176,73  -0,5  -0,9300     177,66    177,7000 
EUR/CHF          0,9282  -0,6  -0,0058     0,9340     0,9356 
EUR/GBP           0,85  -0,2  -0,0018     0,8518     0,8523 
USD/JPY          157,24  -0,5  -0,8300     158,07    157,8800 
GBP/USD          1,322  +0,2   0,0021     1,3199     1,3203 
USD/CNY          6,7045  +0,0   0,0015     6,7045     6,7045 
USD/CNH          6,7042  -0,1  -0,0090     6,7132     6,7179 
AUS/USD          0,6958  +0,4   0,0029     0,6929     0,6923 
Bitcoin/USD      86.477,97  +2,2  1.861,22    84.616,75   84.085,33 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         89,47  -3,7   -3,40      92,87 
Brent/ICE         99,55  -2,7   -2,76     102,31 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.209,25  +0,8   31,49    4.177,76 
Silber           61,57  +1,2    0,72      60,85 
Platin         1.729,98  +0,3    5,93    1.724,05 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mpt

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2026 08:55 ET (12:55 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.