Berlin (ots) -
Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Michael Brand, hat die Mitglieder der Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach 1945 berufen. Am 3. November wird die Kommission in Berlin zur konstituierenden Sitzung zusammenkommen.
Michael Brand: "Die Kommission bringt breite fachliche und persönliche Kompetenzen zusammen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Die Zusammensetzung zu gleichen Teilen aus Angehörigen der Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft ermöglicht die Einbringung der ganzen Breite an Erfahrung, Wissen und Perspektiven. Mit der Berufung der Mitglieder ist ein entscheidender weiterer Schritt zur Aufarbeitung des Unrechts auch nach 1945 getan. Es ist überfällig, dieses Kapitel der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte systematisch aufzuarbeiten. Mit der renommierten Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft (EVZ) steht der Unabhängigen Kommission ein in diesen Fragen erfahrener Partner zur Seite. Allen Kommissionsmitgliedern und weiteren Beteiligten wünschen wir für diese wichtige historische Aufarbeitung allen Erfolg."
Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ): "Die Einsetzung der Kommission ist ein wichtiger Meilenstein für die Aufarbeitung des Unrechts, das Sinti und Roma nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR erfahren haben. Diese Aufarbeitung ist nicht allein eine historische Aufgabe, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Es geht darum, Erfahrungen von Unrecht sichtbar zu machen, bestehende Wissenslücken zu schließen und daraus Konsequenzen für Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Wir freuen uns, dass die Kommission nun ihre Arbeit aufnehmen kann. Als Stiftung EVZ werden wir diese Arbeit mit der Geschäftsstelle verlässlich und professionell begleiten. Die enge Zusammenarbeit mit dem Beauftragten und dem zuständigen Bundesministerium hat die Grundlage dafür geschaffen. Nun ist es Aufgabe der Kommission, ihren eigenen Weg der Aufarbeitung zu bestimmen."
Mitglieder der unabhängigen Kommission sind:
- Mustafa Jakupov - Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA, Board European Roma Grassroots Organizations (ERGO)
- Mirjam Karoly - Wiesenthal-Institut für Holocaust-Studien
- Jonathan Mack-Sroka - Critical Film & Image Hub der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg
- Dr. Verena Meier-Zekic - Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg
- Sara Paßquali - Trainerin und Beraterin mit u.a. Schwerpunkt Antiziganismus
- Dr. Christian Staffa - Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland für den Kampf gegen Antisemitismus
- Prof. Dr. Jens-Christian Wagner - Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
- PD Dr. Jane Weiß - Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Forschungsschwerpunkten zu Antiziganismus
Hintergrund:
Die "Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des an Sinti und Roma begangenen Unrechts in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach 1945" wurde vom Bundeskabinett am 6. Juli 2026 eingesetzt. Der Beauftragte der Bundesregierung hat die Kommissionsmitglieder berufen. Die Kommission wird Forschung und Archivbestände auswerten, Untersuchungen anstoßen und die Erfahrungen von Angehörigen der Minderheit einfließen lassen. Nach Bedarf kann sie weitere Expertise hinzuziehen. Die Geschäftsstelle der Kommission bei der Stiftung EVZ unterstützt die Arbeit der Kommission organisatorisch und fachlich. Die konstituierende Sitzung der Kommission wird am 3. November 2026 in Berlin stattfinden.
Pressekontakt:
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Katrin Kowark
Friedrichstraße 200 | 10117 Berlin
T +49 (0)30 25 92 97-24
M +49 (0)151 500 470 64
E-Mail: kowark@stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de
Original-Content von: Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/129525/6363994
Der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Michael Brand, hat die Mitglieder der Kommission zur Aufarbeitung des Unrechts an Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach 1945 berufen. Am 3. November wird die Kommission in Berlin zur konstituierenden Sitzung zusammenkommen.
Michael Brand: "Die Kommission bringt breite fachliche und persönliche Kompetenzen zusammen, um ihren Auftrag zu erfüllen. Die Zusammensetzung zu gleichen Teilen aus Angehörigen der Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft ermöglicht die Einbringung der ganzen Breite an Erfahrung, Wissen und Perspektiven. Mit der Berufung der Mitglieder ist ein entscheidender weiterer Schritt zur Aufarbeitung des Unrechts auch nach 1945 getan. Es ist überfällig, dieses Kapitel der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte systematisch aufzuarbeiten. Mit der renommierten Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft (EVZ) steht der Unabhängigen Kommission ein in diesen Fragen erfahrener Partner zur Seite. Allen Kommissionsmitgliedern und weiteren Beteiligten wünschen wir für diese wichtige historische Aufarbeitung allen Erfolg."
Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ): "Die Einsetzung der Kommission ist ein wichtiger Meilenstein für die Aufarbeitung des Unrechts, das Sinti und Roma nach 1945 in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR erfahren haben. Diese Aufarbeitung ist nicht allein eine historische Aufgabe, sondern eine gesellschaftliche Verantwortung. Es geht darum, Erfahrungen von Unrecht sichtbar zu machen, bestehende Wissenslücken zu schließen und daraus Konsequenzen für Gegenwart und Zukunft zu ziehen. Wir freuen uns, dass die Kommission nun ihre Arbeit aufnehmen kann. Als Stiftung EVZ werden wir diese Arbeit mit der Geschäftsstelle verlässlich und professionell begleiten. Die enge Zusammenarbeit mit dem Beauftragten und dem zuständigen Bundesministerium hat die Grundlage dafür geschaffen. Nun ist es Aufgabe der Kommission, ihren eigenen Weg der Aufarbeitung zu bestimmen."
Mitglieder der unabhängigen Kommission sind:
- Mustafa Jakupov - Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA, Board European Roma Grassroots Organizations (ERGO)
- Mirjam Karoly - Wiesenthal-Institut für Holocaust-Studien
- Jonathan Mack-Sroka - Critical Film & Image Hub der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg
- Dr. Verena Meier-Zekic - Forschungsstelle Antiziganismus der Universität Heidelberg
- Sara Paßquali - Trainerin und Beraterin mit u.a. Schwerpunkt Antiziganismus
- Dr. Christian Staffa - Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland für den Kampf gegen Antisemitismus
- Prof. Dr. Jens-Christian Wagner - Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
- PD Dr. Jane Weiß - Privatdozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Forschungsschwerpunkten zu Antiziganismus
Hintergrund:
Die "Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des an Sinti und Roma begangenen Unrechts in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR nach 1945" wurde vom Bundeskabinett am 6. Juli 2026 eingesetzt. Der Beauftragte der Bundesregierung hat die Kommissionsmitglieder berufen. Die Kommission wird Forschung und Archivbestände auswerten, Untersuchungen anstoßen und die Erfahrungen von Angehörigen der Minderheit einfließen lassen. Nach Bedarf kann sie weitere Expertise hinzuziehen. Die Geschäftsstelle der Kommission bei der Stiftung EVZ unterstützt die Arbeit der Kommission organisatorisch und fachlich. Die konstituierende Sitzung der Kommission wird am 3. November 2026 in Berlin stattfinden.
Pressekontakt:
Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)
Katrin Kowark
Friedrichstraße 200 | 10117 Berlin
T +49 (0)30 25 92 97-24
M +49 (0)151 500 470 64
E-Mail: kowark@stiftung-evz.de
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