Hannover (www.anleihencheck.de) - Der Inflationsdruck im Euroraum hat im Monat September wieder deutlich zugenommen, so die Analysten der Nord LB.Die Inflationsrate habe einen Sprung auf 3,8% Y/Y gemacht und nähere sich damit der 4%-Marke. Der Anstieg gegenüber dem Vormonat gehe auf deutlich höhere Energiepreise zurück, die so stark zugelegt hätten wie zuletzt Anfang 2023. Zwar würden hier auch Engpässe bei Raffinerien eine Rolle spielen, der entscheidende Faktor bleibe jedoch die weitere Entwicklung des Irankonflikts. Der nochmals gestiegene Inflationsdruck erhöhe den Druck auf die EZB, ihre Geldpolitik weiter zu straffen. Allerdings würden die Daten zur zugrundeliegenden Inflation weiterhin keinen Hinweis auf eine breite Kostenüberwälzung auf die Verbraucherebene geben. Dies gebe der EZB gute Gründe, mit der nächsten Zinserhöhung bis zur Dezembersitzung zu warten. (02.10.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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