Vaduz (ots) -
Das Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft hat den Abschlussbericht zum Mückenmonitoring 2026 veröffentlicht. Im Rahmen der Überwachung wurde in einer Eiablagefalle im Industriegebiet Balzers ein einzelnes Ei der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) nachgewiesen, worüber in der Medienmitteilung vom 21. August 2026 berichtet wurde. Es handelt sich um den ersten Nachweis der Tigermücke in Liechtenstein seit 2019.
Nach dem Fund wurden im Industriegebiet Balzers drei zusätzliche Eiablagefallen aufgestellt und das Monitoring um zwei Kontrollrunden verlängert. Dabei wurden keine weiteren Eier der Asiatischen Tigermücke nachgewiesen. Ebenso wurden in der unmittelbaren Umgebung rund um den Fundort an insgesamt fünf potenziellen Brutstätten Larvenproben entnommen. Dabei konnten keine Larven der Tigermücke nachgewiesen werden. Die Ergebnisse sprechen somit derzeit für einen Einzelfund und geben keine Hinweise auf eine etablierte Population.
Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) ist im Talraum von Liechtenstein weiterhin sehr präsent. In der dritten Kontrollrunde 2026 wurden in rund 79 Prozent der Fallen Eier dieser Mückenart gefunden. Im weiteren Saisonverlauf wurden in immer weniger Fallen Eier nachgewiesen. Gleichzeitig ging auch die durchschnittliche Anzahl Eier pro Falle deutlich zurück.
Das Monitoring wird auch 2027 mit insgesamt 24 Eiablagefallen im Talraum fortgeführt. Der Abschlussbericht ist auf der Internetseite der Landesverwaltung (www.llv.li) in der Rubrik Privatpersonen im Bereich "Freizeit, Umwelt & Tierhaltung" unter Neobiota veröffentlicht.
Pressekontakt:
Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft
Oliver Müller, Abteilung Wald und Landschaft
T +423 236 64 09
oliver.mueller@llv.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100942740
Das Amt für Wald, Natur und Landwirtschaft hat den Abschlussbericht zum Mückenmonitoring 2026 veröffentlicht. Im Rahmen der Überwachung wurde in einer Eiablagefalle im Industriegebiet Balzers ein einzelnes Ei der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) nachgewiesen, worüber in der Medienmitteilung vom 21. August 2026 berichtet wurde. Es handelt sich um den ersten Nachweis der Tigermücke in Liechtenstein seit 2019.
Nach dem Fund wurden im Industriegebiet Balzers drei zusätzliche Eiablagefallen aufgestellt und das Monitoring um zwei Kontrollrunden verlängert. Dabei wurden keine weiteren Eier der Asiatischen Tigermücke nachgewiesen. Ebenso wurden in der unmittelbaren Umgebung rund um den Fundort an insgesamt fünf potenziellen Brutstätten Larvenproben entnommen. Dabei konnten keine Larven der Tigermücke nachgewiesen werden. Die Ergebnisse sprechen somit derzeit für einen Einzelfund und geben keine Hinweise auf eine etablierte Population.
Die Asiatische Buschmücke (Aedes japonicus) ist im Talraum von Liechtenstein weiterhin sehr präsent. In der dritten Kontrollrunde 2026 wurden in rund 79 Prozent der Fallen Eier dieser Mückenart gefunden. Im weiteren Saisonverlauf wurden in immer weniger Fallen Eier nachgewiesen. Gleichzeitig ging auch die durchschnittliche Anzahl Eier pro Falle deutlich zurück.
Das Monitoring wird auch 2027 mit insgesamt 24 Eiablagefallen im Talraum fortgeführt. Der Abschlussbericht ist auf der Internetseite der Landesverwaltung (www.llv.li) in der Rubrik Privatpersonen im Bereich "Freizeit, Umwelt & Tierhaltung" unter Neobiota veröffentlicht.
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Oliver Müller, Abteilung Wald und Landschaft
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