Anzeige
❌
Mehr »
Freitag, 02.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Welche Fritteuse fällt nächsten Monat aus? Dieses Unternehmen baut die Antwort.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
319 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MÄRKTE USA/Wall Street fest - US-Arbeitsmarkt macht Zinserhöhung unwahrscheinlicher

DJ MÄRKTE USA/Wall Street fest - US-Arbeitsmarkt macht Zinserhöhung unwahrscheinlicher

DOW JONES--Die Wall Street zeigt sich am Freitagmittag (Ortszeit) mit deutlicheren Gewinnen. Ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht für September macht eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober zunehmend unwahrscheinlicher. Es wurden lediglich 29.000 neue Stellen geschaffen, entgegen der Erwartung einer Zunahme um 84.000. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden zudem um 60.000 Jobs nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote lag unverändert bei 4,1 Prozent. Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 (0,3) Prozent. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 3,0 (3,1) Prozent höher. Ökonomen hatten ein monatliches Plus von 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 3,1 Prozent erwartet.

Der Dow-Jones-Index erhöht sich um 0,4 Prozent auf 51.113 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 steigt um 0,8 Prozent und die tecchnologielastigen Nasdaq-Indizes klettern um bis zu 1,3 Prozent.

Aus der Fed kamen zuletzt außerdem eher zurückhaltende Töne. Fed-Gouverneur Philip Jefferson sagte, die Zentralbank benötige möglicherweise mehr Zeit, um die Richtung der Wirtschaft zu beurteilen, bevor sie weitere geldpolitische Anpassungen vornehme. Dies folgt auf ähnliche Bemerkungen des Präsidenten der New Yorker Fed, John Williams, diese Woche. Nach dem schwachen Arbeitsmarktbericht preisen Fed-Funds-Futures eine US-Zinserhöhung im Oktober zu 16 (zuvor: 22) Prozent ein.

Der US-Stellenaufbau hat im September die Erwartungen verfehlt, aber Ökonomen zufolge muss die Wirtschaft nicht mehr so viele Arbeitsplätze schaffen wie früher, um den Arbeitsmarkt stabil zu halten. Der Arbeitsmarkt werde aufgrund von zwei Einschränkungen beim Arbeitskräfteangebot - Demografie und eine restriktive Einwanderungspolitik - von Zeit zu Zeit weiterhin schwache Zahlen aufweisen, so Joe Brusuelas, Chefökonom bei RSM. "Wir müssen monatlich 35.000 Arbeitsplätze schaffen, um den US-Arbeitsmarkt stabil zu halten. Wenn wir also 29.000 hinzugewinnen, steht das im Einklang damit", sagte Brusuelas dem WSJ. Künftig solle man weiterhin mit einem Stellenaufbau in der monatlichen Größenordnung von rund 50.000 rechnen.

Der Auftragseingang der US-Industrie war im August mit einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat nur halb so hoch wie erwartet.

Die gestiegene Aussicht auf eine ausbleibende Zinserhöhung im Oktober treibt den Goldpreis nur kurzzeitig an. Im Verlauf gibt das Edelmetall seine Gewinne wieder ab und rutscht ins Minus. Für die Feinunze geht es um 1,1 Prozent auf 4.134 Dollar nach unten. Teilnehmer verweisen auf die wieder anziehenden Renditen.

Dagegen verzeichnet der Dollar mit den gesunkenen Erwartungen an eine Zinserhöhung Abgaben. Der Dollar-Index reduziert sich um 0,2 Prozent.

Auch am Anleihemarkt kommen die Renditen nur temporär unter leichten Abgabedruck. Die Rendite der 10-jährigen Papiere gewinnt 3 Basispunkte auf 5,26 Prozent, verglichen mit 5,24 Prozent vor den Arbeitsmarktdaten. "Für die Fed ist der mittelmäßige US-Arbeitsmarktbericht für September nicht schlecht genug, um den Fokus von der Inflation abzulenken", so Bill Adams von Fifth Third. Die Entscheidung im Oktober "wird wahrscheinlich von den Berichten über die Verbraucherpreise und Erzeugerpreise im September, geopolitischen Entwicklungen und den Preisen an den Zapfsäulen von jetzt an bis dahin beeinflusst werden."

Leicht stützend wirken auch die fallenden Ölpreise. Ein Barrel der Sorte Brent verliert 0,9 Prozent auf 101,43 Dollar, kommt damit von seinen Tagestiefs aber wieder deutlich zurück. Die Ölpreise geben angesichts von Anzeichen für eine Erholung der Rohölexporte aus dem Golf nach, obwohl die Spannungen in der Region aufgrund von Sorgen über weitere militärische Maßnahmen und Angriffe auf die Schifffahrt erhöht bleiben, heißt es. Zudem haben die G7-Länder sich darauf geeinigt, innerhalb von vier Monaten 100 Millionen Barrel Rohöl und Kraftstoffe aus ihren Notreserven freizugeben und Ölexporte nicht einzuschränken. Die Ankündigung scheint die Gefahr eines US-Exportverbots für Diesel zumindest vorerst abzuwenden.

Die Nike-Aktie knickt um 5,6 Prozent ein. Die Ergebnisse zeigen, dass der nordamerikanische Erholungsplan des Unternehmens funktioniere, die Leistung in China jedoch das Wachstum belaste, so Randal Konik von Jefferies. Die Prognose von Nike für das Jahr 2027 sei schwächer als erwartet ausgefallen, und China sei der größte Belastungsfaktor für die Aussichten des Unternehmens, ergänzt der Analyst.

ON Semiconductor steigen um 7,7 Prozent, nachdem der Chiphersteller dem Kauf von Synaptics für 5,7 Milliarden US-Dollar in bar zugestimmt hat, verglichen mit zuvor 7 Milliarden US-Dollar in Aktien. Die Aktien von Synaptics erhöhen sich um 14,2 Prozent.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          51.112,76  +0,4  +186,20    50.926,56 
S&P-500         7.725,52  +0,8   +59,07    7.666,45 
NASDAQ Comp      27.221,33  +1,3  +349,73    26.871,60 
NASDAQ 100       30.859,18  +1,2  +357,62    30.501,56 
 
US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,82 +0,03    4,83      4,69 
5 Jahre           5,04 +0,04    5,05      4,90 
10 Jahre          5,26 +0,03    5,27      5,16 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:07 Uhr 
EUR/USD          1,1257  +0,1   0,0016     1,1241     1,1255 
EUR/JPY          177,59  -0,0  -0,0700     177,66    177,7000 
EUR/CHF          0,9328  -0,1  -0,0012     0,9340     0,9356 
EUR/GBP          0,8505  -0,2  -0,0013     0,8518     0,8523 
USD/JPY          157,75  -0,2  -0,3200     158,07    157,8800 
GBP/USD          1,323  +0,2   0,0031     1,3199     1,3203 
USD/CNY          6,7045  +0,0   0,0015     6,7045     6,7045 
USD/CNH          6,7054  -0,1  -0,0078     6,7132     6,7179 
AUS/USD          0,6953  +0,4   0,0024     0,6929     0,6923 
Bitcoin/USD      85.264,33  +0,8   647,58    84.616,75   84.085,33 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         90,80  -2,2   -2,07      92,87 
Brent/ICE         101,43  -0,9   -0,88     102,31 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.133,67  -1,1   -44,09    4.177,76 
Silber           59,93  -1,5   -0,92      60,85 
Platin         1.684,50  -2,3   -39,55    1.724,05 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/mgo

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2026 12:22 ET (16:22 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.