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US-Compliance: Kobalt-Ziele in zwei Ozeanen im Fokus
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(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Seoul wird aufgrund des Feiertages "Gründungstag der Nation" nicht gehandelt. In Shanghai findet wegen der "Goldenen Woche" bis einschließlich Mittwoch kein Handel statt.

TAGESTHEMA

Bayer investiert weitere Milliarden in den USA und wird ein neues Pharmawerk im US-Bundesstaat Ohio errichten. Die Investitionssumme beträgt 2,2 Milliarden Dollar. 600 neue Arbeitsplätze sollen dort entstehen. Bayer investierte in den vergangenen fünf Jahren bereits über 7 Milliarden Dollar in pharmazeutische Forschung und Entwicklung sowie in die Produktion in den USA. "Bayer betrachtet die USA seit Langem als wichtigen Produktionsstandort und als Innovationszentrum", sagte Bayer-CEO Bill Anderson. "Diese wegweisende Investition unterstreicht unser Engagement."

AUSBLICK UNTERNEHMEN

12:00 DE/Deutsche Telekom AG, AI Investor Day

15:00 FR/Air Liquide SA, Kapitalmarkttag

18:00 DE/Aumovio SE, Pre-Close-Call 3Q

Im Tagesverlauf:

- DE/Gea Group AG, Pre-Close-Call 3Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Societe Generale     0,75 Euro 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

-IT 
  09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe September 
     PROGNOSE: 54,5 
     zuvor:  55,2 
-FR 
  09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) September 
     1. Veröff.: 51,4 
     zuvor:   48,0 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.: 1,2 
     zuvor:   48,5 
-DE 
  09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) September 
     1. Veröff.: 52,9 
     zuvor:    49,7 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.: 53,8 
     zuvor:    51,8 
-EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (2. Veröffentlichung) September 
     1. Veröff.: 53,0 
     zuvor:    51,6 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.: 53,1 
     zuvor:    52,0 
 
  11:00 EU/Erzeugerpreise August 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +1,8% gg Vm/+7,6% gg Vj 
     zuvor:  +1,6% gg Vm/+5,8% gg Vj 
 
-GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) September 
     1. Veröff.: 51,7 
     zuvor:    52,5 
-US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) September 
     PROGNOSE: 
     1. Veröff.: 58,7 
     zuvor:    56,5 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe September 
     PROGNOSE: 55,2 Punkte 
     zuvor:  55,4 Punkte 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.365,00  -0,0 
E-Mini-Future S&P-500   7.765,00  -0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 31.028,75  -0,1 
Topix (Tokio)       4.137,34  +1,1 
Hang-Seng (Hongk.)    23.952,76  -0,1 
Shanghai-Comp.       Feiertag 
 
 
Freitag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.231,20  +1,2 
DAX-Future    25.375,00  +1,0 
MDAX       30.450,00  +0,7 
TecDAX       4.081,92  +2,6 
SDAX       18.194,70  +0,1 
Euro-Stoxx-50   6.238,50  +1,0 
Stoxx-50      5.298,36  +0,7 
XDAX       25.278,82  +0,2 
Dow-Jones     51.176,96  +0,5 
S&P-500      7.722,72  +0,7 
Nasdaq Composite 27.190,86  +1,2 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem leicht positiven Start in die Woche rechnen Händler am Montag. Die Erleichterung über die etwas schwächeren US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag dürfte noch etwas anhalten. Sie nahmen Druck von der US-Notenbank, die Zinsen erhöhen zu müssen. Nach dem US-Arbeitsmarktbericht gelten viele Blicke nun dem ISM-Service-Index am Nachmittag, der auch Informationen zur Beschäftigungs- und Lohnentwicklung beinhaltet. Sollte sich auch hier weiterer Lohndruck zeigen, wie bei Preisdaten aus der Vorwoche, könnte die Erholung nach dem Job-Report schnell vorbei sein. Dazu stehen in Europa und den USA konjunkturseitig Revisionen der Einkaufsmanagerindizes an.

Rückblick: Fest - Zwar fielen die EU-Verbraucherpreise höher aus als erwartet, sie wurden aber überlagert von gedämpften Zinserhöhungserwartungen in den USA, nachdem der US-Arbeitsmarktbericht für September enttäuschend ausgefallen war. Etwas Unterstützung kam von phasenweise deutlicher fallenden Ölpreisen, die im Verlauf aber doch wieder anzogen. Gesucht waren Technologieaktien, deren Stoxx-Subindex 2,6 Prozent gewann. Hier trieben unter anderem stark ausgefallene Geschäftszahlen von Micron. Schneider Electric und ABB legten um bis 3,6 Prozent zu, Siemens Energy um 2,0 Prozent. Unter den Chipwerten ragten Infineon mit einem Plus von 8,8 Prozent hervor, STMicro gewannen 6,5 Prozent. Volvo Car sackten um 7,4 Prozent ab, belastet von schwachen Umsatzzahlen und einer einkassierten Jahresprognose. Für Novartis ging es um 1,5 Prozent nach unten. Das Unternehmen sicherte sich über eine milliardenschwere Vereinbarung in China einen Medikamentenkandidaten für Autoimmunerkrankungen.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fest - Adidas stiegen um 1,0 Prozent - trotz eines schwachen Ausblicks des US-Konkurrenten Nike. Er wurde überlagert von überwiegend positiven Kommentaren zum sogenannten Pre-Close Call beiu Adidas. Kion brachen um 7,7 Prozent ein. Im Handel wurde auf den Pre-Close-Call des Unternehmens zum dritten Quartal verwiesen. Dieser habe nicht überzeugt, insbesondere beim Auftragseingang der Sparte IAS. Bei der Sparte ITS überzeuge die Marge nicht. Commerzbank gaben um 0,6 Prozent nach, gedrückt von einer Abstufung auf "Sectorperform" durch RBC.

USA - AKTIEN

Fester - Ein überraschend schwacher US-Arbeitsmarktbericht für September machte eine Zinserhöhung der US-Notenbank im Oktober zunehmend unwahrscheinlicher, was am Aktienmarkt für Kauflaune sorgte. Dazu trugen auch jüngste eher taubenhafte Töne aus Reihen der Fed bei. "Die US-Notenbank kann glaubhaft argumentieren, dass der Druck auf die Arbeitskosten nachlässt, was die Dringlichkeit für zusätzliche Erhöhungen verringert", sagte Chris Osmond, Chief Investment Officer von Fifth Third Wealth Advisors. Die Nike-Aktie knickte um 5,6 Prozent ein, nachdem die Prognose von Nike für das Jahr 2027 enttäuscht hatte. ON Semiconductor stiegen um 7,7 Prozent, nachdem der Chiphersteller dem Kauf von Synaptics für 5,7 Milliarden Dollar in bar zugestimmt hat, verglichen mit zuvor 7 Milliarden Dollar in Aktien. Synaptics erhöhten sich um 14,2 Prozent. Tesla legten um 4,7 Prozent zu, nachdem die Verkäufe des Autobauers im dritten Quartal zwar einbrachen, aber in einem unruhigen US-Markt für Elektrofahrzeuge dennoch die Prognosen übertrafen. Ford verloren 1,4 Prozent, belastet von enttäuschenden Fahrzeugverkäufen. Die Aktien der Festplattenhersteller Seagate Technology und Western Digital verloren je rund 10 Prozent, nachdem berichtet wurde, dass der japanische Konkurrent Toshiba seine Produktionskapazitäten für Festplatten verdoppeln will.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre   4,82 +0,03 
10 Jahre   5,28 +0,04 
 

Die Anleiherenditen kamen nur kurz etwas unter leichten Abgabedruck nach den schwächer als gedacht ausgefallenen US-Jobdaten, zogen unter dem Strich im Tagesvergleich aber leicht an. "Für die Fed ist der mittelmäßige US-Arbeitsmarktbericht für September nicht schlecht genug, um den Fokus von der Inflation abzulenken", befand Bill Adams von Fifth Third und weiter: "Die Entscheidung im Oktober wird wahrscheinlich von den Berichten über die Verbraucherpreise und Erzeugerpreise im September, geopolitischen Entwicklungen und den Preisen an den Zapfsäulen von jetzt an bis dahin beeinflusst werden."

DEVISEN

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag   Fr, 18:59 
EUR/USD     1,1188  -0,6  -0,0065     1,1253     1,1256 
EUR/JPY     176,78  -0,5  -0,8300    177,6100    177,6800 
EUR/CHF     0,9288  -0,4  -0,0038     0,9326     0,9333 
EUR/GBP     0,8472  -0,3  -0,0024     0,8496     0,8505 
USD/JPY      158  +0,1  0,1700    157,8300    157,8300 
GBP/USD     1,3204  -0,3  -0,0037     1,3241     1,3231 
USD/CNY     6,7045  +0,0  0,0015     6,7045     6,7045 
USD/CNH     6,7102  +0,1  0,0041     6,7061     6,7060 
AUS/USD     0,6937  -0,2  -0,0016     0,6953     0,6948 
Bitcoin/USD 85.692,37  -0,1  -122,69    85.815,06   85.179,46 
 

Der Dollar bewegte sich seitwärts. Der Euro kostete im US-Späthandel rund 1,1245 Dollar. Im frühen Geschäft am Montag zieht der Dollar kräftig an. Händler sprechen von einer Euro-Schwäche, ausgelöst von Sorgen um die Finanzlage in Frankreich.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.135,49  -0,2   -6,85    4.142,34 
Silber    60,90  +0,8   0,51      60,39 
Platin  1.712,90  +0,9   14,53    1.698,37 
 

Die gestiegene Aussicht auf eine ausbleibende Zinserhöhung im Oktober trieb den Goldpreis nur kurzzeitig an. Im Verlauf gab das Edelmetall seine Gewinne wieder ab und büßte über den Tag 1,0 Prozent ein auf 4.139 Dollar. Teilnehmer verwiesen dazu auf die im Handelsverlauf wieder erhöhten Renditen als Bremser.

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October 05, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
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