Köln (ots) -
Automobilclub zeigt, worauf es für bezahlbare, sichere und zukunftsfähige Mobilität ankommt
Der ACV Automobil-Club Verkehr veröffentlicht ein neues Positionspapier zu den zentralen Herausforderungen der Verkehrspolitik. Es verbindet konkrete Vorschläge mit Fakten und Hintergründen und gliedert sich in die drei Kapitel "Mobilität leistungsfähig und bezahlbar halten", "Verkehrssicherheit stärken" und "Mobilität der Zukunft gestalten". Als Interessenvertreter von mehr als 550.000 Mitgliedern setzt sich der ACV für eine Mobilitätspolitik ein, die den Alltag der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Freiheit und Verantwortung, Bezahlbarkeit und Klimaschutz dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Mobilität leistungsfähig und bezahlbar halten
Mobilitätspolitik muss sich daran messen lassen, ob sie im Alltag der Menschen funktioniert. Für viele ist das Auto Voraussetzung für Beruf und Freizeit, zugleich steigen die Kosten. Der ACV fordert deshalb einen Bezahlbarkeits-Check für neue Vorgaben, damit kleine, günstige Fahrzeuge auf dem Markt bleiben. Auch bei den Betriebs- und Führerscheinkosten besteht Handlungsbedarf. Straßen, Brücken und Tunnel müssen als Grundlage sicherer Mobilität dauerhaft und verlässlich finanziert werden.
Wer Elektromobilität vorantreibt, muss sie für breite Bevölkerungsschichten erreichbar machen. Dazu gehören eine stärkere Förderung gebrauchter E-Autos, verbindliche Batteriezertifikate und ein Ladeangebot, das ebenso einfach und transparent funktioniert wie Tanken. Menschen in Mehrfamilienhäusern und auf dem Land müssen dabei gleichermaßen berücksichtigt werden.
Verkehrssicherheit stärken
Der ACV bekennt sich zur Vision Zero mit dem Ziel, Todesfälle und schwere Verletzungen im Straßenverkehr zu verhindern. Dafür müssen Schulwege sicherer werden, Kinder und Senioren bei der Verkehrsplanung stärker berücksichtigt und gefährliche Landstraßen gezielt entschärft werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die zunehmende Ablenkung am Steuer. Der ACV fordert eine bundesweite Rechtsgrundlage für technische Überwachung. Auch Fahrzeughersteller tragen Verantwortung: Zentrale Funktionen müssen sicher bedienbar sein, unter anderem durch physische Tasten. Systeme sollen den Fahrer unterstützen und zusätzliche Ablenkung vermeiden.
Mobilität der Zukunft gestalten
Die Dekarbonisierung des Verkehrs ist notwendig. Eine einzelne Technologie wird diese Aufgabe jedoch nicht lösen. Der ACV setzt deshalb auf Technologieoffenheit. Maßgeblich ist die tatsächliche CO2-Einsparung. Neben der Elektromobilität müssen insbesondere der Fahrzeugbestand und der Schwerlastverkehr einbezogen werden. Biokraftstoffe, Wasserstoff und weitere Lösungen können dazu beitragen.
Zugleich gilt es, vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen. Gut zugängliche Angebote erleichtern den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln. Auto, Bus, Bahn, Sharing und On-Demand-Angebote müssen deshalb besser verknüpft und einfacher geplant, gebucht und bezahlt werden können.
Das vollständige Positionspapier mit Hintergründen, Daten und Grafiken ist verfügbar unter: https://magazin.acv.de/positionen/start
Pressekontakt:
Philipp Mathey
Pressesprecher
An der Wachsfabrik 5
50996 Köln
Telefon: +49 2236 94 98 104
E-Mail: mathey@acv.de
www.acv.de
Original-Content von: ACV Automobil-Club Verkehr, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/116025/6364703
Automobilclub zeigt, worauf es für bezahlbare, sichere und zukunftsfähige Mobilität ankommt
Der ACV Automobil-Club Verkehr veröffentlicht ein neues Positionspapier zu den zentralen Herausforderungen der Verkehrspolitik. Es verbindet konkrete Vorschläge mit Fakten und Hintergründen und gliedert sich in die drei Kapitel "Mobilität leistungsfähig und bezahlbar halten", "Verkehrssicherheit stärken" und "Mobilität der Zukunft gestalten". Als Interessenvertreter von mehr als 550.000 Mitgliedern setzt sich der ACV für eine Mobilitätspolitik ein, die den Alltag der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Freiheit und Verantwortung, Bezahlbarkeit und Klimaschutz dürfen dabei nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Mobilität leistungsfähig und bezahlbar halten
Mobilitätspolitik muss sich daran messen lassen, ob sie im Alltag der Menschen funktioniert. Für viele ist das Auto Voraussetzung für Beruf und Freizeit, zugleich steigen die Kosten. Der ACV fordert deshalb einen Bezahlbarkeits-Check für neue Vorgaben, damit kleine, günstige Fahrzeuge auf dem Markt bleiben. Auch bei den Betriebs- und Führerscheinkosten besteht Handlungsbedarf. Straßen, Brücken und Tunnel müssen als Grundlage sicherer Mobilität dauerhaft und verlässlich finanziert werden.
Wer Elektromobilität vorantreibt, muss sie für breite Bevölkerungsschichten erreichbar machen. Dazu gehören eine stärkere Förderung gebrauchter E-Autos, verbindliche Batteriezertifikate und ein Ladeangebot, das ebenso einfach und transparent funktioniert wie Tanken. Menschen in Mehrfamilienhäusern und auf dem Land müssen dabei gleichermaßen berücksichtigt werden.
Verkehrssicherheit stärken
Der ACV bekennt sich zur Vision Zero mit dem Ziel, Todesfälle und schwere Verletzungen im Straßenverkehr zu verhindern. Dafür müssen Schulwege sicherer werden, Kinder und Senioren bei der Verkehrsplanung stärker berücksichtigt und gefährliche Landstraßen gezielt entschärft werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die zunehmende Ablenkung am Steuer. Der ACV fordert eine bundesweite Rechtsgrundlage für technische Überwachung. Auch Fahrzeughersteller tragen Verantwortung: Zentrale Funktionen müssen sicher bedienbar sein, unter anderem durch physische Tasten. Systeme sollen den Fahrer unterstützen und zusätzliche Ablenkung vermeiden.
Mobilität der Zukunft gestalten
Die Dekarbonisierung des Verkehrs ist notwendig. Eine einzelne Technologie wird diese Aufgabe jedoch nicht lösen. Der ACV setzt deshalb auf Technologieoffenheit. Maßgeblich ist die tatsächliche CO2-Einsparung. Neben der Elektromobilität müssen insbesondere der Fahrzeugbestand und der Schwerlastverkehr einbezogen werden. Biokraftstoffe, Wasserstoff und weitere Lösungen können dazu beitragen.
Zugleich gilt es, vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen. Gut zugängliche Angebote erleichtern den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln. Auto, Bus, Bahn, Sharing und On-Demand-Angebote müssen deshalb besser verknüpft und einfacher geplant, gebucht und bezahlt werden können.
Das vollständige Positionspapier mit Hintergründen, Daten und Grafiken ist verfügbar unter: https://magazin.acv.de/positionen/start
Pressekontakt:
Philipp Mathey
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An der Wachsfabrik 5
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