Tel Aviv/Frankfurt am Main (ots) -
Auf der Frankfurter Buchmesse 2026 (7.-11. Oktober) haben Besucher am israelischen Stand (Halle 3.1, Stand 15A) die Gelegenheit, zeitgenössische israelische Literatur zu entdecken. Das Israeli Institute for Hebrew Literature (ITHL) (https://www.ithl.org.il/) wird vom israelischen Ministerium für Sport und Kultur finanziert und betreibt den Stand. Das ITHL präsentiert vierzig neue Buchtitel und bietet vier israelischen Verlage eine Plattform. In einer Zeit, in der israelische Autorinnen und Autoren weiterhin mit Boykott konfrontiert sind, ist es das Ziel, die internationale Sichtbarkeit der hebräischen Literatur in ihrer ganzen Vielfalt zu erhöhen. "Die Bücher, die wir nach Frankfurt mitbringen, sind tief im israelischen Leben verwurzelt. Sie setzen sich mit der Komplexität und den Schwierigkeiten unserer Realität auseinander und bringen gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit mit Israel und seinen Menschen zum Ausdruck", sagt Sigalit Gelfand, Geschäftsführerin des ITHL. "Es gab und gibt ein internationales Interesse an Literatur aus Israel, und wir freuen uns darauf, neue Buchveröffentlichungen mit Leserinnen und Lesern auf der ganzen Welt zu teilen."
Die Frankfurter Buchmesse beginnt am 7. Oktober, dem dritten Jahrestag des verheerenden Terroranschlags der Hamas auf Israel. "Für jeden von uns ist dies ein schmerzhafter Tag", sagt Sigalit Gelfand." Am 7. Oktober gedenken wir an unserem Stand der Opfer des Terroranschlags." Laut Gelfand haben Oto Klempir, Kulturminister des diesjährigen Ehrengastlandes Tschechische Republik, der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef, der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Peter Kraus vom Cleff, und weitere Persönlichkeiten Besuche am israelischen Stand angekündigt. "Wir sehen dies als Geste der Anerkennung und des Respekts. Das bedeutet uns sehr viel", sagt Gelfand.
Natürlich bringt das ITHL auch Literatur nach Frankfurt, die den 7. Oktober thematisiert. Gelfand betont jedoch, dass israelische Literatur nicht auf Terrorismus und Krieg reduziert werden kann. Israelische Literatur lotet alle Nuancen menschlicher Beziehungen und des Zusammenlebens aus. Es geht um Liebe und Familie, Freundschaft und Einsamkeit, Herkunft und Identität, Religion und Zweifel, Generationskonflikte, Humor, Verlust und Hoffnung." Genau darin liegt für Gelfand die Kraft der Literatur. Gute Geschichten überschreiten sprachliche und nationale Grenzen. Sie mögen in bestimmten Orten und Erfahrungen verwurzelt sein, drücken aber gleichzeitig etwas aus, das Menschen unabhängig von ihrer Herkunft verstehen können. Für das ITHL ist die Frankfurter Buchmesse daher eine Gelegenheit, israelische Literatur in ihrer Bandbreite zu präsentieren und die internationale Bekanntheit zeitgenössischer israelischer Autorinnen und Autoren zu steigern.
Großes Interesse seitens internationaler Verlage
Bislang kamen israelische Verlage vor allem zur Frankfurter Buchmesse, um nach Büchern zu suchen, die sie ins Hebräische übersetzen und in Israel veröffentlichen können. Neu ist, dass sie nun auch ihre eigenen Titel internationalen Verlagen vorstellen. Bei diesem Schritt unterstützt das ITHL in diesem Jahr vier Verlage: Catharsis, Bookstop, Pardes und Lama. Am israelischen Stand erhalten sie eine Plattform, um ihre Verlagsprogramme und ausgewählte Titel zu präsentieren. Das ITHL selbst wird vierzig ausgewählte Neuerscheinungen präsentieren, darunter Werke von Assaf Schorr, Anat Einhar, Yonatan Sagiv, Michal Zamir und Amir Harash.
"Das Interesse ist groß", sagt Sigalit Gelfand. "Unsere Terminkalender und die der Verlage sind gut gefüllt, und wir freuen uns darauf, Verlegerinnen und Verleger aus aller Welt zu treffen. Unser Ziel ist es, dass mehr hebräische Literatur in anderen Ländern veröffentlicht wird, und Frankfurt bietet hierfür eine hervorragende Plattform."
Neuer Übersetzungsfonds und Buchclub
Mit einem in diesem Jahr ins Leben gerufenen neuen Übersetzungsfonds für hebräische Literatur geht das ITHL ein weiteres entscheidendes Thema an. Verlage, die ein israelisches Buch veröffentlichen möchten, können finanzielle Unterstützung für die Übersetzung sowie für begleitende Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen erhalten. Solche Förderprogramme sind in vielen Ländern bereits etabliert. Indem sie das finanzielle Risiko bei der Veröffentlichung übersetzter Literatur verringern, erleichtern sie es Verlagen, Bücher aus kleineren Sprachmärkten in ihr Programm aufzunehmen.
Das ITHL hat zudem kürzlich einen Buchclub ins Leben gerufen, der Privatpersonen und Institutionen die Möglichkeit bietet, israelische Literatur zu unterstützen und zu fördern. Im Rahmen der Buchclub-Reihe fand kürzlich ein Online-Gespräch mit Etgar Keret statt; weitere Veranstaltungen sind in regelmäßigen Abständen geplant. Informationen zum Buchclub gibt es unter ITHL-Buchclub (https://www.ithl.org.il/article/introducing-book-club-by-ithl/).
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Hinweis
Das Israeli Institute for Hebrew Literature (ITHL) lädt am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, um 13:00 Uhr zu einem Empfang am israelischen Stand ein, bei dem israelischer Wein und Spezialitäten serviert werden. Vertreter der teilnehmenden israelischen Verlage sowie das ITHL-Team stehen für Gespräche und Interviews zur Verfügung.
Israeli Institute for Hebrew Literature (ITHL)
Frankfurter Buchmesse, 7.-11. Oktober 2026
Halle 3.1, Stand 15A
Empfang: Donnerstag, 8. Oktober, 13:00 Uhr
Pressekontakt:
Maike Diehl, Diehl Relations GmbH
+49 1785594694
md@diehl-relations.de
Original-Content von: The Israeli Institute for Hebrew Literature, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183567/6364851
Auf der Frankfurter Buchmesse 2026 (7.-11. Oktober) haben Besucher am israelischen Stand (Halle 3.1, Stand 15A) die Gelegenheit, zeitgenössische israelische Literatur zu entdecken. Das Israeli Institute for Hebrew Literature (ITHL) (https://www.ithl.org.il/) wird vom israelischen Ministerium für Sport und Kultur finanziert und betreibt den Stand. Das ITHL präsentiert vierzig neue Buchtitel und bietet vier israelischen Verlage eine Plattform. In einer Zeit, in der israelische Autorinnen und Autoren weiterhin mit Boykott konfrontiert sind, ist es das Ziel, die internationale Sichtbarkeit der hebräischen Literatur in ihrer ganzen Vielfalt zu erhöhen. "Die Bücher, die wir nach Frankfurt mitbringen, sind tief im israelischen Leben verwurzelt. Sie setzen sich mit der Komplexität und den Schwierigkeiten unserer Realität auseinander und bringen gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit mit Israel und seinen Menschen zum Ausdruck", sagt Sigalit Gelfand, Geschäftsführerin des ITHL. "Es gab und gibt ein internationales Interesse an Literatur aus Israel, und wir freuen uns darauf, neue Buchveröffentlichungen mit Leserinnen und Lesern auf der ganzen Welt zu teilen."
Die Frankfurter Buchmesse beginnt am 7. Oktober, dem dritten Jahrestag des verheerenden Terroranschlags der Hamas auf Israel. "Für jeden von uns ist dies ein schmerzhafter Tag", sagt Sigalit Gelfand." Am 7. Oktober gedenken wir an unserem Stand der Opfer des Terroranschlags." Laut Gelfand haben Oto Klempir, Kulturminister des diesjährigen Ehrengastlandes Tschechische Republik, der Frankfurter Oberbürgermeister Mike Josef, der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Peter Kraus vom Cleff, und weitere Persönlichkeiten Besuche am israelischen Stand angekündigt. "Wir sehen dies als Geste der Anerkennung und des Respekts. Das bedeutet uns sehr viel", sagt Gelfand.
Natürlich bringt das ITHL auch Literatur nach Frankfurt, die den 7. Oktober thematisiert. Gelfand betont jedoch, dass israelische Literatur nicht auf Terrorismus und Krieg reduziert werden kann. Israelische Literatur lotet alle Nuancen menschlicher Beziehungen und des Zusammenlebens aus. Es geht um Liebe und Familie, Freundschaft und Einsamkeit, Herkunft und Identität, Religion und Zweifel, Generationskonflikte, Humor, Verlust und Hoffnung." Genau darin liegt für Gelfand die Kraft der Literatur. Gute Geschichten überschreiten sprachliche und nationale Grenzen. Sie mögen in bestimmten Orten und Erfahrungen verwurzelt sein, drücken aber gleichzeitig etwas aus, das Menschen unabhängig von ihrer Herkunft verstehen können. Für das ITHL ist die Frankfurter Buchmesse daher eine Gelegenheit, israelische Literatur in ihrer Bandbreite zu präsentieren und die internationale Bekanntheit zeitgenössischer israelischer Autorinnen und Autoren zu steigern.
Großes Interesse seitens internationaler Verlage
Bislang kamen israelische Verlage vor allem zur Frankfurter Buchmesse, um nach Büchern zu suchen, die sie ins Hebräische übersetzen und in Israel veröffentlichen können. Neu ist, dass sie nun auch ihre eigenen Titel internationalen Verlagen vorstellen. Bei diesem Schritt unterstützt das ITHL in diesem Jahr vier Verlage: Catharsis, Bookstop, Pardes und Lama. Am israelischen Stand erhalten sie eine Plattform, um ihre Verlagsprogramme und ausgewählte Titel zu präsentieren. Das ITHL selbst wird vierzig ausgewählte Neuerscheinungen präsentieren, darunter Werke von Assaf Schorr, Anat Einhar, Yonatan Sagiv, Michal Zamir und Amir Harash.
"Das Interesse ist groß", sagt Sigalit Gelfand. "Unsere Terminkalender und die der Verlage sind gut gefüllt, und wir freuen uns darauf, Verlegerinnen und Verleger aus aller Welt zu treffen. Unser Ziel ist es, dass mehr hebräische Literatur in anderen Ländern veröffentlicht wird, und Frankfurt bietet hierfür eine hervorragende Plattform."
Neuer Übersetzungsfonds und Buchclub
Mit einem in diesem Jahr ins Leben gerufenen neuen Übersetzungsfonds für hebräische Literatur geht das ITHL ein weiteres entscheidendes Thema an. Verlage, die ein israelisches Buch veröffentlichen möchten, können finanzielle Unterstützung für die Übersetzung sowie für begleitende Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen erhalten. Solche Förderprogramme sind in vielen Ländern bereits etabliert. Indem sie das finanzielle Risiko bei der Veröffentlichung übersetzter Literatur verringern, erleichtern sie es Verlagen, Bücher aus kleineren Sprachmärkten in ihr Programm aufzunehmen.
Das ITHL hat zudem kürzlich einen Buchclub ins Leben gerufen, der Privatpersonen und Institutionen die Möglichkeit bietet, israelische Literatur zu unterstützen und zu fördern. Im Rahmen der Buchclub-Reihe fand kürzlich ein Online-Gespräch mit Etgar Keret statt; weitere Veranstaltungen sind in regelmäßigen Abständen geplant. Informationen zum Buchclub gibt es unter ITHL-Buchclub (https://www.ithl.org.il/article/introducing-book-club-by-ithl/).
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Hinweis
Das Israeli Institute for Hebrew Literature (ITHL) lädt am Donnerstag, dem 8. Oktober 2026, um 13:00 Uhr zu einem Empfang am israelischen Stand ein, bei dem israelischer Wein und Spezialitäten serviert werden. Vertreter der teilnehmenden israelischen Verlage sowie das ITHL-Team stehen für Gespräche und Interviews zur Verfügung.
Israeli Institute for Hebrew Literature (ITHL)
Frankfurter Buchmesse, 7.-11. Oktober 2026
Halle 3.1, Stand 15A
Empfang: Donnerstag, 8. Oktober, 13:00 Uhr
Pressekontakt:
Maike Diehl, Diehl Relations GmbH
+49 1785594694
md@diehl-relations.de
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