Magdeburg (ots) -
Linke-Politikerin Eva von Angern rechnet damit, dass der AfD-Politiker Tobias Rausch in der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags von Sachsen-Anhalt an diesem Dienstag zu dessen Präsident gewählt wird. "Es muss davon ausgegangen werden, dass es die nötige Mehrheit für den AfD-Bewerber gibt", sagte von Angern im Interview der in Berlin erscheinenden Tageszeitung nd.Der Tag (Montagausgabe). Sie fügte an: "Es wird erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs ein Mitglied einer rechtsextremen Partei das höchste Amt in einem Land ausüben. Der letzte hieß Hermann Göring, und ich befürchte, der nächste wird Tobias Rausch heißen." Die Linke-Politikerin betonte, das werde möglich durch "Stimmen des BSW, einer Partei, die einst postuliert hat, die AfD klein machen zu wollen." Das sei "erschreckend, geschichtsvergessen, und ich verstehe alle, denen das große Angst macht".
Von Angern wird die konstituierende Sitzung als Alterspräsidentin eröffnen und bis zur Wahl eines Landtagspräsidenten leiten. Die 49-Jährige gehört dem Parlament seit 2002 an und ist damit dessen dienstältestes Mitglied. Sie selbst will in einer Rede "meine Haltung zum Antifaschismus deutlich machen, zu Demokratie, Rechtsstaat und den Grund-, Freiheits- und Menschenrechten". Von Angern beklagt, die AfD trage "Hass und Hetze nicht nur in die Gesellschaft, sondern auch ins Parlament, was mit der Würde des Hauses nicht in Einklang zu bringen ist". In den Auseinandersetzungen über die Sitzordnung oder die Größe der Ausschüsse, die bereits vor der Konstituierung geführt wurden, zeige sich, dass es der Partei nach ihrem Wahlergebnis von 43,8 Prozent "vor allem darum geht, Macht zu demonstrieren".
Pressekontakt:
nd.DerTag / nd.DieWoche
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: nd.DerTag / nd.DieWoche, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/59019/6364928
Linke-Politikerin Eva von Angern rechnet damit, dass der AfD-Politiker Tobias Rausch in der konstituierenden Sitzung des neuen Landtags von Sachsen-Anhalt an diesem Dienstag zu dessen Präsident gewählt wird. "Es muss davon ausgegangen werden, dass es die nötige Mehrheit für den AfD-Bewerber gibt", sagte von Angern im Interview der in Berlin erscheinenden Tageszeitung nd.Der Tag (Montagausgabe). Sie fügte an: "Es wird erstmals seit Ende des Zweiten Weltkriegs ein Mitglied einer rechtsextremen Partei das höchste Amt in einem Land ausüben. Der letzte hieß Hermann Göring, und ich befürchte, der nächste wird Tobias Rausch heißen." Die Linke-Politikerin betonte, das werde möglich durch "Stimmen des BSW, einer Partei, die einst postuliert hat, die AfD klein machen zu wollen." Das sei "erschreckend, geschichtsvergessen, und ich verstehe alle, denen das große Angst macht".
Von Angern wird die konstituierende Sitzung als Alterspräsidentin eröffnen und bis zur Wahl eines Landtagspräsidenten leiten. Die 49-Jährige gehört dem Parlament seit 2002 an und ist damit dessen dienstältestes Mitglied. Sie selbst will in einer Rede "meine Haltung zum Antifaschismus deutlich machen, zu Demokratie, Rechtsstaat und den Grund-, Freiheits- und Menschenrechten". Von Angern beklagt, die AfD trage "Hass und Hetze nicht nur in die Gesellschaft, sondern auch ins Parlament, was mit der Würde des Hauses nicht in Einklang zu bringen ist". In den Auseinandersetzungen über die Sitzordnung oder die Größe der Ausschüsse, die bereits vor der Konstituierung geführt wurden, zeige sich, dass es der Partei nach ihrem Wahlergebnis von 43,8 Prozent "vor allem darum geht, Macht zu demonstrieren".
Pressekontakt:
nd.DerTag / nd.DieWoche
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: nd.DerTag / nd.DieWoche, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/59019/6364928
© 2026 news aktuell
