Emsbüren (ots) -
Unternehmen kauften im Juli 36 Prozent mehr Serverschränke über Serverschrank24.de als im Vorjahr. Dies geht aus den Verkaufszahlen von DSIT hervor, das Serverschränke und Zubehör über 15 Onlineshops in Europa vertreibt. Seit April ist der Umsatz im Geschäftskundenbereich jeden Monat 30 Prozent höher als im Vorjahr. In diesen Monaten publizierte das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum ersten Mal Kriterien für einen unabhängigen Cloudspeicher. Auch fanden 85 Prozent der deutschen Unternehmen in einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom die Abhängigkeit von amerikanischen Cloudanbietern zu groß.
Größere Priorität der Cloudabhängigkeit lässt Absatz steigen Im ersten Quartal lag der Umsatz bei Geschäftskunden 19 Prozent höher als im Vorjahr. Seit April, als die Abhängigkeit von US-amerikanischen Clouddiensten in Deutschland immer stärker in den Fokus rückte, stieg er auf 36 Prozent.
"Einen Serverschrank kauft man nicht einfach so. Bei der Bestellung hat ein Unternehmen bereits entschieden, Server im eigenen Haus zu betreiben oder dorthin zurückzuholen. Was die Zahlen uns zeigen, ist der Schlusspunkt eines Entscheidungsprozesses, der oft schon Monate vorher beginnt", sagt Nick van Duiven, Salesmanager bei DSIT.
Unternehmen verwalten ihre Daten selbst
Der Ausgang des Entscheidungsprozesses hängt immer öfter von der Frage ab, wer Zugriff auf diese Daten hat. Darum geht es auch in den Kriterien, die das BSI Ende April publizierte. Zum ersten Mal können Unternehmen und Behörden damit untersuchen, wie unabhängig der Clouddienst wirklich ist. Das BSI weist dabei auf das Risiko hin, dass Anbieter dauerhaft Zugang zu den Systemen und Daten ihrer Kunden behalten.
Laut Bitkom überdenken fast zwei Drittel der Cloudnutzer aufgrund der Politik der US Regierung ihren eigenen Ansatz. Vor einem Jahr war das noch die Hälfte. Fast vier von zehn Unternehmen würden ihre Daten am liebsten ausschließlich in Deutschland verarbeiten lassen, auch wenn dies höhere Kosten verursacht oder weniger Funktionen bietet. Letztes Jahr galt dies für gut ein Viertel.
Auch Berlin und Brüssel setzen auf eigene Rechenleistung. Mit der Nationalen Rechenzentrumsstrategie will die deutsche Regierung die Kapazität der Datencenter bis 2030 mindestens verdoppeln. Das Cloud- und AI-Entwicklungsgesetz, das seit Juni in Behandlung ist, soll die Kapazität der Rechenzentren verdreifachen.
Erst der Schrank, dann die Server
Wer seine Server selbst verwalten will, braucht physischen Raum. Serverschränke stehen
in einem Serverraum und halten Server und Netzwerkgeräte zusammen. Ein Unternehmen kauft den Schrank, bevor die Geräte darin untergebracht werden. Damit ist der Verkauf ein frühes Anzeichen für Investitionen in die eigene IT.
"Die Pläne von Berlin und Brüssel gehen um Kapazitäten in großem Umfang. Bei unseren Kunden sehen wir dieselbe Entwicklung im Kleinen: Unternehmen, die selbst entscheiden wollen, wo ihre Systeme betrieben werden", sagt Van Duiven.
Die Zahlen
Die Analyse basiert auf den Nettoverkäufen (bestellte minus stornierte Stückzahlen) von Serverschränken über Serverschrank24.de über einen Zeitraum von 43 Monaten, von Januar 2023 bis einschließlich Juli 2026. Dabei wurden nur Modelle mit perforierter Vorderseite berücksichtigt. Diese sind für aktive Geräte wie Server vorgesehen und gelten somit als Indikator für tatsächliche Serverinstallationen.
Über DSIT
DSIT vertreibt seit 2008 Serverschränke, Verteilerkästen, Netzwerkverkabelung und Zubehör. Von seinem eigenen Lager aus beliefert das Unternehmen über dsit.de und spezialisierte Online-Shops, darunter Serverschrank24.de, Kunden unter anderem in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und der Schweiz.
Anmerkung für die Redaktion:
Reinout de Jong, +316 2860 3928 oder pers@dsit.nl
Original-Content von: DSIT, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183568/6365468
Unternehmen kauften im Juli 36 Prozent mehr Serverschränke über Serverschrank24.de als im Vorjahr. Dies geht aus den Verkaufszahlen von DSIT hervor, das Serverschränke und Zubehör über 15 Onlineshops in Europa vertreibt. Seit April ist der Umsatz im Geschäftskundenbereich jeden Monat 30 Prozent höher als im Vorjahr. In diesen Monaten publizierte das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum ersten Mal Kriterien für einen unabhängigen Cloudspeicher. Auch fanden 85 Prozent der deutschen Unternehmen in einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom die Abhängigkeit von amerikanischen Cloudanbietern zu groß.
Größere Priorität der Cloudabhängigkeit lässt Absatz steigen Im ersten Quartal lag der Umsatz bei Geschäftskunden 19 Prozent höher als im Vorjahr. Seit April, als die Abhängigkeit von US-amerikanischen Clouddiensten in Deutschland immer stärker in den Fokus rückte, stieg er auf 36 Prozent.
"Einen Serverschrank kauft man nicht einfach so. Bei der Bestellung hat ein Unternehmen bereits entschieden, Server im eigenen Haus zu betreiben oder dorthin zurückzuholen. Was die Zahlen uns zeigen, ist der Schlusspunkt eines Entscheidungsprozesses, der oft schon Monate vorher beginnt", sagt Nick van Duiven, Salesmanager bei DSIT.
Unternehmen verwalten ihre Daten selbst
Der Ausgang des Entscheidungsprozesses hängt immer öfter von der Frage ab, wer Zugriff auf diese Daten hat. Darum geht es auch in den Kriterien, die das BSI Ende April publizierte. Zum ersten Mal können Unternehmen und Behörden damit untersuchen, wie unabhängig der Clouddienst wirklich ist. Das BSI weist dabei auf das Risiko hin, dass Anbieter dauerhaft Zugang zu den Systemen und Daten ihrer Kunden behalten.
Laut Bitkom überdenken fast zwei Drittel der Cloudnutzer aufgrund der Politik der US Regierung ihren eigenen Ansatz. Vor einem Jahr war das noch die Hälfte. Fast vier von zehn Unternehmen würden ihre Daten am liebsten ausschließlich in Deutschland verarbeiten lassen, auch wenn dies höhere Kosten verursacht oder weniger Funktionen bietet. Letztes Jahr galt dies für gut ein Viertel.
Auch Berlin und Brüssel setzen auf eigene Rechenleistung. Mit der Nationalen Rechenzentrumsstrategie will die deutsche Regierung die Kapazität der Datencenter bis 2030 mindestens verdoppeln. Das Cloud- und AI-Entwicklungsgesetz, das seit Juni in Behandlung ist, soll die Kapazität der Rechenzentren verdreifachen.
Erst der Schrank, dann die Server
Wer seine Server selbst verwalten will, braucht physischen Raum. Serverschränke stehen
in einem Serverraum und halten Server und Netzwerkgeräte zusammen. Ein Unternehmen kauft den Schrank, bevor die Geräte darin untergebracht werden. Damit ist der Verkauf ein frühes Anzeichen für Investitionen in die eigene IT.
"Die Pläne von Berlin und Brüssel gehen um Kapazitäten in großem Umfang. Bei unseren Kunden sehen wir dieselbe Entwicklung im Kleinen: Unternehmen, die selbst entscheiden wollen, wo ihre Systeme betrieben werden", sagt Van Duiven.
Die Zahlen
Die Analyse basiert auf den Nettoverkäufen (bestellte minus stornierte Stückzahlen) von Serverschränken über Serverschrank24.de über einen Zeitraum von 43 Monaten, von Januar 2023 bis einschließlich Juli 2026. Dabei wurden nur Modelle mit perforierter Vorderseite berücksichtigt. Diese sind für aktive Geräte wie Server vorgesehen und gelten somit als Indikator für tatsächliche Serverinstallationen.
Über DSIT
DSIT vertreibt seit 2008 Serverschränke, Verteilerkästen, Netzwerkverkabelung und Zubehör. Von seinem eigenen Lager aus beliefert das Unternehmen über dsit.de und spezialisierte Online-Shops, darunter Serverschrank24.de, Kunden unter anderem in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und der Schweiz.
Anmerkung für die Redaktion:
Reinout de Jong, +316 2860 3928 oder pers@dsit.nl
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