Köln (ots) -
Viele Unternehmen haben für Krisen vorgesorgt, mit einer Kontaktliste in der Cloud, Freigabewegen per E-Mail und vorbereiteten Statements auf dem Netzlaufwerk. Ausgerechnet bei einem Cyberangriff kann aber genau diese Infrastruktur ausfallen. Zum European Cyber Security Month macht Public Affairs, die PR-Unit der Counterpart Group in Köln, auf diese wichtige Schwachstelle aufmerksam, die in Krisenkonzepten noch zu oft übersehen wird: Krisenkommunikation trotz digitalem Totalausfall.
"Ein Cyberangriff ist der konsequenteste Belastungstest für eine Krisenorganisation", sagt Judith Dobner, Geschäftsführerin der Counterpart Group. "Er nimmt Unternehmen genau die Werkzeuge, mit denen sie normalerweise arbeiten. Gute Vorsorge muss deshalb weiterdenken als bis zum nächsten Back-up."
Die Achillesferse liegt im Zugriff
Denn fällt die IT aus, geht oft mehr verloren als nur Technik. Wer alarmiert den Krisenstab wie, wenn E-Mail und Messenger nicht funktionieren? Wer darf nach außen sprechen und wie kommt diese Information zu den richtigen Leuten?
Die naheliegende Antwort: ausdrucken, abheften und in den Schrank legen. Nur entsteht hierbei gleich der nächste Fallstrick. Ein physisches Notfallhandbuch, das zwei Jahre nicht aktualisiert wurde, dessen Kontakte veraltet sind und dessen Existenz kaum jemand kennt, hilft im Ernstfall genauso wenig wie sein digitales Pendant auf dem gesperrten Server. Entscheidend ist also nicht das Format allein. Entscheidend ist, ob das Handbuch gepflegt, zugänglich, versioniert und geübt ist.
Krisenvorsorge ist eine Fähigkeit, keine Datei
Für Public Affairs ist Cybercrime-Resilienz daher mehr als technische Absicherung. Es geht auch darum, dass ein Unternehmen während eines Ausfalls noch Informationen beschaffen, Entscheidungen treffen und konsistent kommunizieren kann. Das lässt sich konkret prüfen:
- Kann der Krisenstab ohne E-Mail, Intranet oder die üblichen Messenger alarmiert werden?
- Sind Beschreibungen von Rollen, Zuständigkeiten, Freigaberechten und wichtige Kontakte IT-unabhängig verfügbar?
- Gibt es alternative, sichere Kommunikationskanäle? Und sind die dafür notwendigen Endgeräte einsatzbereit?
- Sind Holding Statements und Q&As auch ohne Zugriff auf die gewohnte Ablagestruktur greifbar?
- Wurde der Ablauf schon einmal unter der Annahme geübt, dass Cloud, Netzlaufwerk und zentrale Kommunikationssysteme nicht erreichbar sind?
Wer alle fünf Fragen klar mit Ja beantworten kann, ist gut aufgestellt. Wer nicht, weiß, wo anzufangen ist. "Ist der Ernstfall erst einmal da, kommt das Aufsetzen der Prozesse zu spät", mahnt Judith Dobner. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, seine Abläufe kritisch zu hinterfragen."
Mehr zum Thema Krisenkommunikation unter www.public-affairs.de/leistungen/krisenkommunikation/
Pressekontakt:
Counterpart Group GmbH
Sonja Müller, Judith Derichs
Kamekestraße 21
50672 Köln
Tel. + 49 221 951441-49, + 49 221 951441-74
sonja.mueller@counterpart.de, judith.derichs@counterpart.de
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Geschäftsführerin: Judith Dobner
Amtsgericht Köln, HRB 64977
Original-Content von: Counterpart Group GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/56850/6365746
Viele Unternehmen haben für Krisen vorgesorgt, mit einer Kontaktliste in der Cloud, Freigabewegen per E-Mail und vorbereiteten Statements auf dem Netzlaufwerk. Ausgerechnet bei einem Cyberangriff kann aber genau diese Infrastruktur ausfallen. Zum European Cyber Security Month macht Public Affairs, die PR-Unit der Counterpart Group in Köln, auf diese wichtige Schwachstelle aufmerksam, die in Krisenkonzepten noch zu oft übersehen wird: Krisenkommunikation trotz digitalem Totalausfall.
"Ein Cyberangriff ist der konsequenteste Belastungstest für eine Krisenorganisation", sagt Judith Dobner, Geschäftsführerin der Counterpart Group. "Er nimmt Unternehmen genau die Werkzeuge, mit denen sie normalerweise arbeiten. Gute Vorsorge muss deshalb weiterdenken als bis zum nächsten Back-up."
Die Achillesferse liegt im Zugriff
Denn fällt die IT aus, geht oft mehr verloren als nur Technik. Wer alarmiert den Krisenstab wie, wenn E-Mail und Messenger nicht funktionieren? Wer darf nach außen sprechen und wie kommt diese Information zu den richtigen Leuten?
Die naheliegende Antwort: ausdrucken, abheften und in den Schrank legen. Nur entsteht hierbei gleich der nächste Fallstrick. Ein physisches Notfallhandbuch, das zwei Jahre nicht aktualisiert wurde, dessen Kontakte veraltet sind und dessen Existenz kaum jemand kennt, hilft im Ernstfall genauso wenig wie sein digitales Pendant auf dem gesperrten Server. Entscheidend ist also nicht das Format allein. Entscheidend ist, ob das Handbuch gepflegt, zugänglich, versioniert und geübt ist.
Krisenvorsorge ist eine Fähigkeit, keine Datei
Für Public Affairs ist Cybercrime-Resilienz daher mehr als technische Absicherung. Es geht auch darum, dass ein Unternehmen während eines Ausfalls noch Informationen beschaffen, Entscheidungen treffen und konsistent kommunizieren kann. Das lässt sich konkret prüfen:
- Kann der Krisenstab ohne E-Mail, Intranet oder die üblichen Messenger alarmiert werden?
- Sind Beschreibungen von Rollen, Zuständigkeiten, Freigaberechten und wichtige Kontakte IT-unabhängig verfügbar?
- Gibt es alternative, sichere Kommunikationskanäle? Und sind die dafür notwendigen Endgeräte einsatzbereit?
- Sind Holding Statements und Q&As auch ohne Zugriff auf die gewohnte Ablagestruktur greifbar?
- Wurde der Ablauf schon einmal unter der Annahme geübt, dass Cloud, Netzlaufwerk und zentrale Kommunikationssysteme nicht erreichbar sind?
Wer alle fünf Fragen klar mit Ja beantworten kann, ist gut aufgestellt. Wer nicht, weiß, wo anzufangen ist. "Ist der Ernstfall erst einmal da, kommt das Aufsetzen der Prozesse zu spät", mahnt Judith Dobner. "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, seine Abläufe kritisch zu hinterfragen."
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