September 2026 -
Schwellenländer werden häufig mit Volatilität, politischer Unsicherheit und Währungsrisiken assoziiert. Doch für langfristig orientierte Anleger stellen sie auch eine der
wichtigsten Quellen für globales Wachstum, Innovation und Diversifikation dar. Die Anlageklasse ist längst keine Nischenallokation mehr. Schwellen- und Entwicklungsländer wachsen- trotz zuletzt gesenkter Prognosen- weiterhin schneller als die Industrieländer und bleiben eine tragende Säule der Weltwirtschaft. Nach Einschätzung des IWF dürfte das globale Wachstum 2026 moderat bleiben, während für die Schwellenländer weiterhin ein höheres Wachstumstempo als für die Industrieländer erwartet wird1.
Für Anleger ist dieser Wachstumsvorsprung von besonderer Bedeutung. Schwellenländer bieten Zugang zu Volkswirtschaften, die von steigenden Haushaltseinkommen, einer wachsenden Mittelschicht, Urbanisierung, Infrastruktur investitionen und modernen Technologien profitieren. Diese strukturellen Wachstumstreiber können Binnenkonsum und Unternehmensgewinne langfristig stärken.
Zugleich eröffnen Schwellenländer den Zugang zu Regionen und Sektoren, die in klassischen, auf die USA oder Europa fokussierten Portfolios oftmals unterrepräsentiert sind.
