DJ Aktien Schweiz schließen freundlich
DOW JONES--Freundlich hat sich der schweizerische Aktienmarkt am Dienstag präsentiert und damit die jüngsten Aufschläge ausgebaut. Für Rückenwind sorgte der weiter gefallene Ölpreis - Brent-Öl verbilligte sich auf unter 100 Dollar das Fass. Saudische und jemenitische Streitkräfte hatten die Huthi-Rebellen im Jemen zurückgedrängt, wodurch diese ihre Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandab, einer wichtigen Transitroute für Energieexporte durch das Rote Meer, verloren. Zudem senkte Saudi-Arabien den Verkaufspreis ab November für Lieferungen nach Asien. Für Zuversicht sorgte laut Händlern auch, dass in Frankreich ein Schattenhaushaltsentwurf des Rassemblement National von Marine Le Pen etwas beruhigen könnte. Die Präsidentschaftskandidatin will eine Schuldenbremse und rigide Sparmaßnahmen durchsetzen. Entsprechend beruhigte sich die Lage bei französischen Staatsanleihen wieder.
Der SMI zog um 0,6 Prozent auf 13.789 Punkte an. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursgewinner und drei -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 18,33 (zuvor: 20,21) Millionen Aktien. Das Schwergewicht Nestle (+1%) fungierte als Stütze des Index. Logitech (+0,6%) profitierten von positiven US-Vorgaben im Technologiesektor.
Lonza kletterten um 0,2 Prozent. Das Unternehmen dürfte in einigen Jahren eine neue Einnahmequelle erschließen, nachdem der experimentelle Impfstoff gegen Lungenentzündung von Vaxcyte in einer klinischen Spätphasenstudie positiv abgeschnitten hatte, wie RBC-Analyst Charles Weston anmerkte. "Lonza ist durch mehrere sich überschneidende Vereinbarungen vollständig in die Produktionslieferkette von Vaxcyte eingebunden."
Unter den Nebenwerten legten Schindler um 0,5 Prozent zu. Laut einem Bericht zeigen Mitsubishi Electric und Fujitec Interesse am Europa-Geschäft von TK Elevator. Ein Verkauf der Sparte könnte wettbewerbsrechtliche Bedenken im Rahmen der geplanten Übernahme von TK Elevator durch Kone ausräumen. Laut Händlern nährte dies auch Spekulationen um Schindler.
Stadler Rail (+2,1%) profitierten von einem starken Auftragseingang des französischen Wettbewerbers Alstom. "Der Rückblick auf die eingegangenen Großaufträge liegt klar über unseren Schätzungen", sagte ein Händler mit Blick auf das Aide-Memoire des Eisenbahntechnikunternehmens.
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October 06, 2026 11:41 ET (15:41 GMT)
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