Berlin - Gut einen Monat nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und zwei Wochen nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hält eine Mehrheit der Deutschen die Kanzlerschaft von Friedrich Merz (CDU) für gescheitert. Das geht aus dem aktuellen "Spiegel"-Ipsos-Politikmonitor hervor.
Der Aussage "Die Kanzlerschaft von Friedrich Merz ist gescheitert" stimmten 48 Prozent der Befragten voll und ganz zu, weitere 19 Prozent stimmten der Aussage eher zu. Besonders hart fällt das Urteil im Osten der Republik aus, 80 Prozent der Befragten aus den ostdeutschen Bundesländern stimmten der Aussage voll oder eher zu. In den westdeutschen Bundesländern fällt die Enttäuschung über Merz mit 64 Prozent etwas geringer aus.
Ähnlich verheerend fiel das Votum für die Aussage "Friedrich Merz sollte als Kanzler und Parteichef zurücktreten" aus. Hier stimmten 44 Prozent der Befragten voll und ganz zu, 14 Prozent stimmten der Aussage eher zu. Nur 11 Prozent der Befragten hielten von einem Rücktritt überhaupt nichts.
Weibliche Befragte sind sich in der Ablehnung von Merz einiger - wenn auch nur geringfügig. Knapp 70 Prozent der Frauen stimmten voll oder eher zu, dass Merz' Kanzlerschaft gescheitert sei. Bei den Männern bejahten dies 64 Prozent.
Uneins sind sich die Deutschen, wer Merz nachfolgen könnte, sollte er tatsächlich vorzeitig seine Kanzlerschaft beenden. Da die Union weiterhin als stärkste Bundestagsfraktion den Regierungschef stellen dürfte, hat der "Spiegel"-Ipsos-Politikmonitor drei Kandidaten zur Auswahl gestellt - CSU-Chef Markus Söder, Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und NRW-Landeschef Hendrik Wüst (CDU) - sowie die Möglichkeiten "Keiner der genannten" oder "Weiß nicht".
Mit gut 43 Prozent wollte sich keiner der Befragten für einen der drei Kandidaten entscheiden, weitere knapp 14 Prozent gaben "Weiß nicht" an. Unter den Genannten schnitt noch Söder am besten ab, 20 Prozent der Befragten können sich ihn als Merz-Nachfolger vorstellen. Weitere 16 Prozent würden Wüst bevorzugen, 5 Prozent stimmten für Dobrindt.
Das Institut Ipsos hat im Auftrag des "Spiegel" vom 30. September bis 4. Oktober bundesweit 2.002 Menschen befragt.
Der Aussage "Die Kanzlerschaft von Friedrich Merz ist gescheitert" stimmten 48 Prozent der Befragten voll und ganz zu, weitere 19 Prozent stimmten der Aussage eher zu. Besonders hart fällt das Urteil im Osten der Republik aus, 80 Prozent der Befragten aus den ostdeutschen Bundesländern stimmten der Aussage voll oder eher zu. In den westdeutschen Bundesländern fällt die Enttäuschung über Merz mit 64 Prozent etwas geringer aus.
Ähnlich verheerend fiel das Votum für die Aussage "Friedrich Merz sollte als Kanzler und Parteichef zurücktreten" aus. Hier stimmten 44 Prozent der Befragten voll und ganz zu, 14 Prozent stimmten der Aussage eher zu. Nur 11 Prozent der Befragten hielten von einem Rücktritt überhaupt nichts.
Weibliche Befragte sind sich in der Ablehnung von Merz einiger - wenn auch nur geringfügig. Knapp 70 Prozent der Frauen stimmten voll oder eher zu, dass Merz' Kanzlerschaft gescheitert sei. Bei den Männern bejahten dies 64 Prozent.
Uneins sind sich die Deutschen, wer Merz nachfolgen könnte, sollte er tatsächlich vorzeitig seine Kanzlerschaft beenden. Da die Union weiterhin als stärkste Bundestagsfraktion den Regierungschef stellen dürfte, hat der "Spiegel"-Ipsos-Politikmonitor drei Kandidaten zur Auswahl gestellt - CSU-Chef Markus Söder, Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und NRW-Landeschef Hendrik Wüst (CDU) - sowie die Möglichkeiten "Keiner der genannten" oder "Weiß nicht".
Mit gut 43 Prozent wollte sich keiner der Befragten für einen der drei Kandidaten entscheiden, weitere knapp 14 Prozent gaben "Weiß nicht" an. Unter den Genannten schnitt noch Söder am besten ab, 20 Prozent der Befragten können sich ihn als Merz-Nachfolger vorstellen. Weitere 16 Prozent würden Wüst bevorzugen, 5 Prozent stimmten für Dobrindt.
Das Institut Ipsos hat im Auftrag des "Spiegel" vom 30. September bis 4. Oktober bundesweit 2.002 Menschen befragt.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
