WIESBADEN (ots) -
- Einnahmen mit 429,7 Millionen Euro 0,1 % niedriger als im Vorjahr und 33,4 % höher als zehn Jahre zuvor
- Hunde- und Katzenfutter im Jahr 2025 um 0,4 % teurer als im Vorjahr und um 35,8 % teurer als im Jahr 2020
Hundehaltung bringt dem Staat weiter hohe Einnahmen, wenn auch der stetige Zuwachs der Vorjahre gestoppt ist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober 2026 mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2025 rund 429,7 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rekordbetrag von 429,9 Millionen Euro blieben die Einnahmen nahezu unverändert (-0,1 %).
Im Zehnjahresvergleich bedeutete dies nach wie vor einen deutlichen Anstieg um rund ein Drittel (33,4 %). 2015 hatten die Einnahmen aus der Hundesteuer noch 322,0 Millionen Euro betragen.
Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer. Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung bestimmt die jeweilige Kommune. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzerinnen und -besitzer entrichten müssen, auch von der Zahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Insofern bedeuten höhere Steuereinnahmen nicht zwangsläufig, dass insgesamt mehr Hunde gehalten werden.
Preise für Hunde- und Katzenfutter im mittelfristigen Vergleich überdurchschnittlich gestiegen
Die Preise für Hunde- und Katzenfutter haben sich zuletzt unterdurchschnittlich erhöht: Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer mussten im Jahr 2025 lediglich 0,4 % mehr für Hunde- und Katzenfutter zahlen als im Vorjahr, die Gesamtteuerung auf Ebene des privaten Verbrauchs lag im selben Zeitraum bei 2,2 %.
Nimmt man die mittelfristige Preisentwicklung in den Blick, haben sich Hunde- und Katzenfutter überdurchschnittlich verteuert: Im Jahr 2025 mussten Besitzerinnen und Besitzer der Vierbeiner 35,8 % mehr für Futter ausgeben als im Jahr 2020. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %.
Methodische Hinweise:
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Preisentwicklung für die Position "Hundefutter oder Katzenfutter" fließt mit einem Gewicht von 4,20 Promille in die Berechnung des Gesamtindex (1 000 Promille) ein.
Weitere Informationen:
Die Preisentwicklungen sind in der Datenbank GENESIS-Online in den Tabellen 61111-0001 (Verbraucherpreisindex) und 61111-0005 (Position CC13-0934201400 Hundefutter oder Katzenfutter) abrufbar. Darüber hinaus sind die hier dargestellten Daten zur Preisentwicklung von Hunde- und Katzenfutter auch im Preismonitor des Statistischen Bundesamtes in der Rubrik "Haushalt, Garten" verfügbar.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Pressestelle
Telefon: +49 611 75 3444
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
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Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/32102/6366264
- Einnahmen mit 429,7 Millionen Euro 0,1 % niedriger als im Vorjahr und 33,4 % höher als zehn Jahre zuvor
- Hunde- und Katzenfutter im Jahr 2025 um 0,4 % teurer als im Vorjahr und um 35,8 % teurer als im Jahr 2020
Hundehaltung bringt dem Staat weiter hohe Einnahmen, wenn auch der stetige Zuwachs der Vorjahre gestoppt ist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Welthundetags am 10. Oktober 2026 mitteilt, nahmen die öffentlichen Kassen im Jahr 2025 rund 429,7 Millionen Euro aus der Hundesteuer ein. Im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rekordbetrag von 429,9 Millionen Euro blieben die Einnahmen nahezu unverändert (-0,1 %).
Im Zehnjahresvergleich bedeutete dies nach wie vor einen deutlichen Anstieg um rund ein Drittel (33,4 %). 2015 hatten die Einnahmen aus der Hundesteuer noch 322,0 Millionen Euro betragen.
Die Hundesteuer ist eine Gemeindesteuer. Höhe und Ausgestaltung der Steuersatzung bestimmt die jeweilige Kommune. Vielerorts hängt der Betrag, den die Hundebesitzerinnen und -besitzer entrichten müssen, auch von der Zahl der Hunde im Haushalt oder von der Hunderasse ab. Insofern bedeuten höhere Steuereinnahmen nicht zwangsläufig, dass insgesamt mehr Hunde gehalten werden.
Preise für Hunde- und Katzenfutter im mittelfristigen Vergleich überdurchschnittlich gestiegen
Die Preise für Hunde- und Katzenfutter haben sich zuletzt unterdurchschnittlich erhöht: Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer mussten im Jahr 2025 lediglich 0,4 % mehr für Hunde- und Katzenfutter zahlen als im Vorjahr, die Gesamtteuerung auf Ebene des privaten Verbrauchs lag im selben Zeitraum bei 2,2 %.
Nimmt man die mittelfristige Preisentwicklung in den Blick, haben sich Hunde- und Katzenfutter überdurchschnittlich verteuert: Im Jahr 2025 mussten Besitzerinnen und Besitzer der Vierbeiner 35,8 % mehr für Futter ausgeben als im Jahr 2020. Die Verbraucherpreise insgesamt stiegen im selben Zeitraum um 21,9 %.
Methodische Hinweise:
Der Verbraucherpreisindex (VPI) misst die durchschnittliche Preisentwicklung aller Waren und Dienstleistungen, die private Haushalte in Deutschland für Konsumzwecke kaufen. Die Preisentwicklung für die Position "Hundefutter oder Katzenfutter" fließt mit einem Gewicht von 4,20 Promille in die Berechnung des Gesamtindex (1 000 Promille) ein.
Weitere Informationen:
Die Preisentwicklungen sind in der Datenbank GENESIS-Online in den Tabellen 61111-0001 (Verbraucherpreisindex) und 61111-0005 (Position CC13-0934201400 Hundefutter oder Katzenfutter) abrufbar. Darüber hinaus sind die hier dargestellten Daten zur Preisentwicklung von Hunde- und Katzenfutter auch im Preismonitor des Statistischen Bundesamtes in der Rubrik "Haushalt, Garten" verfügbar.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
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