Vaduz (ots) -
Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni hat am 6. und 7. Oktober 2026 den Europarat in Strassburg besucht. Im Rahmen ihres Aufenthalts traf sie sich mit Generalsekretär Alain Berset sowie mit weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Organisation. Zudem sprach sie an der wöchentlichen Sitzung der Botschafterinnen und Botschafter der 46 Mitgliedstaaten.
Im Gespräch mit Alain Berset standen die künftige Entwicklung des Europarats und mögliche Reformen der Organisation im Mittelpunkt. Weitere Themen waren die Unterstützung der Ukraine, die Förderung demokratischer Strukturen sowie das neue Beobachterbüro des Europarats bei der UNO in New York.
Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war Monaunis Auftritt vor dem Ministerkomitee, dem wichtigsten politischen Entscheidungsgremium des Europarats. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung des Europarats für Liechtenstein. Dabei verwies sie insbesondere auf die Arbeit von Expertengremien wie MONEYVAL, das die Bekämpfung von Geldwäscherei überprüft, und GREVIO, das sich mit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt befasst. Anschliessend diskutierte sie mit den Botschafterinnen und Botschaftern über aktuelle europäische Themen.
Mit Despina Chatzivassiliou, Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, tauschte sich Monauni über die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Versammlung aus. Dabei ging es unter anderem um den Ausschluss der aserbaidschanischen Delegation und den Austritt der georgischen Delegation. Ebenfalls Thema war das bevorstehende 50-Jahr-Jubiläum der liechtensteinischen Mitgliedschaft im Europarat.
Bei einem Treffen mit Menschenrechtskommissar Michael O'Flaherty würdigte Monauni dessen Engagement für den Schutz der Menschenrechte in Europa. Diskutiert wurden zudem aktuelle Fragen an der Schnittstelle von Menschenrechten und Umweltschutz sowie mögliche Beiträge des Europarats in diesem Bereich.
Abgerundet wurde der Besuch mit einem Mittagessen für neu akkreditierte Botschafterinnen und Botschafter sowie dem jährlich stattfindenden Empfang in der liechtensteinischen Residenz. Dabei bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Vertretenden der Mitgliedstaaten und Mitarbeitenden des Europarats.
Weitere Bilder können unter www.regierung.li/medienportal heruntergeladen werden.
Pressekontakt:
Ministerium für Äusseres, Umwelt und Kultur
Domenik Wanger
Ständige Vertretung in Strassburg
domenik.wanger@llv.li
+33 3 88 37 11 77
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100942824
Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni hat am 6. und 7. Oktober 2026 den Europarat in Strassburg besucht. Im Rahmen ihres Aufenthalts traf sie sich mit Generalsekretär Alain Berset sowie mit weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Organisation. Zudem sprach sie an der wöchentlichen Sitzung der Botschafterinnen und Botschafter der 46 Mitgliedstaaten.
Im Gespräch mit Alain Berset standen die künftige Entwicklung des Europarats und mögliche Reformen der Organisation im Mittelpunkt. Weitere Themen waren die Unterstützung der Ukraine, die Förderung demokratischer Strukturen sowie das neue Beobachterbüro des Europarats bei der UNO in New York.
Ein besonderer Höhepunkt des Besuchs war Monaunis Auftritt vor dem Ministerkomitee, dem wichtigsten politischen Entscheidungsgremium des Europarats. In ihrer Ansprache betonte sie die Bedeutung des Europarats für Liechtenstein. Dabei verwies sie insbesondere auf die Arbeit von Expertengremien wie MONEYVAL, das die Bekämpfung von Geldwäscherei überprüft, und GREVIO, das sich mit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt befasst. Anschliessend diskutierte sie mit den Botschafterinnen und Botschaftern über aktuelle europäische Themen.
Mit Despina Chatzivassiliou, Generalsekretärin der Parlamentarischen Versammlung des Europarats, tauschte sich Monauni über die jüngsten Entwicklungen innerhalb der Versammlung aus. Dabei ging es unter anderem um den Ausschluss der aserbaidschanischen Delegation und den Austritt der georgischen Delegation. Ebenfalls Thema war das bevorstehende 50-Jahr-Jubiläum der liechtensteinischen Mitgliedschaft im Europarat.
Bei einem Treffen mit Menschenrechtskommissar Michael O'Flaherty würdigte Monauni dessen Engagement für den Schutz der Menschenrechte in Europa. Diskutiert wurden zudem aktuelle Fragen an der Schnittstelle von Menschenrechten und Umweltschutz sowie mögliche Beiträge des Europarats in diesem Bereich.
Abgerundet wurde der Besuch mit einem Mittagessen für neu akkreditierte Botschafterinnen und Botschafter sowie dem jährlich stattfindenden Empfang in der liechtensteinischen Residenz. Dabei bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Vertretenden der Mitgliedstaaten und Mitarbeitenden des Europarats.
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