EQS-News: Newron Pharmaceuticals S.p.A.
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Newron gibt Update zum klinischen Hold durch die FDA und zumPhase 3 - Entwicklungsprogramm ENIGMA-TRS Newron hat die erwartete schriftliche Mitteilung der FDA bezüglich des klinischen Holds an US-Studienzentren erhalten, prüft derzeit die Rückmeldung und bereitet eine Antwort vor Die Rekrutierung für ENIGMA-TRS 1 wird voraussichtlich bis Mitte Oktober abgeschlossen sein; die Topline-Daten nach 12 Wochen werden für das 1. Quartal 2027 erwartet Die Rekrutierung für ENIGMA-TRS 2 wird außerhalb der USA fortgesetzt, weitere klinische Studienzentren kommen plangemäß hinzu Der klinische Hold der FDA an US-Studienzentren bleibt bestehen; Newron beabsichtigt, nach eingehender Prüfung und Analyse der FDA-Rückmeldung zu antworten
Newron treibt das Phase-3-Entwicklungsprogramm ENIGMA-TRS weiter voran. Die Patientenrekrutierung für ENIGMA-TRS 1 wird voraussichtlich bis Mitte Oktober abgeschlossen sein, wobei die Topline-Daten nach 12 Wochen für das 1. Quartal 2027 erwartet werden. Die Patientenrekrutierung für ENIGMA-TRS 2 wird außerhalb der USA fortgesetzt. Weitere klinische Studienzentren werden wie geplant hinzukommen. Klinischer Hold durch die FDA und Update zum ENIGMA-TRS-Programm Die Bedenken der FDA beziehen sich auf das bekannte Risiko, dass bestimmte Klassen von Natriumkanalblockern Herzrhythmusstörungen auslösen können, die wiederum zu schwerwiegenden kardiovaskulären Ereignissen oder Krampfanfällen können. Evenamide ist über seine Wirkung als selektiver spannungsgesteuerter Natriumkanalblocker ein Glutamatmodulator. In ihrer schriftlichen Mitteilung weist die FDA darauf hin, dass es in allen bisherigen klinischen Studien mit Evenamide insgesamt vier Todesfälle bei mit Evenamide behandelten Patienten gab, verglichen mit einem Todesfall bei Patienten, die ein Placebo erhielten. Von den vier Todesfällen bei mit Evenamide behandelten Patienten wurden drei von den Studienleitern als nicht mit Evenamide in Zusammenhang stehend eingestuft; ein Fall wurde hingegen als "möglicherweise in Zusammenhang stehend" eingestuft, da bei zwei Autopsien keine eindeutige Todesursache festgestellt werden konnte. Die vier Todesfälle wurden von der FDA als potenzielles Sicherheitssignal eingestuft, basierend auf der Möglichkeit eines tödlichen Herzrhythmus-Mechanismus, der durch eine nachträgliche Beurteilung nicht endgültig ausgeschlossen werden kann. Zudem ist bekannt, dass Evenamide zu einer sehr geringen Verkürzung des QTc-Intervalls im Elektrokardiogramm (EKG) führt. Im Gegensatz zur QTc-Verlängerung gibt es für eine QTc-Verkürzung keinen festgelegten Risikowert oder Interventionsschwellenwert, und ein Standard-Screening-EKG schließt latente Natriumkanalstörungen bei asymptomatischen Patienten nicht zuverlässig aus. Newron prüft derzeit die FDA-Rückmeldung sowie die gesamten Sicherheitsdaten, die im Rahmen des Evenamide-Entwicklungsprogramms erhoben wurden. Dazu gehören mehr als 10.000 EKGs von etwa 700 mit Evenamide behandelten Probanden sowie Beiträge unabhängiger Herz-Elektrophysiologen. Newron hat in den bisher mit Evenamide generierten präklinischen und klinischen Sicherheitsdaten kein Muster von Herzanomalien oder Herzrhythmusstörungen festgestellt. Dazu gehören eine umfassende QT-Studie sowie mehr als 5.000 EKGs von über 700 Patienten mit Schizophrenie. Im Rahmen seiner Antwort prüft Newron zudem zusätzliche kardiale Screening- und Überwachungsmaßnahmen für die Studie ENIGMA-TRS 2. "Wir haben weiterhin großes Vertrauen in die ENIGMA-TRS-Studien und sind von den Fortschritten des Programms ermutigt. Unsere Überzeugung vom Potenzial von Evenamide und dessen neuartigem Wirkmechanismus für Patienten mit behandlungsresistenter Schizophrenie bleibt stark", sagte Dr. Ravi Anand, Chief Medical Officer von Newron. "Die Sicherheit der Patienten hat für uns oberste Priorität. Unser Team arbeitet mit großem Engagement daran, eine gründliche Überprüfung der Rückmeldung der FDA und der verfügbaren Daten abzuschließen und unsere Antwort einzureichen, sobald die Überprüfung abgeschlossen ist. Unsere Einschätzung wird durch die umfangreichen präklinischen und klinischen Sicherheitsdaten gestützt, die wir mit Evenamide erhoben haben. Bisher haben wir kein Muster von Herzanomalien oder Herzrhythmusstörungen festgestellt. Die vier Todesfälle bei mit Evenamide behandelten Patienten entsprechen einer Inzidenz von 0,56 % im Vergleich zu einem Todesfall unter Placebo (Inzidenz von 0,27 %). Nach Korrektur um die Behandlungsdauer betrug die Sterblichkeitsrate für Evenamide pro 100 Patientenjahre 1,31, verglichen mit einer Rate von 1,81 unter Placebo." Professor Peter Falkai, Leiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der LMU München, erklärte: "Schizophrenie ist eine tragische Erkrankung, die Patienten im Teenageralter (Männer) und in den frühen Zwanzigern (Frauen) betrifft und verheerende Auswirkungen auf ihr Leben hat. Zusätzlich zu wiederholten Psychose-Episoden und zahlreichen Krankenhausaufenthalten müssen die Patienten Antipsychotika einnehmen, deren schwerwiegende Nebenwirkungen zu Herz-, Hormon-, Stoffwechsel- und motorischen Störungen führen. Darüber hinaus verkürzt Schizophrenie die Lebenserwartung um etwa 10 Jahre. Behandlungsresistente Schizophrenie, eine schwerere Form der Erkrankung, bei der die Patienten auf keinerlei Medikamente ansprechen, verkürzt die Lebenserwartung um etwa 20 Jahre." Telefonkonferenz für Investoren Einwahldaten: Schweiz / Europa +41 (0) 58 310 50 00 Weitere internationale Einwahldaten finden Sie hier.
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