Berlin (ots) -
- Unbemerkte Auffälligkeiten: 29 Prozent der beschwerdefreien Teilnehmenden zeigen im Screening abklärungsbedürftige Auffälligkeiten
- Alter als Risikofaktor: Bei den über 60-Jährigen steigt dieser Anteil auf 61 Prozent
- Vorsorgelücke: 81 Prozent der Teilnehmenden waren länger als zwei Jahre nicht beim Augenarzt oder noch nie
- Klinische Auffälligkeiten: Bei 14 Prozent aller Teilnehmenden wurde mindestens eine klinische Auffälligkeit festgestellt
Anlässlich des Welttags des Sehens am 8. Oktober veröffentlicht Mister Spex gemeinsam mit Skleo Health eine neue Ausgabe des Augengesundheits-Reports 2026. Grundlage ist die Auswertung von 13.986 professionellen Augenscreenings, die über mehrere Monate deutschlandweit in über 60 Mister Spex Stores durchgeführt wurden. Die Analyse zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiv feststellbaren Auffälligkeiten: Fast jede dritte Person, die vor der Untersuchung keinerlei Beschwerden angab, weist im Screening dennoch abklärungsbedürftige Auffälligkeiten auf. Besonders deutlich zeigt sich dieser Zusammenhang mit zunehmendem Alter.
Mit dem Alter steigt das Risiko deutlich
Der Report belegt einen klaren Altersgradienten. Während bei jüngeren Erwachsenen knapp jede fünfte beschwerdefreie Person Auffälligkeiten zeigt, betrifft dies in der mittleren Altersgruppe bereits fast jede dritte. Bei den über 60-Jährigen sind deutlich mehr als die Hälfte betroffen.
Auch bei den klinischen Auffälligkeiten nimmt die Häufigkeit mit dem Alter deutlich zu. Insgesamt wurde bei 14 Prozent aller Teilnehmenden mindestens eine klinische Auffälligkeit festgestellt. Während der Anteil bei den 18- bis 40-Jährigen bei 5 Prozent liegt, steigt er bei den 41- bis 60-Jährigen auf 15 Prozent und bei den über 60-Jährigen auf 41 Prozent. Besonders häufig wurden eine reduzierte Sehschärfe sowie Auffälligkeiten, die auf Drusen und Glaukom hindeuten können.
"Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen ihre Sehkraft oftmals überschätzen. Viele verlassen sich darauf, dass keine Beschwerden dasselbe bedeutet wie keine Risiken. Doch Veränderungen am Auge entstehen schleichend und bleiben lange unbemerkt. Deshalb ist klar: Vorsorge beginnt nicht erst dann, wenn man schlecht sieht, sondern viel früher", sagt Joëlle Jenny, Augenoptikerin und District Managerin bei Mister Spex.
Große Lücke bei der Augenvorsorge
Die Ergebnisse zeigen zugleich, wie groß die Vorsorgelücke ist. Vier von fünf Teilnehmenden waren länger als zwei Jahre nicht beim Augenarzt oder hatten noch nie eine augenärztliche Kontrolle wahrgenommen. Selbst bei den über 60-Jährigen war innerhalb der vergangenen zwei Jahre nur etwa jede vierte Person zur Kontrolle.
Gerade weil viele Augenerkrankungen schleichend verlaufen und in frühen Stadien keine Beschwerden verursachen, kommt regelmäßiger Vorsorge eine zentrale Bedeutung zu. "Die meisten Augenerkrankungen verlaufen schmerzfrei und bleiben insbesondere in frühen Stadien symptomlos. Ohne frühzeitige Diagnostik werden viele Betroffene erst vorstellig, wenn bereits ein irreversibler Sehverlust eingetreten ist", sagt Dr. med. Steffen E. Künzel, Arzt in der Augenheilkunde und Co Founder von Skleo Health.
Niedrigschwellige Vorsorge für mehr Augengesundheit
Mister Spex bietet gemeinsam mit Skleo Health Augengesundheits-Checks in seinen Stores an. Dabei wird die Sehschärfe beider Augen bestimmt und Netzhaut-Aufnahmen auf Auffälligkeiten analysiert, die auf Krankheiten wie Glaukom, Makuladegeneration, Drusen, Sehnervauffälligkeiten und diabetische Retinopathie hindeuten können
Entscheidend für eine wirksame Vorsorge ist jedoch auch, was nach einem Ergebnis mit Auffälligkeiten passiert. Über die Plattform von Skleo Health können Betroffene bei weiterem Abklärungsbedarf direkt an die fachärztliche Versorgung angebunden werden. Dafür arbeitet Skleo mit einem bundesweiten Netzwerk von Augenärztinnen und Augenärzten zusammen und ermöglicht auf Wunsch die Buchung zeitnaher Termine. Damit entsteht ein durchgängiger Versorgungspfad von dem niedrigschwelligen Identifizieren von Auffälligkeiten im Store bis zur fachärztlichen Abklärung.
Gerade angesichts fachärztlicher Auslastung kann dieser Ansatz eine wichtige Lücke schließen. Menschen erhalten zunächst einen unkomplizierten Zugang zur Vorsorge und werden bei auffälligen Ergebnissen gezielt in die medizinische Weiterbehandlung geführt. Das Screening ersetzt dabei keine augenärztliche Diagnose, sondern dient dazu, möglichen Abklärungsbedarf frühzeitig sichtbar zu machen.
Den vollständigen Augengesundheits-Report 2026 finden Sie hier (https://media.misterspex.com/image/upload/v1791292618/Content/2026/10/Welttag%20des%20Sehens/Mister_Spex_Augengesundheits-Report.pdf).
Über den Augengesundheits-Report
Der Augengesundheits-Report basiert auf 13.986 ausgewerteten Screenings, die über mehrere Monate in Mister Spex Stores deutschlandweit in Kooperation mit Skleo Health durchgeführt wurden. Die Teilnehmenden waren zwischen 18 und über 90 Jahre alt und füllten zunächst einen Anamnesebogen aus. Anschließend erfolgten eine Visusbestimmung beider Augen sowie Checks auf verschiedene Auffälligkeiten. Sämtliche Daten wurden anonymisiert erhoben und ausgewertet. Ein Screening gilt als abklärungsbedürftig, wenn bei ausreichender Bildqualität eine pathologische Auffälligkeit, eine Visusminderung unter 0,8 oder ein sehr hoher Augeninnendruck über 24 mmHg vorliegt. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist eine mögliche Selbstselektion der Teilnehmenden zu berücksichtigen.
Pressekontakt:
Corporate Communications
Elina Schneiders I Head of Corporate Communications I elina.schneiders@misterspex.de
Original-Content von: Mister Spex SE, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/156902/6367021
- Unbemerkte Auffälligkeiten: 29 Prozent der beschwerdefreien Teilnehmenden zeigen im Screening abklärungsbedürftige Auffälligkeiten
- Alter als Risikofaktor: Bei den über 60-Jährigen steigt dieser Anteil auf 61 Prozent
- Vorsorgelücke: 81 Prozent der Teilnehmenden waren länger als zwei Jahre nicht beim Augenarzt oder noch nie
- Klinische Auffälligkeiten: Bei 14 Prozent aller Teilnehmenden wurde mindestens eine klinische Auffälligkeit festgestellt
Anlässlich des Welttags des Sehens am 8. Oktober veröffentlicht Mister Spex gemeinsam mit Skleo Health eine neue Ausgabe des Augengesundheits-Reports 2026. Grundlage ist die Auswertung von 13.986 professionellen Augenscreenings, die über mehrere Monate deutschlandweit in über 60 Mister Spex Stores durchgeführt wurden. Die Analyse zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiv feststellbaren Auffälligkeiten: Fast jede dritte Person, die vor der Untersuchung keinerlei Beschwerden angab, weist im Screening dennoch abklärungsbedürftige Auffälligkeiten auf. Besonders deutlich zeigt sich dieser Zusammenhang mit zunehmendem Alter.
Mit dem Alter steigt das Risiko deutlich
Der Report belegt einen klaren Altersgradienten. Während bei jüngeren Erwachsenen knapp jede fünfte beschwerdefreie Person Auffälligkeiten zeigt, betrifft dies in der mittleren Altersgruppe bereits fast jede dritte. Bei den über 60-Jährigen sind deutlich mehr als die Hälfte betroffen.
Auch bei den klinischen Auffälligkeiten nimmt die Häufigkeit mit dem Alter deutlich zu. Insgesamt wurde bei 14 Prozent aller Teilnehmenden mindestens eine klinische Auffälligkeit festgestellt. Während der Anteil bei den 18- bis 40-Jährigen bei 5 Prozent liegt, steigt er bei den 41- bis 60-Jährigen auf 15 Prozent und bei den über 60-Jährigen auf 41 Prozent. Besonders häufig wurden eine reduzierte Sehschärfe sowie Auffälligkeiten, die auf Drusen und Glaukom hindeuten können.
"Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen ihre Sehkraft oftmals überschätzen. Viele verlassen sich darauf, dass keine Beschwerden dasselbe bedeutet wie keine Risiken. Doch Veränderungen am Auge entstehen schleichend und bleiben lange unbemerkt. Deshalb ist klar: Vorsorge beginnt nicht erst dann, wenn man schlecht sieht, sondern viel früher", sagt Joëlle Jenny, Augenoptikerin und District Managerin bei Mister Spex.
Große Lücke bei der Augenvorsorge
Die Ergebnisse zeigen zugleich, wie groß die Vorsorgelücke ist. Vier von fünf Teilnehmenden waren länger als zwei Jahre nicht beim Augenarzt oder hatten noch nie eine augenärztliche Kontrolle wahrgenommen. Selbst bei den über 60-Jährigen war innerhalb der vergangenen zwei Jahre nur etwa jede vierte Person zur Kontrolle.
Gerade weil viele Augenerkrankungen schleichend verlaufen und in frühen Stadien keine Beschwerden verursachen, kommt regelmäßiger Vorsorge eine zentrale Bedeutung zu. "Die meisten Augenerkrankungen verlaufen schmerzfrei und bleiben insbesondere in frühen Stadien symptomlos. Ohne frühzeitige Diagnostik werden viele Betroffene erst vorstellig, wenn bereits ein irreversibler Sehverlust eingetreten ist", sagt Dr. med. Steffen E. Künzel, Arzt in der Augenheilkunde und Co Founder von Skleo Health.
Niedrigschwellige Vorsorge für mehr Augengesundheit
Mister Spex bietet gemeinsam mit Skleo Health Augengesundheits-Checks in seinen Stores an. Dabei wird die Sehschärfe beider Augen bestimmt und Netzhaut-Aufnahmen auf Auffälligkeiten analysiert, die auf Krankheiten wie Glaukom, Makuladegeneration, Drusen, Sehnervauffälligkeiten und diabetische Retinopathie hindeuten können
Entscheidend für eine wirksame Vorsorge ist jedoch auch, was nach einem Ergebnis mit Auffälligkeiten passiert. Über die Plattform von Skleo Health können Betroffene bei weiterem Abklärungsbedarf direkt an die fachärztliche Versorgung angebunden werden. Dafür arbeitet Skleo mit einem bundesweiten Netzwerk von Augenärztinnen und Augenärzten zusammen und ermöglicht auf Wunsch die Buchung zeitnaher Termine. Damit entsteht ein durchgängiger Versorgungspfad von dem niedrigschwelligen Identifizieren von Auffälligkeiten im Store bis zur fachärztlichen Abklärung.
Gerade angesichts fachärztlicher Auslastung kann dieser Ansatz eine wichtige Lücke schließen. Menschen erhalten zunächst einen unkomplizierten Zugang zur Vorsorge und werden bei auffälligen Ergebnissen gezielt in die medizinische Weiterbehandlung geführt. Das Screening ersetzt dabei keine augenärztliche Diagnose, sondern dient dazu, möglichen Abklärungsbedarf frühzeitig sichtbar zu machen.
Den vollständigen Augengesundheits-Report 2026 finden Sie hier (https://media.misterspex.com/image/upload/v1791292618/Content/2026/10/Welttag%20des%20Sehens/Mister_Spex_Augengesundheits-Report.pdf).
Über den Augengesundheits-Report
Der Augengesundheits-Report basiert auf 13.986 ausgewerteten Screenings, die über mehrere Monate in Mister Spex Stores deutschlandweit in Kooperation mit Skleo Health durchgeführt wurden. Die Teilnehmenden waren zwischen 18 und über 90 Jahre alt und füllten zunächst einen Anamnesebogen aus. Anschließend erfolgten eine Visusbestimmung beider Augen sowie Checks auf verschiedene Auffälligkeiten. Sämtliche Daten wurden anonymisiert erhoben und ausgewertet. Ein Screening gilt als abklärungsbedürftig, wenn bei ausreichender Bildqualität eine pathologische Auffälligkeit, eine Visusminderung unter 0,8 oder ein sehr hoher Augeninnendruck über 24 mmHg vorliegt. Bei der Interpretation der Ergebnisse ist eine mögliche Selbstselektion der Teilnehmenden zu berücksichtigen.
Pressekontakt:
Corporate Communications
Elina Schneiders I Head of Corporate Communications I elina.schneiders@misterspex.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/156902/6367021
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