Nach ihren jüngsten Rekordhochs geraten die wichtigsten US-Aktienindizes unter Verkaufsdruck. Die Terminkontrakte der Wall Street tendieren heute nahezu unverändert. Vor allem der kletternde Ölpreis nahe der Marke von 100 US-Dollar pro Barrel schürt erneut Inflationssorgen und verstärkt Erwartungen weiterer geldpolitischer Straffungen durch die US-Notenbank Federal Reserve. Das belastet die Risikobereitschaft der Investoren spürbar.
Konjunkturdaten im Blick
Der heutige Wirtschaftskalender fällt vergleichsweise ruhig aus. Zu den wichtigsten Veröffentlichungen zählen:
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13:30 Uhr dt. Zeit: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.
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12:30 Uhr dt. Zeit: Sitzungsprotokoll der jüngsten Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB).
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Asien-Impuls: Am Morgen stieg der japanische Economy Watchers Survey Index auf 47,0 Punkte (Erwartung: 46,7) und verbesserte sich damit gegenüber dem Vormonat (46,4).
Börsen News: Rohstoffe, Zinsen und Geopolitik im Detail
Ölpreis klettert, Aktienindizes geben nach
Der S&P 500 hat sich von seinen Rekordständen zurückgezogen. Unterdessen beendete die Sorte Brent die vorherige Sitzung nahe 100 US-Dollar und verzeichnet heute einen weiteren Anstieg um knapp 2 - auf über 102 US-Dollar. Treibende Kraft hinter dem Preissprung sind die Rollladeneskalationen im Nahen Osten, darunter Angriffe auf Tanker in der Nähe der Straße von Hormus sowie anhaltende Störungen der regionalen Ölförderung.
Militärische Spannungen vor den US-Zwischenwahlen
Berichten zufolge prüft das Weiße Haus vor den bevorstehenden US-Midterm-Elections weitere Schläge gegen iranische Ziele. Laut The Atlantic wurde das Pentagon angewiesen, militärische Optionen auszuarbeiten - obwohl die US-Regierung gleichzeitig versucht, die Treibstoffpreise niedrig zu halten und politische Folgeschäden zu begrenzen....
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