FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aussicht auf eine sich verschärfende Wettbewerbslage in den USA hat am Freitag die Aktien von T-Mobile US und die des Mutterkonzerns Deutsche Telekom belastet. Während Letztere auf Tradegate mit minus fünf Prozent der größte vorbörsliche Verlierer im Dax waren, verloren T-Mobile US umgerechnet sieben Prozent im Vergleich zum Schlusskurs am Vortag an der Börse Nasdaq.
Ein Händler verwies zur Begründung für die Kursverluste auf einen Deal von SpaceX in den USA. Der Technologiekonzern von Elon Musk hat Lizenzen für ein Niedrigbandspektrum gekauft und will mit diesem und seinen Starlink-Satelliten zum Anbieter landesweiter Mobilfunkdienste werden. Mit diesem Szenario könne sich die Wettbewerbslage auf dem lukrativen US-Markt aus Sicht der alteingesessenen Anbieter verschärfen, so der Händler.
An der Nasdaq gerieten nicht nur die Papiere von T-Mobile US unter Druck. Anteilsscheine von AT&T büßten nachbörslich 6,6 Prozent ein und die von Verizon verloren 5,7 Prozent. Die Aktien von SpaceX gewannen dagegen am Freitagmorgen auf Tradegate gut 3 Prozent./bek/ajx/stk
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